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Fernando Alonso: Risiken der IndyCar-Serie sind mir bewusst

Warum Fernando Alonso einen Wechsel in IndyCar-Serie auch nach Robert Wickens Crash nicht als besonders riskant einstuft und wie seine Planungen aussehen

(Motorsport-Total.com) - Formel-1-Aussteiger Fernando Alonso hat nur noch ein großes Karriereziel: die "Triple Crown" des Motorsports zu gewinnen, was bislang nur Graham Hill gelang. Dem McLaren-Star fehlt dazu nach seinen Siegen beim Monaco-Grand-Prix und dieses Jahr bei den 24 Stunden von Le Mans nur noch der Sieg beim Indy500. Doch erst kürzlich hat die IndyCar-Serie durch das Drama um Robert Wickens wieder bewiesen, wie gefährlich sie ist.

Fernando Alonso

Fernando Alonso trat im Vorjahr bereits beim legendären Indy500 an Zoom

Würde sich Alonso dennoch dazu entschließen, eine ganze IndyCar-Saison zu fahren? "Mir sind die Risiken bewusst", sagt der Spanier. "Je höher die Geschwindigkeit, desto größer das Risiko. Das größte Risiko geht man also wohl beim Indy500 ein, weil man schneller ist als bei allen anderen Rennen auf der Welt. Wenn man also die gesamte Meisterschaft fährt, geht man im Verhältnis zum Indy500 kein größeres Risiko ein."

Dazu kommt laut dem 37-jährigen, der erst vergangenes Wochenende in Spa-Francorchamps einen schweren Startcrash unverletzt überstanden hat, dass ein gewisses Restrisiko im Motorsport ohnehin immer bleibt: "Es kann immer etwas passieren - nicht nur in der IndyCar-Serie, sondern auch in der Formel 1, im Rallyesport und in anderen Serien. Wir haben es auch bei Stoffel am Samstag gesehen: Er hat sich bei Tempo 300 gedreht. Es ist nichts passiert, aber das muss nicht immer so ausgehen."

Und ob Alonso nächstes Jahr neben der WEC in der IndyCar-Serie antreten wird, sei ohnehin noch ungewiss. "Ich weiß noch nicht genau, was ich nächstes Jahr machen werde", bestätigt der zweimalige Formel-1-Weltmeister.

Sollte es tatsächlich zu einem IndyCar-Einstieg kommen, könnte es passieren, dass Alonso wie bei seinem Indy500-Gastauftritt im Vorjahr mit einem Honda-Motor starten müsste. Dadurch würde sich die kuriose Situation ergeben, dass er wegen seines WEC-Engagements bei Toyota Werbeträger für die beiden japanischen Erzrivalen ist.

"Ich sehe kein Problem", spielt Alonso die Angelegenheit herunter. "Wenn ich nächstes Jahr neben der WEC noch in einer anderen Serie antrete, dann werde ich nicht für einen Motorenhersteller arbeiten, sondern für andere Marken, Firmen oder Autoherstellern. Ich werde mir das nächstes Jahr anschauen."

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