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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Ferrari-Heimsieg wäre "unmöglich" gewesen

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Ferrari-Sieg wäre "unmöglich" gewesen +++ Wolff: Dann müssen wir die Regeln ändern +++ Williams gibt Albon-Update +++

08:18 Uhr

Ferrari-Heimsieg wäre "unmöglich" gewesen

Das sagt zumindest Teamchef Mattia Binotto. "Wir wussten, dass Charles eine gute Pace hat. Aber bei Max war der Reifenabbau besser", erklärt er. Deswegen entschied man sich dazu, Leclerc beim VSC an die Box zu holen.

"Wenn wir auf der gleichen Strategie wie er geblieben wären, mit einem Stopp, dann hätte er uns früher oder später geschlagen", ist er sich sicher. Daher sei es "die einzige Chance" gewesen, bei der Strategie etwas anderes zu versuchen.

Auch das funktionierte letztendlich jedoch nicht. "Ich denke, Max war heute insgesamt schneller, und es war unmöglich, ihn zu schlagen", so Binotto, der klarstellt, dass Verstappen ganz unabhängig von der eigenen Strategie gewonnen hätte.

"Es ist nicht nur schwierig, ein schnelleres Auto zu schlagen - es ist unmöglich", stellt er klar und betont, man könne in so einem Fall nur gewinnen, wenn der Gegner zum Beispiel einen Fehler "mit der falschen Strategie" mache.

Doch solche Nachlässigkeiten gab es von Red Bull gestern nicht.

15:59 Uhr

Feierabend!

Und damit ziehen wir an dieser Stelle auch einen Strich unter das Monza-Wochenende und drehen unseren Ticker für heute erst einmal zu. Schon morgen melden wir uns aber natürlich mit einer neuen Ausgabe zurück.

Denn auch in den Wochen bis Singapur wird uns ganz sicher nicht langweilig werden! Habt noch einen schönen Abend, kommt gut in die neue Woche und bis dann.


15:52 Uhr

Russell: De Vries hatte es schwerer als ich

Apropos Albon: George Russell kann sich ungefähr in die Situation von Ersatz de Vries versetzen. 2020 musste er in Bahrain überraschend in den Silberpfeil springen, nachdem er beim Rennen zuvor noch im Williams gesessen hatte.

"Ehrlich gesagt denke ich, dass es für ihn härter war, weil ich damals schon ein Vollzeitfahrer [in der Formel 1] war", betont Russell. De Vries dagegen fuhr in Monza sein erstes Formel-1-Rennen überhaupt.

Zudem saß er erst ab FT3 im Williams und hatte nicht einmal das komplette Wochenende. "Bei seinem Debüt im Williams Punkte zu holen, ist ohne Zweifel ziemlich spektakulär", lobt Russell. Vor allem unter diesen Umständen!


15:41 Uhr

Albon-Update

Williams hat ein Update zum Zustand von Alexander Albon veröffentlicht. In diesem heißt es, Albon sei am Samstag "erfolgreich" operiert worden. Leider habe es anschließend "Komplikationen" gegeben, und Albon habe auf der Intensivstation gelegen.

Albon habe zwischenzeitlich beatmetet werden müssen. Allerdings gibt man auch gleich Entwarnung: "Er hat über Nacht exzellente Fortschritte gemacht", heißt es in dem Statement, und seit Sonntagmorgen könne Albon wieder ohne Hilfe atmen.

Inzwischen habe er die Intensivstation auch schon wieder verlassen, und voraussichtlich könne er das Krankenhaus morgen verlassen. "Es gab keine weiteren Komplikationen", heißt es. Beim Singapur-GP soll Albon schon wieder im Auto sitzen.

Gute Besserung, wir drücken die Daumen!


15:32 Uhr

Wolff: Red-Bull-Strategie "mutig"

Eben haben wir zurückgeschaut, jetzt blicken wir in die Zukunft. Ab 2026 will Red Bull (nach dem geplatzten Porsche-Deal) als komplett eigenständiger Motorenhersteller auftreten. "Ich denke, das ist eine sehr mutige Strategie", erklärt Toto Wolff.

