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Endlich Einigung zwischen Minardi und Bridgestone

Nach einem teilweise lächerlichen Hick-Hack hat Minardi nun endlich einen Reifenvertrag mit Bridgestone in der Tasche

(Motorsport-Total.com) - Das vergangene Wochenende hat für Minardi endlich die erhoffte Einigung mit Bridgestone gebracht. Nach zähen Verhandlungen und einigen peinlichen Possen durfte Teamchef Paul Stoddart schlussendlich doch seine Unterschrift unter den Vertrag setzen.

Bridgestone-Reifen

Reifen von Bridgestone gibt es 2003 auch wieder für Minardi

Stoddart hatte am Wochenende die Verhandlungen persönlich aufgenommen, nachdem sich Bridgestone zuvor geweigert hatte, Reifen für einen Test zur Verfügung zu stellen. Die Japaner legten sich lange quer, fürchteten offenbar Betriebsspionage durch Michelin und ließen sich deshalb länger bitten als angenommen wurde. Da am Mittwoch aber der neue Minardi erstmals getestet werden soll, war Eile angesagt.

"Ich bin", so Paul Stoddart, "sehr zufrieden, dass wir diese Verhandlungen heute zufriedenstellend abschließen konnten. Wir freuen uns jetzt auf eine exzellente Zusammenarbeit mit unserem neuen Reifenzulieferer Bridgestone in der kommenden Saison." Ganz neu ist diese Kooperation ja nicht ? schon zwischen 1997 und 2000 fuhr Minardi auf den japanischen Walzen, damals allerdings noch unter einem anderen Teambesitzer.

Über Vertragsdauer und ?details wurde Stillschweigen vereinbart, wir konnten jedoch herausfinden, dass Minardi nur für die Reifen, die bei Tests verwendet werden, bezahlen muss, nicht aber für die Pneus an den Rennwochenenden. Dabei handelt es sich um eine Dollar-Summe im niedrigen siebenstelligen Bereich für das gesamte Jahr.

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