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Max Verstappen: Papa Jos keine Garantie für Cockpit

Toro-Rosso-Pilot Max Verstappen glaubt zwar, dass sein Vater Jos eine Eintrittskarte in die Formel 1 war, jedoch kein Freifahrtschein

(Motorsport-Total.com) - Gilles und Jacques Villeneuve, Graham und Damon Hill, Keke und Nico Rosberg... die Liste der Formel-1-Vater-Sohn-Gespanne ist nicht allzu kurz. Seit Beginn der Saison 2015 gesellen sich unter anderem die Namen Jos und Max Verstappen dazu. Dabei gibt es bei letzterem Duo eine Besonderheit: Max wurde von Papa Jos schon seit frühester Kindheit auf den Alltag in der Königsklasse des Motorsports vorbereitet. Der ehemalige Teamkollege von Michael Schumacher setzte vieles daran, seinen Sohnemann zu fördern.

Max Verstappen, Jos Verstappen

Max Verstappen hat zu Rennwochenende stets seinen Vater an der Seite Zoom

Die Investition zahlte sich aus: Max kam bei Toro Rosso unter und brachte seine Kritiker ob seines zarten Alters früh zum Schweigen. Eine Garantie für den Erfolg seien die zahlreichen Kontakte seines Erzeugers dennoch nicht gewesen. "Letztendlich gibt es überhaupt keine Garantie", sagt der 17-Jährige gegenüber 'Sky Sports F1' im Vorfeld des Monaco-Grand-Prix, bei dem er am Sonntag durch eine Kollision mit Romain Grosjean ausschied(zum Grand-Prix-Bericht).

"Man muss es selbst machen. Natürlich kann dein Vater dir helfen, aber das gibt dir immer noch keine Garantie und du musst wie jeder andere auch sehr hart dafür arbeiten." Letztlich sei es sein eigener Traum gewesen, den er sich verwirklicht habe und jetzt genieße. Dass Vater Jos grundsätzlich bei seinen Rennen dabei sei, ist für den jungen Niederländer ein Normalzustand: "Wir waren schon immer umeinander herum, das ist für mich nichts besonderes."


Großer Preis von Monaco

"Es ist nur sehr schön, dass er Formel 1 gefahren ist und ich auch, das ist schon ein bisschen besonders. Aber für uns ist das seit der Kartzeit ganz normal, dass wir das zusammen machen. Er ist eine große Hilfe, damit ich kleine Dinge verbessern kann." Dabei habe Max auch keine Angst vor unerwünschten Standpauken. Standardmäßig treffen sich Vater und Sohn nach der Teambesprechung, um die vorangegangene Session zu bereden. Zu tief drin stecke Jos dabei nicht, nimmt an Teammeetings nicht teil: "Das wäre ohnehin nicht erlaubt", so Max abschließend.

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