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Glock und das RoC: "Einige bauen die Strecke nach!"

Timo Glock über sein bevorstehendes Debüt beim Race of Champions und warum er ohne große Erwartungen nach Düsseldorf reist

(Motorsport-Total.com) - Timo Glock feiert dieses Jahr beim Race of Champions sein Debüt. Zusammen mit seinem Namensvetter Timo Scheider geht der Formel-1-Pilot als "Team Germany 2" an den Start (Jetzt noch Tickets sichern!).

Timo Glock

Timo Glock will beim Race of Champions vor allem eines haben: Spaß

Vorbereiten konnte sich der Rennfahrer aus Wersau nicht. Es würde auch nichts bringen, einen Audi R8 auszuleihen und auf einer Rennstrecke ein paar Runden zu drehen: "Das ist ja das Problem, denn es ist ein ganz anderes Auto, da es ein Le-Mans-Sportwagen ist. Ich gehe da komplett blind sind. Ich bin noch keines der Autos gefahren, ich habe keine Ahnung."

Der eine oder andere Konkurrent nimmt die Veranstaltung ziemlich ernst, wie der Rennfahrer aus Wersau verrät: "Ich habe schon gehört, dass der eine oder andere Rennstrecken gemietet und den Race-of-Champions-Kurs komplett abgesteckt und mit allen Autos trainiert hat. Ich möchte da keine Namen nennen..."


Fotos: RoC: Timo Glock und Timo Scheider


Um den ehrgeizigen Michael Schumacher handelt es sich dabei wohl nicht: "Das glaube ich nicht, denn er fährt ja sowieso nur zwei Autos, den KTM und den Buggy. Er muss sich nicht großartig auf andere Autos einstellen, er kennt das Ding ja sowieso schon."

Glock sieht seinen Auftritt auf heimischen Boden entspannt: "Für mich ist das schon ein Highlight, schließlich bin ich ja das erste Mal dabei. Aber ich mache mir keinen Kopf, wenn wir in der ersten Runde rausfliegen, dann fliegen wir halt in der ersten Runde raus."

Doch der Profi kann auch nicht leugnen, dass ein gewisser Ehrgeiz mitfährt: "Klar, wenn man ins Auto einsteigt, dann ist das Wettbewerb hoch zehn. Deswegen rechne ich mir im Moment auch nicht viel aus. Wenn man überlegt, wer da alles trainiert, und wer jetzt schon vier oder fünf Jahre dabei ist und diese Autos fährt - das ist schon ein Vorteil. Ich kann lediglich ein bisschen trainieren, dann muss es funktionieren."

In erster Linie möchte Glock sowieso Spaß haben: "Das ist ein toller Event, der uns jede Menge Spaß bereiten wird. Die Party am Samstag ist auch toll, das ist ja auch der Grund, warum ich am Sonntag fahre (lacht). Ich werde alles daran setzen, dass der Michael Schumacher am Sonntag nicht fährt!"

Im Jahr 2004 gelang es Heikki Kovalainen, die Veranstaltung aus dem Stand zu gewinnen: "Wenn man sich schnell auf ein Auto einstellen kann, dann geht das. Ich kann das, ich hatte noch nie ein Problem, mich auf ein Auto oder auf eine Rennstrecke einzustellen. Ich habe mir keinen Plan oder so etwas gemacht, wir gehen da hin und haben Spaß."

Der 29-Jährige hat einige Freunde und auch seine Freundin mit vor Ort dabei, doch diese wird sich wohl kaum an die Seite von Glock setzen: "Ich glaube, nach dem, was Kovalainen vergangenes Jahr fertig gebracht hat, wird sie nicht mit mehr mitfahren." Der Finne war damals mit dem Audi R8 nach einem technischen Problem in die Streckenbegrenzung gekracht.

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