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Sergio Perez: In Abu Dhabi wird sich keiner mehr dran erinnern

Red-Bull-Pilot Sergio Perez verpasst in Monaco zwar knapp das Podest, lässt aber beide Mercedes hinter und sammelt für Red Bull wichtige Punkte in der WM

(Motorsport-Total.com) - Beim zweiten Saisonsieg von Max Verstappen in Monaco gelang es auch dessen Red-Bull-Teamkollege Sergio Perez vier sein bisher bestes Ergebnis in dieser Formel-1-Saison zu egalisieren - dank einer Overcut-Strategie, die den Mexikaner von Rang acht auf den vierten Platz nach vorn katapultierte.

Sergio Perez

Sergio Perez egalisierte mit Platz vier in Monaco sein bestes Saisonergebnis Zoom

"Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis", resümiert Perez, sagt aber auch: "Ich denke, wenn wir nach Abu Dhabi fahren, wird sich niemand an dieses Rennen erinnern. Es geht nur um die Meisterschaft. Es ist eine so lange Meisterschaft, da ist es entscheidend, die schlechten Tage zu minimieren und aus einem schlechten Tag stark herauszukommen."

Genau das sei ihm beim Grand Prix von Monaco gelungen: "Das Team hat mit meiner Strategie einen fantastischen Job gemacht. Wir hatten eine sehr gute Kommunikation, und wir haben wirklich gepusht, wenn es nötig war, also ein großes Lob an das Team", dankt der Red-Bull-Pilot seiner Mannschaft.

Perez kann sogar Podestluft schnuppern

"Am Ende war es sehr, sehr eng mit Lando (Norris; Anm. d. R.)", merkt der 31-Jährige an. Der McLaren-Konkurrent erreichte als Drittplatzierter das Treppchen. Im Ziel fehlte Perez eine Sekunde auf den letzten Podestplatz.

"Offensichtlich erfordert ein Überholmanöver hier ein hohes Maß an Risiko", weiß der Red-Bull-Pilot. "In Anbetracht eines so wichtigen Tages in der Meisterschaft können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Und es zeigt einfach, dass die Pace am Sonntag da ist, ich muss nur meinen Samstag in den Griff bekommen."


F1: Grand Prix von Monaco (Monte Carlo) 2021

Denn im Qualifying wurde Perez nur Neunter. "Aber ich denke, es ist einfach ein Teil meiner Anpassung, wie man es auch bei anderen Fahrern sieht", sagt der Mexikaner nach seinem fünften Rennwochenende im Red Bull.

Qualifying bleibt seine größte Baustelle

"Wenn Fahrer das Team wechseln, war das in der Vergangenheit normalerweise keine große Sache. Aber dieses Jahr, mit so vielen Variablen da draußen, hat es schwieriger gemacht. Einige Fahrer haben einen besseren Job gemacht als andere", hält Perez fest, der zugibt, noch nach dem 100-prozentigen Gefühl zu suchen.

"Ich fühle mich noch nicht wirklich zu Hause mit dem Auto. Aber ich denke, dass wir den Samstag auch noch hinbekommen werden. Dass die Pace am Sonntag da ist, haben wir gezeigt." In Monaco ließ er dank der besseren Strategie sogar Lewis Hamilton hinter sich, womit Red Bull in der Konstrukteurs-WM die Führung übernahm.

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