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Für McLaren beginnt die Saison in Barcelona

Mit dem Wissen, dass es schwierig werden würde, hakt man den Saisonauftakt bei McLaren ab und konzentriert sich auf die neuen Updates in Barcelona

(Motorsport-Total.com) - McLaren hat es anders gemacht als die anderen Teams. Während Red Bull, Ferrari & Co. auf eine Evolution ihres erfolgreichen Vorgängermodells gesetzt haben, gingen die Chrompfeile mit einem von Grund auf neu entwickelten Boliden in die Saison. Zwar riskierte man, am Anfang ein wenig hinter der Konkurrenz zu liegen, doch für das Ende der Saison verspricht man sich mehr Potenzial bei der Entwicklung.

Jenson Button

McLaren hofft in Barcelona auf den großen Update-Sprung Zoom

Schritt eins ist bei der Truppe aus Woking schon einmal "erfolgreich" absolviert: Jenson Button und Sergio Perez hinken der Konkurrenz wirklich bisher hinterher. Doch ab Barcelona soll die große Trendwende erfolgen. Button hat mit dem fünften Rang von China schon einen ersten kleinen Erfolg verbuchen können, Perez zog am Wochenende in Bahrain mit einem sechsten Platz nach.

Der Europaauftakt in Barcelona stellt traditionell das Rennen dar, an dem die meisten Formel-1-Teams die ersten größeren Updates an das Auto bringen. So auch McLaren: "Das Team arbeitet hart. Hoffentlich wird es eine gute Sache. Wir werden einige neue Teile haben", bestätigt Button bei 'Sky Sports F1'. Drei Wochen Zeit haben die Ingenieure, das bestmögliche Paket für den Auftritt in Spanien zusammenzustellen. "In den nächsten Wochen müssen wir daran arbeiten, einige Fortschritte für Barcelona zu machen", fordert Button nach dem mühseligen Saisonauftakt.

In der Qualifikation am vergangenen Samstag jubelte der Brite am Funk schon über den Einzug in das letzte Qualisegment Q3. Doch das kann nicht der Anspruch eines Spitzenteams wie McLaren sein. "Wir wissen um unsere Schwächen", sagt der Ex-Weltmeister. "Es dauert aber eine Weile, die entsprechenden Teile anzufertigen. Vor allem, weil du sie ja im Windkanal testen musst. Du baust sie nicht einfach direkt an das Auto."


Fotos: McLaren, Großer Preis von Bahrain, Sonntag


Und selbst wenn die Upgrades dann einmal am Auto sind, heißt es nicht, dass man gleich schneller ist, weiß der erfahrene Brite. Schließlich würden manche Teile andere Vorteile bringen als automatische Pace: "Das kommt uns aber auch beim Setup und dergleichen zugute. Ich glaube, das ist der große Vorteil, den wir in der Europa-Saison haben werden." Noch scheint bei den Chrompfeilen also nicht alles verloren.

Teamchef Martin Whitmarsh warnt nach dem Rennen in Bahrain aber vor zu großer Euphorie. "Wir waren etwas stärker, sind aber noch nicht am Ziel. Wir haben ein paar Fortschritte gemacht, sollten uns aber nicht blenden lassen", so der Brite, der die Schwächen des MP4-28 kennt. "Unser Auto ist derzeit jedoch nicht schnell genug. Wir müssen uns verbessern und das ziemlich rasch. Genau das haben wir vor."

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