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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Live-Ticker: Wie Mercedes in Sotschi zurückschlagen will

Formel-1-Tagesticker zum Nachlesen: +++ "Lehren" gezogen, "heiß" auf Duelle +++ Zwei Pflicht-Boxenstopps pro Rennen? +++ Sainz fühlt sich wieder vernachlässigt +++

18:06 Uhr

Sainz macht sich einen Kopf

Und kleine Schläge auf den hinteren sollen ja helfen. Wir stellen auch sicher, dass wir ab morgen wieder voll bei dir sind. Mein Kollege Stefan Ehlen tickert für dich morgen ab kurz nach 11 Uhr vom Medientag in Sotschi. Vorsicht: Die Sessions finden an diesem Rennwochenende alle eine Stunde früher statt als zu den gewohnten Europa-Zeiten. In Russland ticken die Uhren ja anders.


17:48 Uhr

Renaults 5-Jahres-Plan: Was sie unterschätzt haben

Als die Franzosen 2016 wieder als Werksteam eingestiegen sind, taten sie das mit dem Ziel, schon ab 2021 um den Titel mitkämpfen zu können. Kannst du dir das jetzt schon vorstellen? Teamchef Cyril Abiteboul erklärt im Formel-1-Podcast 'Beyond the Grid', dass man in einigen Bereichen schon im Zeitplan läge. Nur beim Chassis hake es noch. "Da haben wir zwei Aspekte unterschätzt", berichtet er.

Das sei zum ersten das massive Investment, das noch immer in den Topteams vorherrscht. "Wir sind jetzt auf dem Stand, wo sie 2015 waren", so Abiteboul. "Wir haben aber die Rate unterschätzt, in der sie jährlich weiter investieren." Der Andere Aspekt bezieht auf die Personal-Akquise. Die Topteams hätten da vertraglich Einiges in petto, um ihre Talente zu schätzen. "Da spricht man manchmal mit jemanden, den man aber erst drei Jahre später bekommen kann."

Cyril Abiteboul Renault Renault F1 Team F1 ~Cyril Abiteboul ~

17:21 Uhr

Russell noch nachtragend?

Der Williams-Rookie wurde in Singapur ziemlich unsanft von Grosjean aus dem Rennen genommen. Die Revanche gibt es mit diesem Social-Media-Beitrag. Er schreibt zu diesem Reisegruppen-Bild: "Nach Sotschi mit Freunden ... und Romain." :D


16:46 Uhr

Wir man bei Mercedes aufarbeitet

Den Fans bietet man ja ohnehin schon regelmäßig nach dem Rennen Antworten auf die wichtigsten Strategie-Fragen. So auch in diesem Fall. Warum es im Qualifying nicht funktionierte, warum Hamilton spät und Bottas früher reingeholt wurde und wie sich Ferrari den Vorteil erarbeiten konnte, beantwortet Chefingenieur Andrew Shovlin noch einmal. Er erklärt aber auch, wie so ein verlorenes Rennen hinterher auseinander genommen wird:

"Wir sind nur einen Tag in Großbritannien. Dort haben wir aber eine Menge Meetings. Dabei haben wir uns vor allem auf die Qualifying-Performance konzentriert, um zu verstehen, wie wir die Reifen ins richtige Fenster bekommen. Denn in diesem Bereich waren wir deutlich nicht stark genug. Wir haben uns auch die Strategie-Thematik angeschaut. Dabei haben wir und die Entscheidungen angeschaut, die wir gemacht haben und sichergestellt, dass wir daraus unsere Lehren für Sotschi ziehen."

"Tatsächlich analysieren wir ja jedes Rennen", betont Shovlin. "Diesmal gab es nur ein paar Fragen, die wir noch vor Sotschi klären mussten. Es gibt eigentlich keinen Unterschied zwischen der Analyse eines guten und der eines schlechten Rennens. Von einem Schlechtem lernen wir aber meist mehr."


