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Grosjean: In der WhatsApp-Gruppe der F1-Fahrer geht's gerade rund!

Romain Grosjean versucht die Situation rund um das Coronavirus so gut es geht auszublenden und kann nur den Verantwortlichen vertrauen: "Haben keine Wahl"

(Motorsport-Total.com) - Die Situation rund um das Coronavirus (zum Ticker) ist natürlich auch unter den Formel-1-Fahrern selbst Thema. "Unsere WhatsApp-Gruppe ist ... sagen wir unterhaltsam", verrät Romain Grosjean, der als Präsident der Fahrervereinigung GPDA auch ein Sprachrohr für die Piloten ist. "Wir stehen alle in Kontakt und versuchen das Beste daraus zu machen."

Romain Grosjean

Romain Grosjean hat aktuell viele Nachrichten in der WhatsApp-Gruppe Zoom

Als Journalisten wissen wollen, ob die FIA und die Formel 1 genügend auf die Fahrer gehört und die richtigen Maßnahmen getroffen hätten, winkt der Haas-Pilot jedoch ab: "Die GPDA ist die Stimme der Fahrer, und darüber kann ich nicht sprechen, weil ich nicht bei den anderen Fahrern war", meint er. "Ich kann höchstens für mich persönlich sprechen."

Und dort bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Standardfloskel zu bemühen, dass man den Verantwortlichen vertraue. "Es ist aber nicht so, dass wir groß eine Wahl gehabt hätten", legt er nach. Auf Widerspruch betont er: "Nein, hat man nicht. Wenn du ein Formel-1-Fahrer bist und ein Rennen ist, dann hast du keine."

Der Franzose geht davon aus, dass sich eine Ausbreitung des Virus nicht so einfach vermeiden lasse. Zwar wurden die Fans in Australien schon auf Abstand gehalten, dennoch würden die Fahrer am Tag eine Menge Dinge anfassen. "Du gibst ein Autogramm und dann fasst du dir an den Bart. Und schon ist es passiert", sagt er.


Fotostrecke: Coronavirus: So sieht man die Angst vor COVID-19 im F1-Paddock

"Und wenn der Mechaniker mir das Lenkrad gibt, dann nehme ich es. Und schon gibt es Kontakt", so Grosjean. Bei Haas wurden in Melbourne auch vier Mitarbeiter mit Verdacht auf COVID-19 getestet - jedoch negativ.

Grosjean will es daher so nehmen, wie es kommt, und nicht an jede Tätigkeit denken. "Sonst wird man ja verrückt", meint er. "Ich bin gesund. Ich vertraue meinem Immunsystem und drücke die Daumen."

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