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Die Token purzeln: Motorenupgrades bei Ferrari und Honda

Ferrari und Honda sollen vor dem Großen Preis von Kanada einige Token verwendet haben, um ihre Aggregate aufzubessern - Mercedes bessert ohne Token auf

(Motorsport-Total.com) - In der Pause zwischen Monaco und Kanada sollen zwei Motorenhersteller einen Entwicklungssprung bei ihren Aggregaten gemacht haben und einige Token dafür eingesetzt haben. Wie 'motorsport.com' berichtet, so haben Ferrari und Honda drei respektive zwei Token verwendet, um ihre Antriebe zu verbessern.

Ferrari

Unter der Ferrari-Haube sollen schon bald wichtige Updates stecken Zoom

Beide Hersteller sollen damit - wie Mercedes - noch sieben Token im weiteren Saisonverlauf übrig haben, einzig Renault hat mit zwölf verbleibenden Entwicklungseinheiten noch einiges an Reserve im Köcher. Bei Ferrari, so heißt es, wurden die Token dazu verwendet, um das Design um den Zylinderkopf des Antriebs zu verbessern, obwohl Teamchef Maurizio Arrivabene in Monaco noch ankündigte, für Kanada keine Token verwenden zu wollen.

Allerding ist noch unklar, ob die Roten ihr Upgrade überhaupt schon beim Rennen auf dem Circuit Gilles Villeneuve am kommenden Wochenende im Auto haben werden, oder ob die Neuerungen erst später zu sehen sein werden. Bei McLarens Motorenpartner Honda soll das Upgrade erst beim folgenden Rennen in Österreich an das Auto gebracht werden.

Am Wochenende wurde bekannt, dass auch Mercedes an seinem V6-Turbomotor gearbeitet haben soll, allerdings will der deutsche Hersteller dabei auf den Einsatz von Token verzichtet haben, weil man die Zuverlässigkeit statt der Leistung erhöht haben soll. Die aufgehobenen Token können noch im Verlauf der weiteren Saison eingesetzt werden, um Teile des Antriebs zu verbessern. Vor der Saison standen jedem Hersteller 32 davon zur Verfügung.

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