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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Live-Ticker: Mercedes bestätigt FIA-Beanstandung!

Formel-1-Live-Ticker zum Nachlesen: +++ Mercedes-Flügel illegal? +++ Vettel bleibt #1 bei Ferrari +++ Renault begründet Motorwechsel bei Hülkenberg +++

17:32 Uhr

Das Video zum Freitag in Schanghai

Das ist unser letzter Beitrag des Tages: Unser Reporter Edd Straw und Tech-Legende Giorgio Piola besprechen im Paddock in Schanghai den ersten Trainingstag und die Veränderungen des Mercedes-Frontflügels. Aber auch drei technologische Meilensteine der Formel-1-Geschichte vor dem 1.000. Rennen.

Damit verabschieden wir uns an dieser Stelle. Morgen Früh um 4:55 Uhr geht's mit dem Session-Ticker vom FT3 weiter. Bis dann!


15:36 Uhr

"Nur" 2,7 Sekunden Rückstand: Williams hofft

Was Williams aus dem Freitagstraining in Schanghai mitnimmt? Positives! Das sagt zumindest George Russell. "Wir scheinen hier als Team näher an der Konkurrenz dran zu sein als bei den vorherigen Rennen", so die Einschätzung des Briten. Das stimmt: Die Freitagsabstände zur Bestzeit betrugen bisher 3,8 beziehungsweise 3,0 Sekunden. In China aber kam Williams bis auf 2,7 Sekunden an die schnellste Runde heran. "Wir bewegen uns also in die richtige Richtung", meint Russell.

Auch Robert Kubica erkennt kleine Fortschritte: "Das Auto fühlt sich etwas anders an als an den vergangenen Wochenenden. Das ist ein gutes Zeichen." Williams ist trotzdem das klare Schlusslicht in der Formel 1.


15:28 Uhr

Monza braucht 60 Millionen Euro für Renovierung

Die altehrwürdige Rennstrecke in Monza hat ein Problem: Von den gut 100 Millionen Euro, die für eine großangelegte Renovierung des Kurses veranschlagt wurden, fehlen etwa 60 Prozent, also 60 Millionen. Angelo Sticchi Damiani als Präsident des italienischen Verbands (ACI) nimmt daher die Politik in die Pflicht: "Der ACI beteiligt sich bereits an den Renngebühren und kann nicht auch noch Geld für die sehr dringende Renovierung der Strecke aufbringen. Wenn die italienische Regierung helfen könnte …"

Hintergrund dieses Vorstoßes ist, dass die italienische Region Lombardei in der Vergangenheit eine finanzielle Stütze für Monza war. Der entsprechende Vertrag läuft jedoch in diesem Jahr aus. Und auch Monza selbst steckt in Verhandlungen über einen Formel-1-Verbleib – wenige Monate vor dem 100-jährigen Jubiläum der Rennstrecke bei Mailand, die 1922 eröffnet wurde.

Monza plant große Baumaßnahmen an seinem Kurs, will unter anderem eine Schikane entfernen.


15:12 Uhr

Hamilton glaubt: Ferrari behält Topspeed-Vorteil

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton rechnet nicht damit, dass sein Team in Kürze zu Ferrari aufgeschlossen haben wird. Dafür sei der Vorteil der Konkurrenz auf den Geraden viel zu groß. "Auf Seiten des Motors kannst du schier keine großen Fortschritte machen, wenn du nicht auch ein gewisses Risiko in Kauf nimmst", meint Hamilton. Das straffe Reglement, das nur wenige Ersatzkomponenten erlaubt, mache ein Aufholen zusätzlich schwierig. "Es spielen diverse Faktoren mit hinein", sagt Hamilton. "Aber Topspeed ist nichts, was man besonders schnell aufholen kann."


15:05 Uhr

Qualifying 2020: Entscheidung steht weiter aus

Kommt das vierteilige Formel-1-Qualifying oder kommt es nicht? Eine Antwort auf diese Frage blieb auch in Schanghai aus. Aber: Die Teammanager haben sich vor Ort mit FIA-Formelsport-Chef Nikolas Tombazis und Formel-1-Sportdirektor Steve Nielsen unterhalten, um Vor- und Nachteile eines neuen Modus zu erörtern. Die Mehrheit der Teams soll sich jedoch gegen vier Einzelsessions und für einen Verbleib beim aktuellen Format ausgesprochen haben.

Was ebenfalls gegen eine Neuausrichtung steht: Formel-1-Reifenlieferant Pirelli will aus Kostengründen keine zusätzlichen Pneus bereitstellen.

Bedeutet: Entscheidung vertagt, Regeländerung weiter ungewiss.