Mercedes in Singapur: So lief die Analyse

Chefingenieur Andrew Shovlin mit den Antworten auf die Fragen des verlorenen Rennens Weitere Formel-1-Videos


16:12 Uhr

Es gibt Redebedarf

Und laut FIA sind folgende Fahrer dafür morgen in der Pressekonferenz die richtigen: Kimi Räikkönen (Alfa Romeo), Kevin Magnussen (Haas), Valtteri Bottas (Mercedes), Lance Stroll (Racing Point) und Daniil Kwjat (Toro Rosso).

Am Freitag melden zwischen dem ersten und zweiten Training folgende Teamvertreter zu Wort: Laurent Mekies (Ferrari), James Allison (Mercedes), Mario Isola (Pirelli) und Paul Monaghan (Red Bull).


15:52 Uhr

Haas jetzt mit System?

In Singapur hat es schon wieder Experimente sowohl mit Updates am VF-19, als auch mit der Melbourne-Spezifikation gegeben. Romain Grosjean endete dabei mit einer Art Hybrid-Auto aus beiden Lösungen. Teamchef Günther Steiner betont jetzt aber: "Wir sind jetzt in einer Phase, wo wir wissen, was das Auto tut. Wir suchen nur noch nach der richtigen Spezifikation für jede einzelne Strecke. Wir experimentieren nicht mehr. Wir schnüren die Pakete nur so, wie wir denken, dass sie für uns am besten funktionieren."

Romain Grosjean  ~Romain Grosjean (Haas) ~

15:25 Uhr

Viele russische Flaggen auf den Tribünen

Die sieht man in der virtuellen Runde von Kwjat nur noch nicht. Gemeinsam mit seinem Ingenieur berichtet er aber, was seine Heim-Strecke für Herausforderungen parat hält. Der Ingenieur betont die Belastung der Bremsen und erklärt: "Es gibt viele dieser 90-Grad-Kurven und Richtungswechsel. Und der Asphalt ist sehr speziell." Beim Set-up müsse man auch darauf achten, dass die Hinterreifen stark beansprucht werden.


Toro Rosso in Sotschi: Bremsen und Hinterreifen gefordert


14:58 Uhr

Die Zeit der hochsommerlichen Rennen ist jedenfalls erst einmal vorbei. So dick wie Nico Hülkenberg muss man sich am Wochenende aber auch nicht unbedingt einpacken. Lokalheld Daniil Kwjat hat das wahrscheinlich schon die bessere Alternative in der Outfit-Wahl getroffen.

Mit Höchsttemperaturen von 22 Grad soll es am Trainingsfreitag in Sotschi jedenfalls am wärmsten werden. Der Qualifying-Samstag könnte tatsächlich wieder einmal verregnet werden. Für den Rennsonntag sind bis jetzt nur am Vormittag noch Schauer vorhergesagt.


14:56 Uhr


14:31 Uhr

Nächste Runde im "Best of the Rest"-Duell

McLaren oder Renault - Wer hat in Sotschi die besten Karten? "Die ersten Rennen nach der Sommerpause sind nicht wirklich zu unseren Gunsten verlaufen", sagt Carlos Sainz. "Aber ich bin mir sicher, dass wir das herumreißen können." Teamkollege Lando Norris hatte das in Singapur schonmal gezeigt. "Den Schwung will ich mit in das kommende Rennen nehmen", sagt er. "Der Schlüssel wird sein, auch aus unerwarteten Gelegenheiten das meiste herauszuholen."

Renault will sich aber auch noch nicht abhängen lassen. "Wir waren sowohl im Qualifying als auch im Rennen konkurrenzfähig", betont Nico Hülkenberg die Stärken in Singapur trotz einiger Rückschläge. "Da wären auf jeden Fall mehr Punkte drin gewesen." Teamkollege Daniel Ricciardo will in Sotschi "Wiedergutmachung" für sein verkorkstes Singapur-Wochenende betreiben. Er bringe dafür viel Energie mit und glaubt: "In Sotschi ist ein gutes Ergebnis möglich, wenn wir alle Puzzleteile zusammenbringen und wieder ein solides Wochenende haben."

