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  • 06.10.2007 · 17:22

  • von Fabian Hust

Hamilton lernt die andere Seite der Formel 1 kennen

Wegen seines Verhaltens hinter dem Safety Car in Fuji ist der Formel-1-Neuling erstmals von seinen Kollegen unter Beschuss genommen worden

(Motorsport-Total.com) - Lewis Hamilton gewann mit seinem Einstieg in die Formel 1 nicht nur die Sympathien vieler Fans und Experten, sondern auch zahlreiche Kollegen äußerten sich positiv über das freundliche und sympathische a Auftreten des Briten, der nicht abhob, obwohl er bereits in seinem ersten Jahr die Formel-1-Weltmeisterschaft anführt.

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton genießt nur wenige Momente, in denen er unbeobachtet ist

Doch nach seiner umstrittenen Fahrt hinter dem Safety Car in Fuji lernte der 22-Jährige nun die andere Seite der Formel 1 kennen. Wer an der Spitze steht, steht gleichzeitig unter besonderer Beobachtung - Fehltritte darf man sich hier nicht mehr erlauben.#w1#

Hätte sich der McLaren-Mercedes-Pilot in einem unterlegenen Auto so verhalten wie beim Großen Preis von Japan, so wäre er höchstwahrscheinlich in Shanghai nicht noch einmal vor die Rennleitung zitiert worden.

"Der gestrige Tag war für mich interessant", erklärte Hamilton laut 'Reuters' in Bezug auf die Fahrer-Besprechung am Freitag. "Ich saß im Fahrer-Briefing und grundsätzlich hatte jeder sein Gewehr auf mich gerichtet und war bereit zum Schießen."

Dies sei ein "seltsames Gefühl" gewesen, das er jedoch in seinem Leben "aus offensichtlichen Gründen" bereits mehrmals erlebt habe: "Das war etwas enttäuschend, denn ich kannte ein paar der Fahrer dort und ich hatte nicht erwartet, dass sie bestimmte Dinge sagen".

Er habe sich die Worte der Kritik jedoch angehört und werde versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen: "Wenn sie dann noch nicht glücklich sind, dann weiß ich nicht, was ich noch tun soll."

Worte der Kritik würden einen möglichen Titel-Erfolg auch nicht beschmutzten, wie er versichert: "Schlussendlich gewinne ich die Weltmeisterschaft nicht durch Glück. Ich habe dieses Jahr wirklich hart gearbeitet, und mit dem Auto die bestmögliche Arbeit geleistet."

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