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  • 30.06.2016 · 16:43

  • von Christian Nimmervoll & Benjamin Horbelt

Felipe Massa 2017: Rente, Renault oder doch weiter Williams?

Die 2017er-Fahrerpaarung bei Williams ist noch nicht offiziell - Felipe Massa gibt sich dennoch gelassen: "Ich habe da keinen Druck. Ich fahre entspannt weiter"

(Motorsport-Total.com) - Rente, Renault oder doch weiter Williams? Für Felipe Massa steht derzeit noch nicht fest, ob und wo der Brasilianer in der kommenden Saison in der Formel 1 fährt. Zuletzt kamen Gerüchte auf, Renault wolle den erfahrenen Ex-Ferrari-Fahrer möglicherweise unter Vertrag nehmen, da Rookie Jolyon Palmer die Franzosen bisher nicht überzeugen könne.

Felipe Massa

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"Ich werde entscheiden, was ich machen möchte" zeigt sich Massa entspannt. "Ich entscheide, ob ich weiter Rennen fahre oder nicht. Ich habe da keinen Druck. Ich fahre entspannt weiter. Ich muss zugeben, dass ich noch nicht weiß, was passieren wird."

Der mittlerweile 35-Jährigen wolle der Formel 1 treu bleiben, aber nicht um jeden Preis: "Ich möchte weiter Formel 1 fahren, das hängt aber davon ab, ob das für mich passt. Ich brauche ein Team, wo ich meiner Arbeit richtig nachgehen kann, um nicht einfach nur dabei zu sein. Ich bin nicht hier, um nur mitzulaufen. Ich möchte Rennen fahren und konkurrenzfähig sein", schließt Massa ein Karriereende nicht aus.


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Williams-Teamkollege Valtteri Bottas ist ebenfalls unsicher, wie es im neuen Jahr weitergeht: "Natürlich ist es als Fahrer schön, so früh wie möglich eine Entscheidung zu haben. Es hilft nicht, das so lange mit sich herumzuschleppen. Aber manchmal ist eine frühere Entscheidung nicht möglich. Das wird mit der Zeit kommen."

Dabei gibt der 26-Jährige zu, dass er trotz der weiterhin laufenden Zusammenarbeit mit seinem Management auch selbst die Lage kritisch im Auge behalte. Das neue 2017er-Reglement macht die Sache aber nicht einfacher. Die technischen Veränderungen könnten die Wettbewerbsfähigkeit der Rennställe verändern, sodass auch die Fahrer mehr Unsicherheit haben, wie stark das Auto ihres zukünftigen Arbeitgebers sein dürfte.

"Natürlich ist so eine Veränderung immer schwierig", gibt Bottas zu. "Niemand kann genau vorhersagen, wer der Schnellste und wer der Zweit- oder Drittschnellste sein wird. Für Williams werden diese Veränderungen positiv sein. Mercedes war zuletzt immer stark. Für Williams ist es eine gute Gelegenheit, wieder näher dran zu kommen. Der stärkere Abtrieb sollte uns helfen, aber niemand kann das genau vorhersagen", verrät der Finne.

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