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Hülkenberg: Lotus, Force India - oder sogar Ferrari?

Ein Verbleib von Nico Hülkenberg bei Sauber wäre nicht dessen Wunschszenario, doch besonders mit Lotus besteht bereits sehr enger Kontakt

(Motorsport-Total.com) - Nico Hülkenberg könnte es nach nur einem Jahr bei Sauber schon wieder zu einem anderen Team verschlagen. Der Deutsche gilt als eines der größten Talente auf dem Fahrermarkt und darf sich für 2014 sogar Chancen auf einen Wechsel in einen der konkurrenzfähigeren Rennställe der Formel 1 ausrechnen.

Werner Heinz und Luis Garcia Abad

Manager unter sich: Werner Heinz (Hülkenberg), Luis Garcia Abad (Alonso) Zoom

Ein Verbleib bei Sauber gilt keineswegs als ausgeschlossen, ist aber aufgrund der Tatsache, dass er offenbar immer noch auf Teile seines Gehalts wartet, unwahrscheinlich. Immerhin hat ihm das Team inzwischen eine erste Tranche überwiesen: "Wir haben Geld bekommen", bestätigt sein Manager Werner Heinz gegenüber 'auto motor und sport' und ergänzt: "Bei Sauber geht es aufwärts."

Tatsächlich scheint es Heinz aber zur Konkurrenz zu ziehen: Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' traf er sich in Budapest und auch an diesem Wochenende in Spa-Francorchamps zu Gesprächen mit Lotus-Teamchef Eric Boullier. Aus Lotus-Kreisen wird dies bestätigt. Und auch bei Ferrari soll Heinz seinen Schützling bereits vorgestellt haben - als potenziellen Massa-Nachfolger.

Sollte Ferrari den Brasilianer nach acht Jahren tatsächlich nicht weiter engagieren, könnte am ehesten ein einigermaßen junger Fahrer an Bord kommen, der von Fernando Alonso kontrolliert werden kann - alles andere wäre nicht im Interesse des spanischen Ferrari-Großsponsors Santander. Als mögliche Kandidaten gelten neben Hülkenberg auch Paul di Resta und Adrian Sutil - und Massa selbst ist noch keineswegs aus dem Rennen.

Ob Hülkenberg gut beraten wäre, von Sauber zu Lotus zu wechseln, sei dahingestellt - schon einmal ist für ihn der Wechsel in ein finanziell angeschlagenes Team (von Force India zu Sauber) nicht nach Wunsch verlaufen. Lotus gilt finanziell als akuter Sorgenkandidat. Insofern könnte auch eine Rückkehr zu Force India noch zum Thema werden, sollten di Resta und/oder Sutil gehen. Dort würde man Hülkenberg mit offenen Armen empfangen.

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