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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Alpine sieht in Piastri Präzedenzfall

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Albon-Start in Singapur unsicher +++ Alpine sieht in Piastri Präzedenzfall +++ Ferrari: Leclerc nach Monza zuversichtlich +++

08:28 Uhr

Alpine sieht in Piastri Präzedenzfall

Das hat uns Laurent Rossi verraten. Hintergrund: Weil Piastri Alpine in Richtung McLaren verlassen hat, hinterfragen die Franzosen nun den Sinn eines Nachwuchsprogramms, wenn ein fertig ausgebildeter Fahrer sein Debüt für die Konkurrenz gibt.

So könne man das Geld, das man in die Ausbildung von Nachwuchspiloten steckt, auch einfach sparen und dieses dann verwenden, um Fahrer von anderen Herstellern abzuwerben, erklärt Rossi, der einen gefährlichen Präzedenzfall sieht.

"Daher bin ich nicht sicher, ob ich diese Fahrer weiter ausbilden möchte", stellt er klar. Die Alternative seien strenge Verträge, die dann aber für die Piloten womöglich nicht mehr lukrativ seien. Und grundsätzlich wolle man auch am Nachwuchsprogramm festhalten.

"Es ist Teil unserer Geschichte", betont Rossi, der aber auch ganz offen sagt: "Wir fragen uns, ob wir neue [Nachwuchs-]Fahrer holen sollten. Denn Warum sollten wir?" Der Stachel aus dem Fall Piastri scheint auf jeden Fall recht tief zu sitzen ...

14:00 Uhr

Feierabend!

Mit einigen "Urlaubsbildern" von Mick Schumacher drehen wir unseren ersten Ticker der Woche auch zu. Schon morgen melden wir uns natürlich wie gewohnt mit einer neuen Ausgabe zurück.

Habt noch einen schönen Montag, kommt gut in die neue Woche und bis dann!


13:54 Uhr

Seidl: Piastri ist "sehr loyal und integer"

Wir haben unseren Tag mit den Aussagen von Laurent Rossi begonnen, der alles andere als begeistert von Oscar Piastris Wechsel zu McLaren ist. Dort betont Teamchef Andreas Seidl allerdings, dass sich der Australier nichts vorzuwerfen habe.

"Er ist sehr loyal und integer. Darum wollten wir ihn an Bord haben", stellt Seidl klar und nennt weitere Merkmale Piastris: "Er ist jung, voller Energie, ambitioniert. Ich denke außerdem, dass er das richtige Level an Selbstvertrauen hat."

"Gleichzeitig ist er sehr bescheiden. Er weiß genau, welche große Aufgabe vor ihm liegt", so Seidl, der Piastri sportlich als "großes Talent" mit einer Menge "Potenzial" beschreibt. Und auch von der Persönlichkeit her passe er "perfekt" zu McLaren.

Das würde man bei Alpine aktuell wohl alles nur bedingt unterschreiben ...


13:33 Uhr

Leclerc nach Monza zuversichtlich

Nicht nur Max Verstappen reist recht optimistisch nach Singapur. Auch Charles Leclerc von Ferrari sagt nach Monza: "Es war insgesamt ein positives Wochenende." Denn nach Spa sei man angesichts des Rückstands auf Red Bull noch "ziemlich besorgt" gewesen.

"Wir waren im Qualifying sehr, sehr weit weg - aber auch bei der Rennpace", erinnert er und erklärt, in Monza habe man "verschiedene Richtungen" ausprobiert, hart gearbeitet und sich so am Samstag die Pole gesichert.

"Auch [im Rennen] war die Pace viel, viel besser. Wir dürfen nicht vergessen, dass unser Auto vielleicht nicht so gut zu dieser Art Strecke passt", betont Leclerc, der zumindest rechnerisch noch Chancen auf den WM-Titel hat.

In Singapur könnte er somit in Sachen vorzeitiger WM-Entscheidung zum Spielverderber für Verstappen und Red Bull werden.


13:12 Uhr

Verstappen: Warum Singapur besser laufen sollte

Wir bleiben bei Red Bull. In den engen Straßen von Monaco hatte Max Verstappen zu Beginn der Saison Schwierigkeiten. Der Weltmeister glaubt allerdings nicht, dass sich diese in Singapur wiederholen werden.

"Das Auto hatte [Anfang des Jahres] starkes Übergewicht", erinnert er und erklärt: "Darum hat es viel mehr untersteuert." Inzwischen hat der RB18 aber "abgespeckt", weshalb Verstappen erklärt: "Ich denke nicht, dass es in Singapur ein Problem sein wird."

Komplett siegessicher ist aber auch nicht, denn: "Vielleicht haben wir andere Schwierigkeiten. Wir waren schon länger nicht mehr dort." Zum bislang letzten Mal fuhr die Formel 1 in der Saison 2019 in Singapur.

Zur Einordnung: Damals hatte Verstappen sieben Formel-1-Siege auf dem Konto. Inzwischen sind es 31 ...


