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Daniel Ricciardo: Max Verstappen ist "ein Rennsport-Nerd"

Daniel Ricciardo ist beeindruckt von der Arbeit seines neuen Teamkollegen Max Verstappen und gibt zu, dass ihn der Youngster an neue Grenzen gebracht hat

(Motorsport-Total.com) - Daniel Ricciardo gibt zu, dass sein neuer Red-Bull-Teamkollege Max Verstappen ihn in neue Leistungshöhen getrieben hat. Der Australier galt als eindeutiger Teamleader, bevor Daniil Kwjat nach dem Formel-1-Rennen in Russland zurück zu Toro Rosso geschickt wurde und Verstappen dessen Platz einnahm. Auch Ricciardo sah sich als Nummer 1, bekam vom Niederländer aber noch eine Lehre in Sachen eigener Grenzen aufgezeigt.

Daniel Ricciardo, Max Verstappen

Daniel Ricciardo hat sich von Max Verstappen pushen lassen Zoom

"Bei Dani dachte ich immer, dass ich die Nase vorne hätte und mein Bestes geben würde, aber dann kam Max", sagt der Red-Bull-Pilot gegenüber 'Autosport'. Der Niederländer hat Ricciardo gezeigt, dass er noch lange nicht am Limit angekommen war, und ihn in neue Höhen getrieben: "Es ist hart, weil ich immer denke, dass ich mich an meine Grenze bringe, aber der menschliche Körper ist interessant, von daher ist vielleicht immer mehr drin."

"Ich fühle definitiv, dass ich vom Start der Saison an gut gefahren bin, aber vielleicht treiben wir uns gegenseitig wirklich an", so Ricciardo weiter, der sich von Verstappen mehr herausgefordert fühlt als von Kwjat. In der gemeinsamen Zeit bei Red Bull konnte Verstappen, der im vergangenen Jahr bei Toro Rosso debütierte, fünf Punkte mehr sammeln als Ricciardo. Highlight war dabei natürlich der Debütsieg in Barcelona.


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Dass ihn Verstappen dabei gleich beim ersten Kräftemessen abgehängt hat, ärgert Ricciardo ein wenig: "Es ist nicht schön, von jemand Jungem geschlagen zu werden", gibt er zu, steckt seinen Teamkollegen aber nicht in die Schublade des unerfahrenen Neulings. "In Sachen Racing ist er sehr erfahren. Rennsport war sein ganzes Leben, und obwohl er noch viel zu lernen hat, besitzt er für sein Alter viel Rennerfahrung."

Auch das technische Wissen des 18-Jährigen hat den dreimaligen Grand-Prix-Sieger durchaus beeindruckt: "In Ingenieursmeetings spricht er manchmal über ein paar Details vom Auto, von denen nicht einmal ich weiß, was sie sind", lacht Ricciardo. "Ich schätze, er ist in gewisser Weise ein Rennsport-Nerd."

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