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Jaguar durchkreuzte Michelins Testprogramm

Während alle anderen Teams gerne für Michelin Regenreifen testeten, zeigte Jaguar Racing daran nur geringes Interesse

(Motorsport-Total.com) - Bei den Testfahrten am Montag auf dem Circuit Ricardo Tormo hatte Reifenlieferant Michelin seine Partner darum gebeten intensiven Gebrauch von der Testmöglichkeit der neuen Regenreifen und Intermediates zu machen. Schließlich möchte man sich in den wenigen bis zum Saisonstart verbleibenden Wochen so gut es geht auf alle Eventualitäten vorbereiten und letztendlich profitieren ja auch die Teams im Laufe der Saison von der Testarbeit zu Beginn des Jahres.

Pedro de la Rosa

Pedro de la Rosa testete am Montag sowohl im alten als auch im neuen Auto

Während McLaren-Mercedes, BMW-Williams und Renault dem Wunsch der Franzosen gerne nachkamen, stellte sich Jaguar Racing hingegen etwas quer. Der Rennstall von Teamchef Niki Lauda zeigte nämlich wenig Interesse daran nach der Testwoche in Barcelona, wo man auf Grund des schlechten Wetters die meiste Zeit im Regen hatte fahren müssen, erneut die Schlechtwetter-Reifen zu testen.

"Wir haben kaum Regenreifen getestet, denn das haben wir schon zur Genüge in Barcelona getan", gab Pedro de la Rosa zu. "Stattdessen haben wir uns darauf konzentriert mit verschiedenen Abtriebseinstellungen das Auto zu testen", erklärte der Spanier weiter und fügte an, dass man im Hybridmodell des Vorjahres-Boliden Entwicklungsarbeiten durchführte und er selbst auch einige Runden im neuen R3 absolvierte.

Am Ende des Testtages belegte Eddie Irvine, der am Morgen mit einem technischen Problem zu kämpfen hatte und sich am Nachmittag einmal drehte, mit seiner Zeit von 1:32.182 Minuten den vierten Platz. Pedro de la Rosa kam hingegen nicht über eine Rundenzeit von 1:34.429 Minuten hinaus und war Letzter.

Der Grund für Jaguars derzeit geringes Interesse an den Reifentests für Michelin dürfte wohl in der nach wie vor Fragen aufgebenden Leistungsfähigkeit des neuen Jaguar R3 liegen. Bei den bisherigen Testfahrten fuhr man nämlich nur im modifizierten R2 gute Zeiten; im R3 hingegen landete man an allen Testtagen immer auf den hinteren Plätzen.

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