12:47 Uhr

Horner: Frühere Motorenregeln hätten keinen Unterschied gemacht

Ursprünglich sollte die Partnerschaft zwischen Red Bull und Porsche bereits beim Rennen in Spielberg verkündet werden. Doch daraus wurde nichts, weil es zu diesem Zeitpunkt noch kein konkretes Motorenreglement für 2026 gab.

Letztendlich platzte der Deal bekanntlich komplett. Hätte es also einen Unterschied gemacht, wenn die Motorenregeln bereits früher abgesegnet worden wären? "Nein", stellt Red-Bull-Teamchef Christian Horner klar.

"Weil es keine bindende Einigung zwischen den Firmen gab", betont er und erklärt, es habe lediglich "Diskussion" über "sechs oder sieben Monate" gegeben. Und am Ende dieser Diskussionen habe man sich gegen eine Zusammenarbeit entschieden.

Dabei lag die fertige Pressemitteilung ja bereits in der Schublade ...


12:24 Uhr

Verstappen vor Titel: Es geht noch schneller ...

Wenn alles zusammenkommt, dann kann Max Verstappen sich bereits in Singapur zum Formel-1-Weltmeister 2022 krönen - und damit fünf Rennen vor Saisonende. Der früheste Weltmeister aller Zeiten wäre er damit allerdings nicht!

Den Rekord hält nämlich weiterhin Michael Schumacher, der den Titel 2002 bereits sechs Rennen vor Schluss perfekt machte. Schafft es Verstappen in Singapur, würde er sich in dieser Statistik den zweiten Platz mit Nigel Mansell teilen.

Der Brite schaffte es 1992 nämlich ebenfalls bereits fünf Rennen vor Schluss. In beiden Fällen war die Saison allerdings deutlich kürzer. "Schumi" wurde im elften von 17 Rennen zum Weltmeister, Mansell im elften von sogar nur 16.

Zu 100 Prozent vergleichbar sind die Zahlen also nicht.


Fotostrecke: Michael Schumacher: Die Ferrari-Jahre


12:02 Uhr

Vettel: Rückkehr zu Red Bull in anderer Rolle?

Wie geht es für Sebastian Vettel nach dem Ende seiner aktiven Karriere weiter? Könnte er sich zum Beispiel eine Rückkehr zu Red Bull in irgendeiner Funktion vorstellen? "Momentan weiß ich es nicht", antwortet Vettel auf eine entsprechende Frage.

Die Zeit werde zeigen, ob es ihn noch einmal zu Red Bull oder generell in die Formel 1 zurückziehe - in welcher Form auch immer. Jetzt freue er sich erst einmal darauf, "Zeit mit anderen Dingen zu verbringen", so der viermalige Weltmeister.

Er wolle beispielsweise mehr Zeit für seine Kinder haben. "Und dann wird die Zeit zeigen, ob mir nach drei Monaten oder drei Jahren langweilig wird. Keine Ahnung. Wir werden es sehen", so Vettel.


11:41 Uhr

Heute vor 51 Jahren ...

... gewann Jackie Stewart einen historischen Kanada-GP 1971. Historisch deshalb, weil es damals die erste rote Flagge in der Geschichte der Königsklasse gab! Wegen schlechten Wetters wurde das Rennen im Mosport Park nach 64 der ursprünglich 80 Runden abgebrochen.

Stewart, der zu diesem Zeitpunkt bereits als Weltmeister feststand, siegte vor Ronnie Peterson und Mark Donohue (im Bild), der damit gleich bei seinem ersten Formel-1-Start sein erstes Podium holte - und zugleich sein einziges ...

McLaren McLaren Honda F1 ~~

11:20 Uhr

Gut am Ball

Ihr erinnert euch an das Charity-Fußballspiel "Champions for Charity" im Sommer? Die besten Aktionen von Mick Schumacher gibt es hier inzwischen noch einmal im Video.

Sollte es mit einem Formel-1-Cockpit 2023 nicht klappen, könnte er ja vielleicht eine zweite Karriere starten ;-) Hoffen wir aber einfach mal, dass das nicht nötig sein wird!


11:05 Uhr

McLaren: Stehen nach Fehlstart eigentlich recht gut da

McLaren ist in der WM in diesem Jahr hinter Alpine auf P5 zurückgefallen. Teamchef Andreas Seidl erinnert allerdings an die Probleme, die man zu Beginn des Jahres hatte. Deswegen stehe man eigentlich sogar recht gut da.

Seidl nennt die Bremsprobleme beim Test in Bahrain als Grund, "weshalb wir beim Start in diese Ära der Formel 1 bei der Performance zu Beginn einfach im Hintertreffen waren." Den Saisonauftakt beendete McLaren nur auf den Plätzen 14 und 15.

"Wir waren definitiv nicht da, wo wir sein wollten. Aber gleichzeitig denke ich, dass das Team während der Saison eine starke Reaktion gezeigt hat", lobt Seidl und erinnert: "Wir waren [in Bahrain] fast am Ende des Feldes."