Carlos Sainz Daniel Ricciardo McLaren McLaren F1 Team F1 ~Carlos Sainz (McLaren) und Daniel Ricciardo (Renault) ~

13:47 Uhr

So will Mercedes in Sotschi zurückschlagen

Mercedes Toto Wolff beschreibt die Niederlage in Singapur als "eine wertvolle Erinnerung an die skeptische und bescheidene Einstellung, die in der Vergangenheit sehr wichtig für unsere Erfolge war." Gleich nach dem Rennen sei das Team in die Analyse gegangen und will nun die "Lehren nutzen, um uns zu verbessern."

Wolff betont: "Dieses Team hat schon mehrmals bewiesen, dass es seine Schwächen in Stärken umwandeln kann." Die erstarkten Gegner will man aber auch nicht unterschätzen. "Sotschi war für uns in den vergangenen Jahren eine starke Strecke, aber diese Trends bedeuten nichts mehr." Dennoch sei man "heiß darauf, nach Sotschi zu kommen und das Duell dort auf der Strecke auszufechten."

Valtteri Bottas Toto Wolff  ~Valtteri Bottas (Mercedes) und Toto Wolff ~

13:22 Uhr

"Eine sehr effizienter Grand Prix"

Nico Hülkenberg freut sich auf die kurzen Wege, die er in Russland zu gehen hat - und auf ein entspanntes Wochenende, da Überholen ja ohnehin nicht so gut möglich sei. "In Kurve vier hinein geht das schon", erwidert Teamkollege und Überhol-König Daniel Ricciardo aber. "Und Kurve neun macht Spaß", sagt er und lässt sich dabei beim Tischtennis aus dem Konzept bringen ...


12:57 Uhr

Die Red-Bull-Auslosung

Wie es für Pierre Gasly in Zukunft weitergehen wird, steht noch nicht fest. Red-Bull-Konsultant Helmut Marco hat nun aber schon verraten, dass das noch freie Cockpit beim Topteam nur noch zwischen ihm und Alex Albon ausgelost wird.

"Ich habe aufgehört, darüber nachzulesen und mir diese Diskussionen anzusehen", betont Gasly aber. "Im Moment bin ich ziemlich glücklich damit, wie es läuft und was ich an Performance zeigen kann. Ich konzentriere mich darauf, ein besserer Athlet zu werden, ein besserer Fahrer und zu verbessern, was ich beeinflussen kann."


12:31 Uhr

Gasly hat das Gefühl zurück

"Ich habe es nicht gleich hinbekommen, so zu fahren, wie ich es gerne habe", erklärt der Toro-Rosso-Rückkehrer die Umstellung nach seiner Red-Bull-Rückversetzung. "Jetzt kann ich wieder mehr nach meinem Gefühl gehen und das fühlt sich für mich natürlicher an." Er berichtet, wie er zusammen mit seinen Ingenieuren daran gearbeitet habe, sich von Rennen zu Rennen zu verbessern. Wie gut es in Singapur funktioniert hat, hat nicht zuletzt sein achter Platz gezeigt.

Pierre Gasly Toro Rosso Red Bull Toro Rosso Honda F1 ~Pierre Gasly (Toro Rosso) ~

12:02 Uhr

Weil sie keinen Heim-Grand-Prix mehr haben ...

Da nutzte Weltmeister Lewis Hamilton den nahegelegenen Singapur-Grand-Prix doch gleich mal aus, um den Titelsponsor in Malaysia zu besuchen.


11:41 Uhr

Sainz ist schuld!

Die Formel 1 veröffentlichte gestern auf ihren Social-Media-Kanälen noch den spannenden Vierkampf um Platz elf in der allerletzten Runde des Rennens in Singapur. Es ging nicht einmal um Punkte! Aber Romain Grosjean, Carlos Sainz, Lance Stroll und Daniel Ricciardo gönnen sich hier keinen Zentimeter. Auch die beteiligten Teams teilten diese Szenen noch einmal mit ihren Fans.

Auf die Frage, warum das nicht in der TV-Übertragung gezeigt wurde, antwortet Sainz auf Twitter: "Weil ich dabei war." Der McLaren-Pilot hatte in diesem Jahr bereits Kritik an dem Umstand geäußert, dass starke Mittelfeld-Leistung oft von der Regie ignoriert würden. Die Teams fühlen sich mit ihren Sponsoren auf dem Auto dadurch auch unterpräsentiert.