powered by Motorsport.com

GPDA-Kontroverse: Button dementiert Wurz-Verschwörung

Jenson Button erklärt, was hinter dem Aufstand der Fahrergewerkschaft GPDA steckt, und dementiert, dass sich Geschäftsführer Alex Wurz nur profilieren will

(Motorsport-Total.com) - Der Aufstand der Fahrergewerkschaft GPDA unter der Leitung von Geschäftsführer Alex Wurz spaltet das Fahrerlager. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone vermutet sogar, dass der Österreicher die Situation ausnutzen will, um sich über die GPDA einen Sitz in der Formel-1-Kommission zu ergattern und dort plötzlich unter den Big Playern zu sitzen. McLaren-Routinier Jenson Button, der neben Wurz und Sebastian Vettel einer der GPDA-Repräsentanten ist, hält dies für "totalen Unfug" und erklärt, was die Fahrergewerkschaft mit ihrem offenen Brief wollte.

Jenson Button

Jenson Button stellt sich hinter GPDA-Geschäftsführer Alex Wurz Zoom

"Viele scheinen zu denken, dass wir andere Motive für diesen Brief hatten", erklärt Button. "Der Grund, weshalb wir diesen Brief geschrieben haben, ist, dass wir wollen, dass sich einige Dinge ändern. Und wir wollen helfen."

Button stellt aber klar, dass die Fahrer die Formel 1 nicht "managen" wollen: "Darin sind wir nicht gut - weil wir in unseren Entscheidungen sehr emotional sind. Aber wir fahren die Autos und wir können helfen. Vielleicht nicht viel, aber wir können helfen."

Viele Fans halten es für richtig, dass die Fahrer unter der Leitung von GPDA-Geschäftsführer Alex Wurz Kritik an den Regeln und Entscheidungsprozessen üben und in Zukunft mehr Mitspracherecht fordern. Ecclestone, Niki Lauda, Franz Tost und Jacques Villeneuve äußerten sich aber kürzlich sehr kritisch darüber, dass sich die Fahrer nun als Interessensgruppe in Position bringen und mitreden wollen.