Der Österreicher glaubt, dass es "immer" das Ziel von Red Bull gewesen sei, "ihre eigene Powerunit" zu haben und nicht von einem Hersteller abhängig zu sein. "Das ist die Strategie, die sie entworfen haben", so Wolff.

"Wir werden sehen, was [20]26, '27, '28 passiert", so der Österreicher, der sich nicht sicher ist, ob der Plan von Red Bull aufgeht. Auch Williams habe zum Beispiel einst gedacht, als unabhängiges Team ohne BMW besser dran zu sein.

Tatsächlich konnte Williams aber seit der Trennung von BMW nach der Saison 2005 bis heute nur noch ein einziges Rennen gewinnen.


15:14 Uhr

Aston Martin schnappt sich Drugovich

Das ging jetzt schneller als erwartet: Am Vormittag haben wir noch darüber spekuliert, jetzt hat Aston Martin bestätigt, dass man Formel-2-Champion Felipe Drugovich als ersten Fahrer für sein neues Nachwuchsprogramm verpflichtet hat.

So wird Drugovich Ersatzfahrer des Formel-1-Teams werden, in FT1 in Abu Dhabi und auch beim Young-Driver-Test an gleicher Stelle fahren. Zudem soll er weitere Testkilometer im alten AMR21 aus dem Jahr 2021 sammeln.

Drugovich selbst bezeichnet das als "fantastische Möglichkeit", während Teamchef Mike Krack das "unglaubliche Talent" und die "Entschlossenheit" des Brasilianers lobt. Freut uns auf jeden Fall, dass Drugovich diese Chance bekommt!


15:03 Uhr

Heute vor 57 Jahren ...

... holte ein gewisser Jackie Stewart seinen ersten Formel-1-Sieg! Der spätere dreimalige Weltmeister konnte beim Großen Preis von Italien 1965 in Monza bei seinem gerade einmal achten Grand Prix seinen ersten Erfolg in der Königsklasse feiern.

Zum Vergleich: Ayrton Senna gewann beispielsweise "erst" sein 16. Formel-1-Rennen, Michael Schumacher sein 18., Alain Prost sein 19. und Max Verstappen musste sogar 24 Rennen bis zum ersten Triumph warten.

In dieser Fotostrecke blicken wir noch einmal auf Stewarts beeindruckende Karriere zurück:


Fotostrecke: Die Formel-1-Karriere des Jackie Stewart


14:52 Uhr

Villeneuve: Davon hat sich Ricciardo "nie erholt"

Apropos Alpine: Warum scheint man dort eigentlich kein Interesse an einer Rückkehr von Daniel Ricciardo zu haben? "Warum sollte er [auf der Liste sein]?", entgegnet Jacques Villeneuve bei 'F1 TV' im Rahmen des Rennens in Monza.

Der Weltmeister von 1997 lässt kein gutes Haar am Australier und erklärt: "Er hat zwei fürchterliche Jahre bei Renault hingelegt und zwei noch fürchterlichere Jahre bei McLaren. Das sind vier Jahre. Fast die Hälfte seiner Formel-1-Karriere war schlecht."

Für Alpine gebe es daher "keinen Grund", Ricciardo zurückzuholen. "Noch dazu, wo er schon mal dort gefahren ist. Die modernen Autos scheinen seinem Fahrstil einfach nicht zu liegen. Bei Red Bull war er beeindruckend", gesteht Villeneuve.

"Er war am Anfang auch vor Max, aber am Ende fing Max an, ihn in den Griff zu kriegen. Dann ist er gewechselt. Und nach dem Wechsel scheint irgendwas passiert zu sein, was er nie in den Griff bekommen hat. Davon hat er sich nie erholt", so der Kanadier.

Harte Worte.


