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  • 21.09.2001 · 17:09

  • von Fabian Hust

Kimi Räikkönen will jüngster Weltmeister aller Zeiten werden

Kimi Räikkönen wechselt zu McLaren-Mercedes, weil man ihm anbot, dort jüngster Weltmeister der Formel-1-Geschichte zu werden

(Motorsport-Total.com) - Im Alter von 25 Jahren und neun Monaten holte Emerson Fittipaldi 1972 seinen ersten Formel-1-Weltmeistertitel und war damit noch einen Tick jünger als Michael Schumacher, der 1994 ebenfalls im Alter von 25 Jahren den Titel einfuhr. Formel-1-Neuling Kimi Räikkönen ist 21 Jahre alt und ist mit einer Mission zu seinem neuen Team McLaren-Mercedes unterwegs, wie sein jetziger Teamchef Peter Sauber in einem Interview mit dem Fachmagazin 'Autosport' verriet.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen will in den nächsten paar Jahren Weltmeister werden

"Es war sinnlos, Kimi zu halten", begründete Peter Sauber, warum er Kimi Räikkönen schon nach einem Jahr zu den Silbernen für eine zweistellige Millionenablösesumme ziehen ließ, obwohl er ihn bis einschließlich 2003 unter Vertrag genommen hatte: "Als er das Angebot von McLaren bekam, da sind Kimi und sein Management rund zehn Tage vor Hockenheim auf mich zugegangen und haben mir mitgeteilt, dass sie die Möglichkeit haben, 2002 ein gutes Auto zu fahren."

Der junge Finne hatte ab jenem Tag nur noch ein Ziel vor den Augen und für Peter Sauber war es klar, dass es sinnlos ist, Räikkönen bis 2003 zu halten: "Kimi sagte, dass er mit diesem Auto der jüngste Weltmeister in der Geschichte werden könnte und für ihn war es ein absolutes Muss, in diese Richtung zu gehen."

Dass ein Fahrer dieses Kalibers nicht zu halten war, dürfte Peter Sauber bald klar gewesen sein, vielleicht schon beim ersten Test: "Ich wusste seit seinem ersten Test in Mugello, dass Kimi schnell ist", so der 57-Jährige. "Nach drei Rennen wusste ich, dass er sehr talentiert ist, extrem fokussiert und auch egoistisch. Er denkt, dass er schneller ist als jeder Andere. Alle diese Dinge als Summe gesehen machen ihn zu einem guten Rennfahrer, aber nicht unbedingt zu einem netten. Er konzentriert sich ausschließlich auf seinen eigenen Erfolg."

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