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  • 27.07.2001 · 16:22

  • von Marcus Kollmann

Irvine und De la Rosa im Jaguar erstaunlich schnell

Mit der Tagesbestzeit sorgte Eddie Irvine am Freitag für eine Überraschung, sein Teamkollege kam auf die sechstbeste Zeit

(Motorsport-Total.com) - Das Freie Training am Freitag endete für die Jaguar-Piloten Eddie Irvine und Pedro de la Rosa heute sensationell gut und im Falle des Nordiren mit der Tagesbestzeit. Beide Fahrer widmeten sich einem intensivem Programm, bestehend aus Reifentests und Abstimmungsarbeiten, sowie der Evaluierung der Bremsen, da der Hockenheimring diesbezüglich eine materialmordende Strecke ist.

Eddie Irvine (Jaguar Racing)

Irvine befand, dass der R2 am Freitag in Hockenheim wunderbar zu fahren war

Nach insgesamt 32 absolvierten Runden betrug Eddie Irvines schnellste Rundenzeit 1:41.424 Minuten, mit der er am heutigen Tag der Schnellste war. Entsprechend zufrieden erklärte der 35-Jährige später: "Das ist das fahrbarste Auto, welches ich jemals in Hockenheim gefahren bin. Wir sind zwar nicht so schnell wie es derzeit aussieht, jedoch sind wir auch in Wirklichkeit nicht wesentlich langsamer. Die Michelin-Reifen haben gut funktioniert und in Kombination mit unserem Aerodynamikpaket ist das Gesamtpaket viel leichter zu fahren. In Monza konnten wir unser neues Paket optimieren und hatten die Gelegenheit, die vorgenommenen Veränderungen zu verstehen. Unsere Leistung im Rennen war in den letzten Grand Prix sehr stark, jedoch hinkten wir in der Qualifikation immer ein wenig hinterher. Mit diesem Auto hier auf dieser Strecke, denke ich, dass wir die bislang nicht unser Potenzial wiederspiegelnde Leistungsfähigkeit auch in der Qualifikation ins rechte Licht rücken können. Morgen werden wir nicht in der ersten Startreihe stehen, jedoch könnten wir uns als Achter oder noch besser qualifizieren. Von jetzt an sollte unsere Rennperformance uns hoffentlich erlauben die benötigten Punkte zu erzielen."

Für Pedro de la Rosa verlief der erste Tag des Rennwochenendes ebenfalls positiv. Mit 39 gefahrenen Runden war der Spanier sogar ein wenig mehr unterwegs auf dem Hockenheimring und beendete den Tag mit einer Zeit von 1:42.302 Minuten als Sechstschnellster. Nach dem Freien Training erklärte der Katalane: "Ich habe mich auf das Vergleichen der beiden Reifenmischungen im ersten Training konzentriert und diese dann schon einmal für das Rennen im zweiten Training angefahren. Mit jeder Runde wurde das Auto besser, sodass ich sagen würde, dass wir für das Rennen gut aussehen. Dies ist eine der wenigen Strecke, auf der Überholmanöver möglich sind, jedoch verlasse ich mich lieber auf eine gute Rennstrategie. Wir scheinen auf Strecken wo wenig Abtrieb gefragt ist effizienter und mehr Zeit zu finden als andere Teams, wenn es darum geht die Flügel so flach wie möglich einzustellen. Ich überbewerte die Zeiten vom Freitag nicht, jedoch muss ich sagen, dass wir schneller sind als alle anderen uns das zugetraut hätten. Die Zeichen sind gut und wir werden hart arbeiten, damit wir die Belohnung für diesen guten Start erhalten."

Teammanager Bobby Rahal freute sich über den guten Auftakt und meinte: "Das ist ein erfreulicher Start in das Wochenende, jedoch sollten wir den heute gefahrenen Zeiten nicht zu viel Wert beimessen. Wenngleich diese sehr gut sind, so bin ich doch noch mehr von der stetig zunehmenden Geschwindigkeit unseres Autos überrascht. Unser dreitägiger Test in Monza war insofern produktiv, dass wir herausgefunden haben wo wir Veränderungen am neuen Aerodynamikpaket und der Balance des Autos machen mussten. Michelin hat sehr hart gearbeitet, um einen guten Reifen nach Hockenheim zu bringen und das hat sich ausgezahlt. Das Wochenende in Silverstone war für uns nicht besonders gut, auch mit Hinblick auf das Wetter betrachtet, aber ich betrachte unser Potenzial auf dieser Strecke wirklich optimistisch. Ich sage nicht, dass wir morgen um die Pole Position kämpfen werden, jedoch sollten wir beide Autos in dei Top 10 bringen können."

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