14:30 Uhr

Alpine: Kein Rookie so gut vorbereitet wie Piastri!

Wohl auch deshalb ärgert man sich bei Alpine so, den Australier an McLaren verloren zu haben. Laurent Rossi verrät, dass man Piastri ein einmaliges Programm mit 5.000 Formel-1-Testkilometer zugesagt habe.

So habe selbst Lance Stroll vor seinem Debüt zum Beispiel "nur" 3.000 Kilometer gehabt. "5.000 sind eine Menge", versichert Rossi und erklärt, dass Piastri vor der Sommerpause bereits 3.700 Kilometer davon abgespult habe.

"Wir wären locker [auf die 5.000] gekommen", betont er und erklärt: "Oscar wird im nächsten Jahr der Rookie mit dem meisten Training sein, der in die Formel 1 kommt." Nur eben für McLaren und nicht für Alpine ...


14:09 Uhr

Hamilton: Red Bull "fast unschlagbar"

Toto Wolff träumt 2022 noch von einem Sieg. Lewis Hamilton ist da allerdings nicht so optimistisch. "Wir müssen realistisch sein. Red Bull ist fast unschlagbar", fürchtet der Rekordchampion und erklärt: "Bei der Performance liegen sie klar vor allen anderen."

"Wir haben sie nicht eingeholt", stellt er klar und betont, es werden auch keine Updates mehr kommen, "um sie zu überholen." Daher sei man auf "Glück" angewiesen, um die Bullen in diesem Jahr noch einmal schlagen zu können.

Es sei aber auch nicht komplett "unmöglich", betont Hamilton, "denn in Budapest hätten wir sie vielleicht schlagen können." Aus eigener Kraft werde es aber schwer werden. Denn in Ungarn startete Verstappen nach einem Problem ja nur von P10.


13:50 Uhr

Red Bull: Singapur "eines der härteren Rennen"

Fünf Siege in Folge für Red Bull und Max Verstappen. Geht das auch in Singapur so weiter? "Es sollte eines der härteren Rennen sein", warnt Christian Horner und erklärt: "Es ist ein unebener Straßenkurs. Es ist also eine ganz andere Herausforderung."

Gleichzeitig erinnert er aber auch: "Wir waren in Spa schnell, in Zandvoort, in Monza und selbst in Budapest." Das seien ganz verschiedene Strecken, auf denen man überall gut performt habe. Auch in Singapur sollte man Red Bull also auf der Rechnung haben.

Einen Selbstläufer erwartet Horner aber nicht. Und wenn Verstappen bereits dort Weltmeister werden will, dann muss er das Rennen auf jeden Fall gewinnen. Ansonsten wäre die mögliche Entscheidung auf Suzuka vertagt.


13:31 Uhr

#FragMST

Georg möchte nach dem gestrigen Finish wissen, ob in der Formel 1 eine "Nachspielzeit" möglich wäre, also nach der Safety-Car-Phase noch einmal "ein bis drei Runden anzuhängen". Er fragt: "Hätten die Autos noch genug Benzin dafür?"

Genau das ist dabei eines der Probleme. Der Sprit der Autos ist genau kalkuliert, man kann also das Rennen nicht einfach "verlängern". Dafür müsste man den Teams vorschreiben, eine entsprechende Spritreserve zu haben.

Zudem ist die Renndistanz in den Regeln genau festgeschrieben. Theoretisch könnte man das Reglement natürlich an den entsprechenden Stellen anpassen. Unter den aktuellen Regeln ist so etwas allerdings nicht möglich.


13:12 Uhr

Hat Ferrari in Monza den Motor aufgedreht?

Paul Monaghan von Red Bull hat eine spannende Theorie, warum Charles Leclerc in Monza auf Pole fahren konnte, nachdem Ferrari beim Rennen in Spa noch komplett chancenlos gegen Red Bull gewesen war.

