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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Wolff sieht "keine Chance" für F1 auf der Nordschleife

Aktuell im Formel-1-Liveticker: +++ Gegen Änderung an "letzter ikonischen Strecke" +++ Bottas: Gegenwind für Gleichberechtigung +++ Stroll-News wirft Fragen auf ++++

10:25 Uhr

Bergfest!

Und das feiern wir in Rennwochen besonders! Denn es bedeutet, dass das Rennwochenende unmittelbar bevorsteht. Schon morgen beginnt es mit dem Medientag in Portimao. Bis dahin wollen wir auch heute wieder sicherstellen, dass dir keine Neuigkeit entgeht.

An den Tickertasten meldet sich heute wieder Rebecca Friese. Auch Du kannst Dich einschalten, wenn Du Dich über unser Kontaktformular meldest oder bei Twitter mit dem Hashtag #FragMST. Jetzt legen wir aber erst einmal los ...


10:31 Uhr

Portimao reduziert Zuschauerzahl

Uns haben in den vergangenen Tagen schon einige Fragen zur Corona-Situation in Portugal und deren Auswirkung auch die vor Ort zugelassenen Fans erreicht. Jetzt gibt es erste offizielle News. Demnach haben die Strecken-Verantwortlichen nun die Zuschauerzahler von etwa 50.000 auf 27.500 pro Tag reduziert. Betroffen von der Streichung sind Ticketinhaber des allgemeinen Eintrittsbereichs ohne zugeteilten Tribünenplatz.

"Bekanntlich wurden in Portugal die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie in der vergangenen Woche erhöht, wie von der Regierung festgelegt, wobei eine Reihe zusätzlicher restriktiver Maßnahmen auf dem Staatsgebiet in Kraft traten", heißt es in einer Erklärung von der Strecke.

Für betroffene Fans soll es auf Wunsch eine Rückerstattung geben. "Wir würden uns sehr wünschen, dass es anders ablaufen könnte, aber wir müssen uns der Situation anpassen und im Rahmen der Möglichkeiten damit umgehen."

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10:37 Uhr

Stroll hatte positives Testergebnis

Der Racing-Point-Pilot hatte wegen Unwohlseins nicht am Eifel-Grand-Prix teilgenommen. Seine Symptome waren bisher nicht mit COVID-19 in Verbindung gebracht worden. Heute enthüllt er aber selbst, dass er nach der Heimreise positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Hier erfährst du mehr.

Von Rennleiter Michael Masi hatte es gerade erst geheißen, dass das Corona-Protokoll auch beim Fall Stroll standgehalten hätte. Das kannst du hier nachlesen.


10:56 Uhr


10:59 Uhr

Land unter in Portimao

Bei diesen Bildern schlägt das Motosportherz schon wieder ein paar Takte schneller. Wer gestern bereits in Portugal angereist ist, wurde von wenig einladendem Wetter in Empfang genommen, das einem Rennwochenende jedoch Würze verleihen könnte. Um der Euphorie aber gleich mal entgegenzuwirken: Die Vorhersagen für die kommende Tage sehen um einiges freundlicher aus.

Hier kannst Du Dir im Zeitplan schonmal ansehen, wie Du Das Rennwochenende von Zuhause aus verfolgen kannst.


11:24 Uhr

Stroll-News wirft Fragen auf

In den sozialen Medien wird derweil heiß über Strolls positiven COVID-19-Test und den ganzen Ablauf diskutiert, seit er erste Symptome zeigte. Zur Erinnerung: Vom Team selbst hatte es geheißen, dass es ihm schon seit dem Russland-Grand-Prix nicht gut gegangen sei. Von Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer heißt es dazu außerdem, er sei seitdem mehrfach negativ getestet worden. "Er hat nicht die klassischen COVID-19-Symptome. Er fühlt sich einfach nur unwohl."

Das Thema wird sicherlich auch am morgigen Medientag an die Beteiligten herangetragen. An Deiner Stelle würde ich also auch morgen wieder bei uns reinklicken ;)

Und wie stehst Du zu der Sache? Lass und über das Kontaktformular oder bei Twitter mit dem Hashtag #FragMST wissen, ob Du Dir mehr Aufklärung wünschst oder die Diskussionen vielleicht für übertrieben hältst.