14:55 Uhr

Haas-Testfahrer wechselt in die DTM

... zumindest auf Probe. Das ist die Story, die mein Kollege Sven Haidinger ausgegraben hat: Pietro Fittipaldi, der Neffe des zweimaligen Weltmeisters Emerson Fittipaldi, bestreitet die offiziellen DTM-Tests am Lausitzring für WRT-Audi. Ob er dann auch Stammfahrer in der Rennserie wird? Das erfährst Du in diesem Bericht!

Fittipaldi hat zuletzt in Bahrain für US-Team Haas in der Formel 1 getestet und befindet sich auch im Förderprogramm des Rennstalls.


14:46 Uhr

Rosberg: Wie sich Bottas für 2020 empfehlen kann

Der frühere Formel-1-Fahrer Nico Rosberg erklärt in der 'Daily Mail', es gäbe mehrere Szenarien, wie sich Valtteri Bottas eine Vertragsverlängerung bei Mercedes sichern könnte. "Wichtig ist, dass er weiter seine Leistung bringt und zeigt, dass er Rennen gewinnen und vielleicht sogar um den Titel fahren kann. Und solange es gut läuft, die Stimmung im Team passt, kann Lewis [Hamilton] auch wieder dominieren. Dann braucht Valtteri nicht auf dem Niveau von Lewis fahren, um im Team bleiben zu dürfen. Wenn er eine gute Atmosphäre schafft und Lewis im Titelkampf unterstützt, dann ist das ebenfalls von hohem Wert."


14:21 Uhr

Worum es beim Mercedes-Flügel genau geht

Was genau hat die FIA beim neuen Mercedes-Frontflügel beanstandet? Die seitlichen Endplatten. Denn eben diese werden im technischen Reglement genau definiert. Die Absätze 3.3.5 und 3.3.6 beschäftigen sich mit den Dimensionen der Endplatten und deren unmittelbaren Umgebung am Frontflügel.

Quintessenz: Eine Endplatte muss in der Draufsicht rechteckig sein, darf aber kleine Einschnitte aufweisen, sofern diese nicht fünf Prozent der Gesamtfläche übersteigen. 2019 sind diese Einschnitte bei den meisten Teams an der Endplatten-Oberkante zu sehen. Außerdem darf in der Seitenansicht der Endplatte nichts vom Flügelprofil auf der Innenseite erkennbar sein.

Mercedes hat offenbar versucht, mit dem Neudesign eine Grauzone auszunutzen. Es ist nicht das erste Team, das zurückrüsten musste: Auch Red Bull soll in diesem Jahr bereits am Frontflügel experimentiert haben.

Unser Bild zeigt die Endplatte nach der Modifizierung vor dem 1. Training.

Lewis Hamilton Mercedes Mercedes-AMG Petronas Motorsport 	 F1 ~Lewis Hamilton (Mercedes) ~

13:56 Uhr

Mercedes beteuert: Silberpfeil ist legal!

Ist der neue Mercedes-Frontflügel legal oder nicht? Diese Frage lässt sich bislang nicht abschließend beantworten. Tatsache ist aber: Der Weltverband hat die Neuentwicklung beanstandet. Das hat ein Mercedes-Sprecher bestätigt. "Die FIA hat uns gebeten, vor dem ersten Training eine Modifizierung vorzunehmen. Das haben wir gemacht", heißt es aus dem Silberpfeil-Werksteam. Die Änderung sei rasch erfolgt. Und: "Wir waren den ganzen Tag über einer zulässigen Konfiguration unterwegs."

Unser Bild zeigt Nikolas Tombazis, den Leiter der Formelsport-Kommission im Weltverband FIA, bei der Inspektion des Mercedes-Frontflügels.

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13:41 Uhr

"Helft dem Toro Rosso!"

Sebastian Vettel fliegen nach dem Freitagstraining in Schanghai die Sympathien regelrecht zu. Verantwortlich dafür war eine Szene im 2. Training, in der Vettel seinen Ferrari SF90 in der Boxengasse abgestellt hatte, weil er aus Versehen an der Waage vorbeigefahren war. Kurz darauf stand der Toro Rosso STR14 von Alexander Albon rechts neben ihm – mit brennenden Bremsscheiben an der Vorderachse. Vettel reagierte prompt und funkte an seine Mechaniker: "Helft ihnen! Helft ihnen mit dem Gebläse! Helft dem Toro Rosso!" Und die Ferrari-Crew spurte: Mehrere Mechaniker eilten zu Albon und kühlten dessen Bremsen mit tragbaren Lüftern herunter.

Was dabei sicher nicht geschadet hat: Toro Rosso ist wie Ferrari ein italienisches Formel-1-Team, die Mannschaften kennen sich gut.

Im Video erklärt Vettel übrigens auch, warum er an der Waage vorbeigefahren ist ...


13:26 Uhr

Video: Höhepunkte des 2. Trainings

Du hast das Freitagstraining verpasst? Dann kriegst Du hier den Schnelldurchlauf zum 2. Training mit den besten Szenen im Videoformat!