Er glaubt, dass Ferrari den Motor beim Heimrennen etwas aufgedreht haben könnte. "Wenn sie ihn etwas aufdrehen wollen, dann können sie das machen", erinnert er. Zwar verringert das die Lebensdauer des Antriebs etwas.

Doch Leclerc bekam ja erst in Spa einen frischen Antrieb, Sainz sogar direkt in Monza. Und Monaghan kann sich vorstellen, dass Monza "wegen ihrer [...] geografischen Situation" eine besondere Bedeutung für Ferrari hatte.

Oder anders gesagt: Ferrari drehte den Motor etwas auf, um beim Heimrennen nicht komplett gegen Red Bull abzustinken. Ist natürlich lediglich eine Theorie - aber eine spannende!


12:51 Uhr

Verstappen zieht mit Mansell gleich

Noch etwas aus der Statistikecke: Max Verstappen feierte gestern seinen 31. Grand-Prix-Sieg - und zog damit mit Nigel Mansell gleich. In der ewigen Bestenliste liegen beide nun auf einem geteilten sieben Platz.

Der Unterschied: Während Mansell für seine 31 Siege 41 Jahre brauchte, ist Verstappen gerade einmal 24! Wobei da natürlich auch die Anzahl der Saisonrennen eine Rolle spielt, denn die ist heute viel höher.

Bei seinem nächsten Sieg würde der Niederländer übrigens mit Fernando Alonso gleichziehen. Mehr spannende Statistiken gibt es in unserer großen Datenbank!

Nigel Mansell Gerhard Berger Ferrari Ferrari F1Williams Williams F1McLaren McLaren F1 ~Nigel Mansell und Gerhard Berger ~

12:33 Uhr

Binotto: Buhrufe nicht gegen Verstappen

Als Max Verstappen gestern nach dem Rennen von Martin Brundle interviewt wurde, waren laute Buhrufe in Monza zu hören. Ferrari-Teamchef Mattia Binotto glaubt allerdings nicht, dass diese gegen den Weltmeister gerichtet waren.

"Es ist nie toll, einen Fahrer auszubuhen - besonders Max, der heute auf der Strecke der schnellste Fahrer war und den Sieg verdient hat", stellt er klar, betont aber auch: "Ich denke, dass die Buhrufe unserer Tifosi eher an die FIA gingen."

Hintergrund sei, dass die Fans ein echtes Finish hätten sehen wollen. Stattdessen endete das Rennen hinter dem Safety-Car. Verstappen selbst hat ja übrigens schon verraten, dass ihm die Buhrufe sowieso egal seien.


12:12 Uhr

Die Noten sind da!

Wie an jedem Montag gibt es auch heute wieder eine Fotostrecke mit den Fahrernoten der Redaktion. Ich gebe es zu: Mir persönlich ist die Bewertung dieses Mal schwergefallen, weil im Rennen verhältnismäßig wenig los war.

Dementsprechend war sich die Redaktion auch nicht bei allen Fahrern einig. Klickt euch jetzt durch unsere Noten!


Fotostrecke: Monza: Die Fahrernoten der Redaktion


11:54 Uhr

Latifi: Das ging alles schief

Viel wurde gestern über Nyck de Vries gesprochen - aber kaum über den Teamkollegen. Das mag daran liegen, dass der das Rennen auf einem unspektakulären 15. und damit vorletzten Platz beendete.

"Ein sehr hartes Rennen", resümiert Latifi selbst und erklärt, er sei beim Start eingeklemmt worden und habe vom Gas gehen müssen, um sein Auto nicht zu beschädigen. "Viele Autos schnitten die erste Kurve ohne Strafe", ärgert er sich.

Und zu allem Überfluss habe man dann auch noch "einen langsamen Boxenstopp" gehabt, womit sein Rennen gelaufen gewesen sei. "Das Ziel war es, die Position zu halten, in der wir gestartet waren", verrät er.

"Aber es sollte nicht sein", so Latifi, dessen Formel-1-Karriere langsam aber sicher dem Ende entgegengehen dürfte.

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