Lance Stroll Racing Point Racing Point F1 ~Lance Stroll (Racing Point) ~

11:51 Uhr

Selbst ist der Weltmeister

Lewis Hamilton bewies gestern derweil, dass er sich auch etwas bei seinem Mechaniker abgeguckt uns und wechselte mal eben seinen Reifen selbst. Das war hoffentlich sein einziger Reifenschaden in dieser Woche ...


12:32 Uhr

Nach Gleichberechtigungs-Tweet: Bottas bekommt Gegenwind

Der Mercedes-Pilot hatte am Wochenende die Preisgeldverteilung bei einem belgischen Radrennen kritisiert, die für Frauen uns Männer unterschiedlich ausfällt. "Es geht nicht um das Geld, sondern um die Gleichheit. Arbeiten Männer und Frauen nicht gleich hart, um zu versuchen, zu gewinnen", prangerte der Freund von Profi-Radsportlerin Tiffany Cromwell an. Dafür wurde er von einem finnischen Parlamentsabgeordneten kritisiert.

So hieß es von Jani Mäkelä als Antwort auf Bottas' Tweet: "Bleiben sie auf den Knien. Vielleicht verstehen sie es irgendwann." Der Abgeordnete erklärt in einer späteren Stellungnahme gegenüber der die finnischen Boulevardzeitung 'Iltalehti', dass es "der grundlegende Punkt einer Marktwirtschaft" sei, dass Veranstaltungen, die ein größeres Publikum, Sponsoring und Medienberichterstattung anziehen, mehr Geld einbringen. Und er fügt hinzu: "Deshalb frage ich mich, wie eine Person, die in einer solchen Branche Millionen verdient, dies nicht verstehen kann"

Mäkelä wirft Bottas des Weiteren "moralisches Posing" vor und geht auch auf das Niederknien vor den Grands Prix als Zeichen gegen den Rassismus ein: "Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass wir auf diese Weise Sport und Politik mit amerikanischen Angelegenheiten vermischen sollten, die in keiner Weise mit Finnland oder der Formel 1 zu tun haben."


12:34 Uhr

Unterstützung für Bottas

Jani Mäkelä gehört der rechtspopulistische finnischen Partei Perussuomalaiset an und bekam auf Twitter selbst eine Menge wütender Antworten auf sein Kommentar.

Fahrerkollege Lucas di Grasii unterstützt außerdem Bottas' Anliegen: "Das Einzige, was man durch die "Durchsetzung" der Gleichberechtigung erreicht, ist, dass man das Gesamtpreisgeld reduziert, wenn der Sport rational ist und versucht, seine Einnahmen und Kosten zu maximieren. Ich bin viel mehr für die Chancengleichheit für junge Frauen in jeder Sportart. Das wäre eine wirkliche Veränderung."


13:03 Uhr


13:04 Uhr

Räikkönen-Tag!

Der 21. Oktober muss ein Glückstag für Kimi Räikkönen sein. Denn der Iceman feiert an diesem Datum gleich zwei Jahrestage. Er hat nicht nur vor 13 Jahren den bis heuten letzten Fahrertitel für Ferrari geholt. Vor zwei Jahren schnappte er sich in Austin auch seinen bisher letzten Grand-Prix-Sieg. Ob er das heute feiert...?


13:44 Uhr

Formel 1 auf der Nordschleife? "Keine Chance!"

Das Thema ist nicht erst seit dem Eifel-Grand-Prix wieder aufgekommen, im Rahmen dessen einige Teams ihre Fahrer für Showrunden durch die "Grüne Hölle" geschickt haben. Und es kommt nicht von ungefähr: Die Nürburgring-Betreiber selbst haben es noch auf dem Tisch, wie Du hier nachlesen kannst. Für Mercedes-Teamboss Toto Wolff stellt sich die Frage allerdings überhaupt nicht.

"So, wie es heute ist, ist es viel zu gefährlich", erklärt er im Formel-1-Podcast 'Beyond the Grid'. "Es gibt keine Auslaufzonen, dafür aber so viele Bodenwellen, dass ein Formel-1-Auto dort nie sicher fahren könnte. Und wenn man Hand an die Nordschleifer legen würde, um sie kompatibel zu machen, dann würde man die DNA der Strecke zerstören."

