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Horner: Red-Bull-Team ist in der Pandemie noch stärker geworden

Red-Bull-Teamchef Christian Horner lobt seine Mannschaft für die derzeitigen Leistungen und glaubt, dass man in der Pandemie noch einmal zugelegt hat

(Motorsport-Total.com) - In Monaco gab es am vergangenen Wochenende die Wachablösung. Nach dem Sieg von Max Verstappen führt Red Bull erstmals in der Hybrid-Ära wieder die Weltmeisterschaft an. Das ist für Teamchef Christian Horner auf die gute Arbeit des Teams zurückzuführen, das vor allem während der Pandemie im vergangenen Jahr noch einmal stärker geworden sein soll.

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"Das Team ist ein großartiges Rennteam. Wir besitzen eine großartige Stärke und Tiefe. Und wir sind in den ersten fünf Rennen immer Erster und Zweiter geworden. Das ist eine phänomenale Performance, wenn man bedenkt, dass ein Großteil des Autos aus dem Vorjahr übernommen wurde", sagt Horner.

Im Vorjahr gehörte der RB16 nicht unbedingt zu den Spitzenautos im Feld. Denn das war im Grunde nur der Mercedes. Beim letzten Saisonrennen in Abu Dhabi gelang den Bullen gerade einmal der zweite Saisonsieg - bei 17 Anläufen.

Diese Marke hat man 2021 bereits nach fünf Rennen geschafft - in den anderen wurde man jeweils Zweiter.

"Ich glaube, dass das gesamte Team vor allem während der Pandemie aufgerüttelt wurde und wirklich zusammengewachsen ist", so der Teamchef. Die Leistung in Monaco am Sonntag sei "ein Zeugnis dieses Teamworks".


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Dazu gehört auch der scheidende Motorenpartner Honda, die zum ersten Mal seit 1991 wieder eine WM anführen. "Damals war ich noch in der Schule", sagt der Red-Bull-Teamchef. "Sie haben großartige Arbeit geleistet und verdienen ebenfalls die volle Anerkennung für den Sieg."

Red Bull ließ in Monaco keinen Zweifel am Rennsieg aufkommen, während Hauptkonkurrent Mercedes einen rabenschwarzen Tag erwischte und mit dem siebten Platz von Lewis Hamilton gerade einmal sieben Punkte holte. Dadurch konnte Red Bull gleich in beiden Wertungen an den Silberpfeilen vorbeiziehen.

"Das ist wirklich ermutigend", betont Horner. "Aber niemand hebt ab. Die Meisterschaft ist noch enorm lang. Aber dass es derzeit so eng ist, ist sehr ermutigend."

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