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Ex-Formel-1-Pilot Jean-Pierre Beltoise verstorben

Jean-Pierre Beltoise, einer der vielseitigsten Rennfahrer überhaupt, ist im Alter von 77 Jahren während eines Afrika-Urlaubs verstorben

(Motorsport-Total.com) - Jean-Pierre Beltoise, einer der vielseitigsten Rennfahrer überhaupt, ist im Alter von 77 Jahren verstorben. Während eines Afrika-Urlaubs im Senegal erlitt der Franzose nach Informationen französischer Medien in der Nacht von Sonntag auf Montag zwei Schlaganfälle kurz hintereinander.

Jean-Pierre Beltoise

Jean-Pierre Beltoise (Archivbild) hinterlässt seine Ehefrau und zwei Söhne Zoom

Beltoise hinterlässt seine Ehefrau Jacqueline, die Schwester des 1973 in Watkins Glen tödlich verunglückten Francois Cevert. Mit ihr trauern die beiden Söhne Anthony und Julien, die wie der Vater eine Karriere im Motorsport einschlugen, sowie die Motorsportfans rund um die Welt.

Am 26. April 1937 wurde Beltoise in Paris geboren. Er begann seine Laufbahn als Rennfahrer auf zwei Rädern, fuhr in den frühen 1960er-Jahren in der 50er-, der 125er-, der 250er- und der 500er-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft. Infolge eines schweren Unfalls bei den 12 Stunden von Reims 1963, bei dem sein linker Arm stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, stieg er 1965 auf vier Räder um.


Fotostrecke: Die Karriere von Jean-Pierre Beltoise

Über die Formel 3 und die Formel 2 schaffte Beltoise den Aufstieg in die Formel 1. Sein Debüt gab er beim verregneten Großen Preis von Deutschland 1966 auf der Nürburgring-Nordschleife am Steuer eines Matra-Ford, den er auf Anhieb auf Platz acht ins Ziel brachte. Seinen einzigen Grand-Prix-Sieg erzielte Beltoise ebenfalls im Regen: Beim Grand Prix von Monaco 1972 am Steuer eines BRM. Für den britischen Hersteller war es der 17. und letzte Sieg.

Im Anschluss an die Saison 1974 zog sich der Franzose aus der Formel 1 zurück, griff aber in späteren Jahren zu Testzwecken nochmals ins Lenkrad, um wichtige Aufbauarbeit für das Ligier-Team zu leisten. Insgesamt bestritt Beltoise 88 Grands Prix, von denen er acht auf dem Podium beendete. Sein beste Platzierung in der Gesamtwertung war Platz fünf in der Saison 1969 für Matra (Formel-1-Datenbank: Die Karriere von Jean-Pierre Beltoise).

Wie vielseitig Beltoise als Rennfahrer war, unterstrich er damit, dass er neben der Motorrad-Weltmeisterschaft und der Formel 1 bei diversen Langstreckenrennen (unter anderem 14 Starts bei den 24 Stunden von Le Mans) sowie im Tourenwagen und auch im Rallyecross-Boliden antrat. In den Jahren 1976 und 1977 gewann er die Französische Tourenwagen-Meisterschaft.

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