"Lass uns sie so lassen, wie sie ist", fordert Wolff daher. "Das ist Vergangenheit. GT-Autos fahren da noch, obwohl das auch schon ziemlich gefährlich ist. Ich finde, man sollte da seine Runden mit normalen Autos genießen. Aber lasst uns nicht die letzte ikonische Rennstrecke zerstören."


13:51 Uhr

Mehr Nürburgring-Infos

Hier kannst Du Dir übrigens noch unser Interview mit Pressesprecher Alexander Gerhard anschauen, in dem es unter anderem auch um die Nordschleifen-Idee geht:


Bilanz Nürburgring 2020: Das Interview

Wie konkret sind die Gespräche über ein Comeback der Nordschleife? Erhalten die Fans für den ausgefallenen Freitag eine Kompensation? Weitere Formel-1-Videos


14:16 Uhr

Kein Abendessen mehr mit Teamchefs

Eine amüsante Anekdote hat Toto Wolff aus seinem Alltag als Teamboss zu erzählen. So habe er einmal mehrere seiner Teamchef-Kollegen zum Abendessen eingeladen und habe damit keine guten Erfahrungen gemacht: "Sie haben alle angefangen, miteinander zu streiten. das war ziemlich unangenehm. Danach habe ich niemanden mehr eingeladen - oder wen, dann nur einen oder zwei. Die haben sich alle gegenseitig runtergemacht wie im Kindergarten."

Toto Wolff Christian Horner Franz Tost Otmar Szafnauer Ferrari Scuderia Ferrari F1CIP CIP Moto3Red Bull Aston Martin Red Bull Racing F1Toro Rosso Red Bull Toro Rosso Honda F1 ~Toto Wolff, Christian Horner, Franz Tost und Otmar Szafnauer ~

14:45 Uhr

Eine Klausel für Gleichbehandlung?

Wir wird es Sebastian Vettel ab dem kommenden Jahr bei Aston Martin ergehen? Zu diese Frage hat sich auch Red-Bull- Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko geäußert. Dabei hat er unter anderem auch angemerkt, Vettel könnte gegenüber Teambesitzer-Sohn Lance Stoll benachteiligt werden (hier mehr).

"Ich bin mir sicher, dass Sebastian vorgesorgt hat und eine Klausel im Vertrag hat, die ihm garantiert, dass er mindestens gleichgestellt ist", schreibt hingegen Ex-Formel-1-Pilot Nick Heidfeld in seiner Kolumne für 'Sky'. "Alles andere würde mich wundern oder wäre sogar verrückt. So blauäugig wird Sebastian nicht sein."

Sebastian Vettel Lance Stroll Ferrari Ferrari F1Racing Point Racing Point F1 ~Sebastian Vettel (Ferrari) und Lance Stroll (Racing Point) ~

15:28 Uhr

Albon, Perez oder Hülkenberg?

Das derzeit heißeste Silly-Season-Thema ist sicherlich, wen Red Bull im kommenden Jahr an die Seite von Max Verstappen setzen wird. "Klar haben wir unser eigenes Nachwuchsprogramm, aber derzeit haben wir nur einen Kandidaten für einen Formel-1-Sitz", erklärt Helmut Marko dazu bei 'Sky'. "Das ist Yuki Tsunoda, der Japaner. Der ist geplant für AlphaTauri. Er muss nur noch die nötigen Punkte für die Superlizenz erreichen."

"Das, was Albon fehlt, ist die Konstanz", räumt er außerdem ein. "Momentan haben wir kein Problem in der Konstrukteurs-WM. Die Kämpfe hinter uns zwischen Renault, McLaren und Racing Point, die wechseln sich ab und nehmen sich gegenseitig die Punkte weg. Unser zweiter Platz ist nicht in Gefahr. So gesehen haben wir für dieses Jahr nicht unbedingt Handlungsbedarf. Aber wir sind uns klar, dass wir im nächsten Jahr, wenn wir um die WM fahren wollen, Konstanz brauchen."

Und dann sagt er noch das: "Sollte Albon nicht die Erwartungen erfüllen, müssen wir uns außerhalb unseres Kaders umsehen. Dann kommen wir eh wieder zu entweder [Sergio] Perez oder Nico Hülkenberg. Da sind wir so stark und springen über unseren Schatten."

Alexander Albon Red Bull Red Bull F1 ~Alexander Albon (Red Bull) ~

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