Und hier sind die nackten Zahlen:

1. Training
2. Training
Tagesgesamtergebnis


13:20 Uhr

Alfa Romeo räumt Installationsfehler ein

Antonio Giovinazzi konnte im 1. Training aus technischen Gründen nicht fahren. Jetzt ist klar, warum: Alfa Romeo hatte den Ferrari-Antrieb nicht korrekt im C38-Boliden verbaut. Das hat Teamchef Frederic Vasseur nun bestätigt. Außerdem bezeichnete er den Zwischenfall als "frustrierend".


13:04 Uhr

Leclerc beteuert: Will nicht lange Nummer 2 sein!

Ferrari-Pilot Charles Leclerc arrangiert sich mit seiner Rolle als Nummer zwei im Team – aber nur vorerst. "Ich habe es schon bei den bisherigen Rennen gesagt: Ich glaube, ein Team braucht eine Nummer eins und eine Nummer zwei. Das kann ich nachvollziehen. Aber ich werde alles daran setzen, das so schnell wie möglich zu ändern." Und das ist mal eine Kampfansage in Richtung Sebastian Vettel, der erklärten Nummer eins bei Ferrari!

Vettel selbst gibt nicht viel auf die Stallregie-Diskussion und meint nur: "Das ist generell ein Thema, das viel heißer gekocht wird als gegessen." Außerdem habe Ferrari bereits bewiesen, wie flexibel man bei diesen Spielregeln sei. "Man hat ja [in Bahrain] gesehen, dass wir uns nicht auf den Füßen stehen, wenn ein Auto schneller ist als das andere", sagt Vettel, der im Rennen von Leclerc überholt worden war.


12:52 Uhr

Kwjat erklärt Motorenproblem bei Toro Rosso

Plötzlich schrillten bei den Honda-Ingenieuren die Alarmglocken: Daniil Kwjat musste anhalten und aussteigen, sein Auto bekam einen neuen Antriebsstrang verpasst. Um warum das Ganze? "Das weiß ich im Moment selbst nicht", räumt der Russe ein. "Es gab wohl ein paar Anomalitäten. Der Motor wurde aus Sicherheitsgründen gewechselt. Alles Weitere entzieht sich meiner Kenntnis. Wir müssen erst noch ein paar Untersuchungen vornehmen."

Er selbst sei sich nicht sicher, ob er etwas im Auto gespürt habe. "Vielleicht war da was", meint Kwjat. "Das Team hat jedenfalls etwas anhand der Daten gesehen. Wann das genau losging, das kann ich nicht sagen. Ich weiß es selbst nicht."

Insgesamt sei der Honda-Motor "ziemlich gut", so Kwjat. "Mit den Topspeeds sind wir sehr zufrieden, da gibt es keine Probleme. Der Motor stellt eine gute Leistung bereit und bisher gab es auch keine Probleme damit." Sieht man mal vom Trainingsfreitag in Schanghai ab …


12:39 Uhr

Vettel: Ferrari-Freitag war "in Ordnung"

Eine Bestzeit, einmal Platz zwei: Sebastian Vettel zeigt sich zufrieden mit dem Trainingsauftakt in Schanghai. Er selbst drückt es so aus: "Es war okay heute, soweit in Ordnung. Wir können uns aber noch steigern. [Denn] wir haben aber noch ein paar Ecken, in denen noch was fehlt und in denen man auch spürt, dass noch mehr gehen muss."

Er gewinne allmählich wieder Vertrauen ins Auto, so der Deutsche weiter. "Es wird besser, aber es ist noch nicht [bei] 100 Prozent. Wir wissen zumindest, wo es noch klemmt. Ob wir's finden, wird sich zeigen."


12:25 Uhr

Haas: Frontflügel-Probleme haben Historie …

Romain Grosjean hat ein Déjà-vu. Denn einen kaputten Frontflügel hat er bei Haas schon mehrfach erlebt. "Es begann gleich an meinem ersten Tag im Auto, beim Filmtag in Barcelona im Jahr 2016", erklärt er. Im Training in Schanghai brach wieder einmal ein Teil des Flügels. "Ich mache mir deshalb aber keine Sorgen", sagt Grosjean. "Die Jungs kriegen das wieder hin, wie immer. Außerdem haben sie ein wirklich beeindruckendes Auto gebaut. Daher wird es schon passen, glaube ich. Ich konzentriere mich ohnehin nur darauf, mehr Leistung aus dem Fahrzeug herauszuholen."

Er selbst habe im Training zunächst gar nicht gemerkt, dass sein Frontflügel Schaden genommen hatte. "Ich habe die Randsteine nicht erwischt, denke ich. Daher weiß ich nicht, was passiert ist. Ich flog nur von der Bahn und erfuhr dann, der Frontflügel sei kaputt."

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