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Max Verstappen: Hondas neuer Motor "ein guter Schritt vorwärts"

Max Verstappen ist mit dem jüngsten Update von Honda zufrieden - Er weiß aber noch nicht, ob er am Wochenende in Singapur um den Sieg mitkämpfen kann

(Motorsport-Total.com) - In Monza kam auch Max Verstappen in den Genuss des neuen Honda-Motors der Ausbaustufe "Spec 4". Während Teamkollege Alexander Albon das neue Aggregat bereits in Belgien bekam, zog der Niederländer eine Woche später nach. Der Nachteil: Er musste das Rennen in Italien wegen des Motorwechsels von ganz hinten aufnehmen. Immerhin scheint sich der Wechsel aber auszuzahlen.

Max Verstappen

Max Verstappen ist mit dem neuen Honda-Motor ziemlich zufrieden Zoom

"Es ist ein guter Schritt nach vorne", freut sich Verstappen über den neuen Motor. "Als Fahrer will man natürlich immer mehr. Das muss ich ihnen aber nicht sagen. Sie arbeiten jeden Tag pausenlos an Verbesserungen", lobt er Honda und erklärt im Hinblick auf Monza: "Die Pace war wirklich gut. Ich denke, wenn man meine Pace ohne Verkehr vergleicht, dann wären wir definitiv nah an den Top 3 dran gewesen."

"Das Auto war schnell", zeigt sich Verstappen zufrieden und erinnert daran, wie schwach man noch 2018 mit dem Renault-Motor in Monza ausgesehen habe. Auf die Frage, ob der Honda-Antrieb nun auf Mercedes-Niveau sei, antwortet er: "Das ist schwer zu sagen, weil sie immer mit mehr Abtrieb fahren. Ich weiß es nicht. Ich denke, dass sie noch vorne sind." Klar sei nur, dass Ferrari auf den Geraden "meilenweit vorne" sei.

"Ich weiß aber nicht, ob das pure Leistung des Motors ist", grübelt Verstappen, der in Singapur endlich wieder ein gutes Ergebnis einfahren möchte. In Spa war sein Rennen gleich in Kurve 1 nach einem Kontakt mit Kimi Räikkönen beendet, in Monza kam er wegen der Gridstrafe nicht über Rang acht hinaus. Trotzdem seien diese beiden Rennen "nicht wirklich frustrierend" gewesen.

"Keine Garantien" für Singapur

"Es war einfach schade", erklärt Verstappen. Zudem habe man in Monza angesichts der Strafe bereits vorher gewusst, dass es schwer werden würde. "Natürlich analysiert man die negativen Dinge an einem Wochenende. Aber es gab auch viele positive und vielversprechende Zeichen, dass wir für den Rest der Saison gute Ergebnisse einfahren können", betont er.


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Wo genau er in Monza ohne die Strafe gelandet wäre, weiß er nicht. "Das ist schwer zu sagen, weil ich den Frontflügel wechseln musste. Ab diesem Moment hatte ich zu viel Übersteuern", berichtet er. Dieses habe sich dann durch das ganze Rennen gezogen. Trotzdem ist er bemüht, die positiven Dinge hervorzuheben. Vor Singapur gibt er sich optimistisch.

"Ich erwarte ein gutes Wochenende, aber es gibt keine Garantien", erklärt er und ergänzt: "Manchmal denkt man, dass eine Strecke nicht ideal ist, und dann gewinnt man das Rennen." Auf dem Papier sollte der Stadtkurs eigentlich zum RB15 passen. Ob er dort gewinnen kann, möchte Verstappen aber nicht prognostizieren. Dazu gebe es zu viele Aspekte, die noch geklärt werden müssen.

Probleme beim Start gelöst?

So sei es zum Beispiel wichtig, ein gutes Set-up zu finden. Das sei aber gerade in Singapur schwierig, weil das Rennen bei Dunkelheit stattfindet, einige Trainings aber am Tag. Daher könne man sich bei der Abstimmung schnell verrennen. Zudem hatte Verstappen zuletzt mehrfach Probleme beim Start. Sind diese gelöst? "Ich denke, das werden wir am Start sehen", zuckt er die Schultern.


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"Da müssen wir uns verbessern, aber es ist nicht so einfach, eine Lösung zu finden", erklärt der Niederländer und ergänzt: "Es war nicht immer schlecht. Wir hatten ein paar Starts, die nicht ideal waren, und die stechen heraus. Aber manchmal waren unsere Starts auch gut genug. Daher mache ich deswegen auch nicht zu viel Druck. Wir wissen, dass wir uns verbessern müssen."

"Wenn wir uns deswegen Stress machen, dann bewirkt das nur das Gegenteil", warnt er und betont, dass Red Bull und Honda in dieser Hinsicht gut zusammenarbeiten. Der letzte Red-Bull-Sieg in Singapur liegt mittlerweile übrigens schon sechs Jahre zurück. Zwischen 2011 und 2013 siegte Sebastian Vettel hier für die Bullen dreimal in Folge. Seitdem stand kein Red-Bull-Fahrer mehr ganz oben auf dem Podium.

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