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Managerin: Kein Weg zurück zu Red Bull für Daniil Kwjat

Fahrermanagerin Oksana Kossatschenko glaubt, dass Daniil Kwjat bei den Red-Bull-Teams keine Zukunft hat, sieht aber dessen Formel-1-Zukunft nicht aussichtslos

(Motorsport-Total.com) - Gibt es für Daniil Kwjat nach der Degradierung zu Toro Rosso einen Weg zurück zum A-Team? Zumindest nicht, wenn es nach der russischen Fahrermangerin Oksana Kossatschenko geht. "Ich bezweifle es", sagt die ehemalige Betreuerin von Witali Petrow gegenüber der russischen Nachrichtenagentur 'TASS'. "Ich kann nicht sagen, ob es eine Bestrafung war, aber das Team war sehr unglücklich mit den Ereignissen rund um Dani beim Russland-Grand-Prix."

Daniil Kwjat

Quo vadis, Daniil Kwjat? Der junge Russe muss sich bei anderen Teams empfehlen Zoom

Nach der Startkollision und dem Abschuss von Sebastian Vettel wurde der Russe teamintern hart kritisiert. Red-Bulls-Motorsportkonsulent Helmut Marko bezeichnete das Manöver als "inakzeptabel". Nun muss er Supertalent Max Verstappen Platz machen.

Dennoch hat Kwjat immerhin das Glück, weiter Formel 1 fahren zu dürfen, was aber auch damit zu tun hat, dass im Red-Bull-Fahrerkader kein zwingender Kandidat auf die Beförderung in die Königsklasse des Motorsports wartet. "Für uns ist es das Wichtigste, dass er im Formel-1-Fahrerlager bleibt", beschreibt Kossatschenko die Interessen aus russischer Sicht. "Und er wird bleiben." Kwjat hat nun bis Saisonende die Gelegenheit, sich für andere Cockpits zu empfehlen.

Auch dem Abstieg zu Toro Rosso kann sie etwas Positives abgewinnen: "Dort ist der Druck geringer, und er fühlt sich dort sicher wohler." Kossatschenko glaubt, dass die Zwischenfälle beim Heimrennen "möglicherweise auf psychologischen Druck zurückzuführen sind, dem er nicht gewachsen war. Es war natürlich ein Rennunfall und man muss attackieren, aber es ist auch wichtig, die Konsequenzen dieser Situation zu verstehen."