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Formel-E-Meister Jean-Eric Vergne zieht Formel-1-Rückkehr in Betracht

Jean-Eric Vergne spricht nach seinem zweiten Formel-E-Titel über eine mögliche Rückkehr in die Formel 1, allerdings will er nur in ein Topteam wechseln

(Motorsport-Total.com) - Der frischgebackene Formel-E-Doppelmeister Jean-Eric Vergne kann sich nach seinem zweiten Titelgewinn in der Elektro-Rennserie eine Rückkehr in die Formel 1 vorstellen. Als Voraussetzung nennt er allerdings ein Cockpit in einem Topteam. Bereits von 2012 bis 2014 war er mit Toro Rosso in der Königsklasse aktiv.

Daniil Kwjat, Jean-Eric Vergne

Jean-Eric Vergne könnte sich ein Formel-1-Comeback vorstellen Zoom

Nachdem Vergne die Red-Bull-Familie verlassen hat, war er auf der Langstrecke aktiv und konnte insgesamt acht Formel-E-Rennen gewinnen. In den vergangenen beiden Saisons wurde er außerdem Meister. Bereits für die Saison 2019 wurde er von einem Formel-1-Team kontaktiert.

Der Franzose lehnte das Angebot, das wohl von Toro Rosso kam, jedoch ab. Mittlerweile habe er seine Vergangenheit "ausradiert". Er habe zwar immer als schneller Fahrer gegolten, allerdings nicht als kompletter. "Das hat auch gestimmt", muss er seinen Kritikern heute zustimmen.

"Heute bin ich viel kompletter - das macht mich wohl zu einem noch schnelleren Fahrer, da mein Kopf viel klarer ist", schildert er gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Er habe dank der Formel E erreicht, was er immer wollte.

Was kommt nach seinem zweiten Meisterschaftstitel? "Ich will natürlich noch mehr Titel, mehr Erfolg. Ich möchte Geschichte schreiben, weil das eine aufstrebende Meisterschaft ist." Allerdings kann sich Vergne auch einen Wechsel zurück zu seinen Wurzeln vorstellen.

"Hätte ich die Möglichkeit, in die Formel 1 zurückzukehren, würde ich das stark in Betracht ziehen, weil ich die Fähigkeiten besitze, die es braucht, um nun in der Formel 1 erfolgreich zu sein. Ich würde allerdings nur in ein Topteam wechseln", stellt der 29-Jährige auch klar.


Fotostrecke: Red-Bull-Junioren in der Formel 1

Dass junge Nachwuchsfahrer zu Mittelfeldteams gehen, sei verständlich: "Das ist wirklich gut für sie. Dort haben sie Zeit, um sich selbst zu beweisen und von einem Topteam ausgewählt zu werden. Diese Zeit habe ich aber nicht mehr."

Zwar kenne er auch die andere Seite der Formel 1, voller Politik und Macht - darüber sei er sich im Klaren. Dennoch würde er über ein gutes Angebot nachdenken: "Denn nun habe ich die Voraussetzungen, die ich vorher nicht hatte, um in der Formel 1 gut abzuschneiden."

Ein sechster Platz war Vergnes beste Resultat in drei Jahren Formel 1 beim Red-Bull-Juniorteam. 2014 wurde er in der Weltmeisterschaft 13., seine beste Platzierung. Noch vor wenigen Monaten meinte er in einem Interview: "Das Aus in der Formel 1 ist das Beste, was mir passieren konnte."

Mit dem Formel-E-Team Techeetah hat er einen langfristigen Vertrag unterschrieben.

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