"Wenn man das bedenkt", so Seidl, dann sei der Saisonverlauf danach durchaus "positiv" gewesen. "Aber nach dem schwierigen Start müssen wir akzeptieren, dass wir jetzt eben dort stehen, wo wir stehen", erklärt der Teamchef.


10:44 Uhr

Das sagen die Regeln

Übrigens: Die FIA ist theoretisch gar nicht verpflichtet, bereits am Samstag eine Startaufstellung zu veröffentlichen. Im Sportlichen Reglement der Formel 1 ist nämlich festgelegt, dass die FIA dafür bis vier Stunden vor Rennstart Zeit hat.

Das finale Grid muss laut Artikel 41.5 sogar erst eine Stunde vor dem Start stehen. Tatsächlich ist es ein reines Entgegenkommen der FIA, bereits am Samstag eine Startaufstellung herauszugeben. Verpflichtet ist man dazu nicht.

Hier der Artikel im Wortlaut:

"The starting grid for both the sprint session and the race will be published no less than four (4) hours before the start of the formation lap. [...] The final starting grid will be published one (1) hour before the start of the relevant formation lap."


10:28 Uhr

Permane: FIA muss bei Startaufstellung schneller werden

Nach dem Qualifying in Monza wurde wegen der zahlreichen Gridstrafen lange über die Startaufstellung gerätselt. Alan Permane von Alpine erklärt: "Ich stimme zu, dass vier Stunden eine lange Wartezeit für eine Startaufstellung sind."

"Ich denke, es wäre relativ simpel, [die provisorische Startaufstellung] zu veröffentlichen, nachdem das letzte Auto über die Linie gegangen ist", so Permane, der sich nicht recht erklären kann, warum es in Monza so lange gedauert hat.

Nicht nur für die Fans sei eine lange Wartezeit schlecht, auch für die Teams sei es "wichtig", eine Startaufstellung zu haben, "um anzufangen, unsere Strategien und solche Dinge zu erstellen", erklärt Permane.

Immerhin sei für die Zuschauer in Monza klar gewesen, dass Leclerc auf Pole stehe. Aber es gebe sicher noch "Luft nach oben", so Permane.


10:09 Uhr

Wann kommt der Durchbruch bei Aston Martin?

Diese Frage haben wir Marc Surer in unserem neuen Video gestellt. Das Team, sagt Surer, ist traditionell eine "Kopierertruppe". Die sei bisher "offensichtlich nicht dazu in der Lage gewesen, selbstständig ein schnelles Auto zu bauen". Aber das könnte 2023 anders werden. Vor allem dank zweier Männer.

Fernando Alonso steht, erklärt Surer im Gespräch mit Chefredakteur Christian Nimmervoll, für "Erfolg mit allen Mitteln". Und Dan Fallows weiß aus seiner Zeit bei Red Bull, wie man Siegerautos baut. Er hat vom Besten gelernt: Adrian Newey ...


Mit Alonso & Fallows MUSS es bei Aston vorangehen!

Marc Surer: Warum ein Aerodynamiker der große Hoffnungsträger von Aston Martin ist und welche Rolle "Alphatier" Fernando Alonso spielen könnte. Weitere Formel-1-Videos


09:52 Uhr

Strafpunkte

Max Verstappen darf durchatmen! Warum? Vor wenigen Tagen sind die zwei Strafpunkte des Niederländers verfallen, die er beim Italien-GP 2021 für die Kollision mit Lewis Hamilton kassiert hatte. Damit steht er jetzt nur noch bei fünf und ist damit wieder sieben Punkte von einer Rennsperre entfernt.

Neuer "Spitzenreiter" ist inzwischen Yuki Tsunoda, der in Monza noch einmal zwei Strafpunkte kassierte und damit nun schon bei insgesamt acht steht. Viel kann er sich also in den nächsten Rennen nicht mehr erlauben. Die komplette Übersicht über alle Formel-1-Strafpunkte gibt es hier!


09:32 Uhr

Ferrari rätselt über Rennpace

Charles Leclerc fuhr in Monza auf Pole, war im Rennen aber wieder einmal chancenlos gegen Max Verstappen. Teamchef Mattia Binotto gesteht, dass die Performance von Red Bull seit dem Rennen in Ungarn "besser" als die der Scuderia gewesen sei.

"Die pure Performance ist noch immer da", betont Binotto und verweist auf die "gute Pace" im Qualifying. "Aber bei der Rennpace leiden wir dann unter dem Reifenabbau. Ich denke, in dieser Hinsicht ist der Red Bull ein besseres Auto", so Binotto.

Jetzt suche man nach den Gründen dafür, "denn das müssen wir angehen", weiß der Teamchef und erklärt: "Wenn nicht mehr für diese Saison, dann ganz sicher für die nächste ..."


09:10 Uhr

Alles Gute nachträglich!

Esteban Ocon feierte am Wochenende seinen 26. Geburtstag. Wir gratulieren hier im Ticker nachträglich und greifen seinen Ehrentag auch deshalb noch einmal auf, weil wir ehrlich gesagt dieses Kinderfoto von ihm ganz niedlich finden! :-)

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