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Kommt der langsame Force India in Monaco in die Gänge?

Nico Hülkenberg und Sergio Perez freuen sich auf den Formel-1-Grand-Prix von Monaco 2015 - Profitiert Force India von der Monaco-Vorliebe seiner Piloten?

(Motorsport-Total.com) - Als Fünfter wurde Force-India-Fahrer Nico Hülkenberg 2014 beim Formel-1-Rennen in Monaco abgewunken. Seit 2010 reiste das Team durchgängig mit mindestens einem Boliden in den Punkten aus dem Fürstentum ab. Grund genug für die Truppe, sich im sportlich schwierigen Jahr 2015 auf den Klassiker zu freuen. In fünf Saisonrennen sammelte der Rennstall bisher magere elf WM-Zähler für die Gesamtwertung und versucht, mit einem derzeit lahmenden Paket, den Rückstand auf die direkte Konkurrenz von Sauber, Lotus und Toro Rosso nicht zu groß werden zu lassen, bis in der zweiten Jahreshälfte die B-Version des VJM08 kommen soll.

Sergio Perez

Auch bei Force India kracht es in Monaco gelegentlich: Punkte gibt's meist trotzdem Zoom

"Obwohl wir in Barcelona durchweg auf der Suche nach Pace waren, könnte die unberechenbare Natur von Monaco dazu beitragen, dass uns eine Überraschung gelingt", ist Teamchef Vijay Malya zuversichtlich. "Die weichen Reifentypen passen gut zum VJM08", begründet er seine Haltung. In Spanien hatte Force India mit den Reifenmischungen Medium und Hart seine liebe Not und fuhr mit den Plätzen 13 und 15 das schlechteste Ergebnis der laufenden Saison ein.

Auch Hülkenberg ist guter Dinge, dass es auf seiner Lieblingsstrecke im Rennkalender wieder bergauf geht: "An Monaco ist alles aufregend und der Ort ist atemberaubend, wenn die Formel 1 aufschlägt." Auch fahrerisch freut er sich auf die Hafenrundfahrt: "Monaco ist eine der letzten Strecken, auf der du absolut null Spielraum für Fehler hast. Ein Fehler und du hängst in der Wand. Der Nervenkitzel und der Kick, den man im Auto hat, wenn man fährt, ist größer als alles, was du auf irgendeiner anderen Strecke erlebst."


Fotostrecke: Triumphe & Tragödien in Monaco

Doch nicht nur "Hulk", auch Teamkollege Perez schätzt den Fahrerkurs. "Ich mag die Herausforderung Monaco und ich glaube, dass hier der Fahrer den Unterschied eher als auf anderen Strecken macht. Um schnell zu sein, muss man Risiken eingehen, das Limit immer weiterpushen und die Bande küssen", beschreibt der Mexikaner eine Fahrweise, die sich auch andere Fahrer zu eigen machen. Besonders gefielen ihm die schnellen Streckenpassagen Schwimmbad und Casino.

Aus seiner Sicht räumt der 25-Jährige aber mit einem Mythos auf: "Es ist nicht der schwierigste Kurs, aber wenn du was falsch machst, wirst du bestraft. Wenn du alles zusammenbekommst, fühlt es sich großartig an. Deswegen denke ich auch, dass es das Rennen ist, bei dem man die Chance hat, etwas Außergewöhnliches zu leisten."

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