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Formel 1 2017: Williams enthüllt die neue Bolidengeneration

Völlig überraschend lässt Williams als erstes Team 2017 die Hüllen fallen und zeigt die neue Formel 1: Der neue FW40 wirkt aggressiver, aber nicht völlig anders als der FW38

(Motorsport-Total.com) - Darauf hat die Formel 1 gewartet: Williams lässt als erstes Team nach der Reglementrevolution 2017 die Hüllen fallen. Und das völlig unerwartet, denn der eigentliche Präsentationsmarathon beginnt erst in drei Tagen mit dem Sauber-Team. Bislang sind zwei Fotos und ein Video des neuen FW40 nach außen gedrungen. Während die Nase auf den ersten Blick an das Vorjahr erinnert, fällt sofort der breitere und tiefere Heckflügel auf, der der Version des Pirelli-Testautos von Ferrari ähnelt.

Williams FW40

Der erste seiner Art: Williams zeigt den brandneuen, aggressiven FW40 Zoom

Außerdem verfügt der neue Bolide von Felipe Massa und Rookie Lance Stroll wie erwartet über eine Finne auf der Airbox, die allerdings weniger prägnant ausfällt als bei den 2009er-Autos. Ursache für das Comeback ist der niedrigere Heckflügel. Mit der Finne wird die Anströmung optimiert.

Auch auf der Nase findet sich ein Detail, das sich positiv auf die Strömung auswirken soll: Der FW40 wurde im Gegensatz zu seinen Vorgängern mit einem S-Schacht ausgestattet.


Formel 1 2017: Erster Blick auf den neuen Williams

Williams veröffentlicht vor der offiziellen Präsentation erste animierte Bilder des FW40 und damit einen ersten echten Eindruck der neuen Boliden Weitere Formel-1-Videos

Weitere Details werden durch die Farbgebung des Autos, die dem Vorjahresmodell beinahe gleicht, etwas verschleiert. Sieht man genauer hin, wird die neue V-Form des Frontflügels sichtbar, außerdem verfügt der Bolide über Luftleitbleche an der Seite des Cockpits. Diese waren beim alten Reglement noch verboten gewesen.

Williams FW40

Vorderansicht: Der neue Heckflügel ist tiefer, das Auto um 20 Zentimeter breiter Zoom

Auch der Unterboden ist im Bereich der Seitenkästen deutlich weiter nach außen gezogen. Ein Resultat des neuen Regelwerks, das die Boliden um 20 Zentimeter breiter werden lässt, was mehr Abtrieb generiert. Der Unterschied, der auch durch die neuen, breiteren Pirelli-Reifen ermöglicht wird, soll auf der Strecke fünf Sekunden pro Runde ausmachen.

Einen ersten Eindruck der neuen Autos in Action wird man sich bei den zwei Testblöcken in Barcelona machen können (alle Wintertest-Termine im Überblick), bei denen dann erstmals die gesamte Bolidengeneration 2017 gemeinsam auf der Strecke zu sehen sein wird.

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