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GP Spanien

Barcelona in der Analyse: Motorschaden, Stallorder, DRS-Drama!

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Verstappen siegt nach Abflug +++ Leclerc rollt in Führung liegend aus +++ Hamilton-Aufholjagd nach früher Berührung +++

18:52 Uhr

Hamilton: Darum wollte er aufgeben

Ihr erinnert euch an den Funkspruch ganz am Anfang, als Hamilton das Rennen schon aufgeben wollte? Der Rekordchampion erklärt, dass er sich an das Rennen in Saudi-Arabien erinnert gefühlt habe.

Dort steckte er im Feld fast und wurde am Ende mit Mühe noch Zehnter. "Ich dachte, es wäre unmöglich, wieder in Punkte zu kommen", so Hamilton, der deshalb lieber den Motor für die Zukunft schonen wollte.

"Aber das Team sagte: 'Nein, du fährst um P8.' Ich konnte das am Anfang nicht verstehen und dachte, dass sie sicher super optimistisch sind." Am Ende wurde es mit P5 dann aber ja sogar noch besser!


18:43 Uhr

Bottas: Rennen war etwas zu lang ...

P6 ist natürlich ein gutes Ergebnis, aber am Ende wurde der Finne noch von Sainz und Hamilton aufgefressen. "Wir sind bei der Strategie heute ein kleines Risiko eingegangen", erklärt er. Der letzte Stint sei "sehr lang" gewesen.

"Aber am Ende war er zu lang. Am Ende sind die Reifen eingegangen", gesteht er. "Aber wir haben es versucht", so Bottas, der als "Best of the Rest" nicht unzufrieden ist. "Wir haben etwas anderes probiert und es hat nicht funktioniert."

Letztendlich sei das Risiko aber "minimal" gewesen, weil man mit einer anderen Strategie auch nicht schlechter abgeschnitten hätte.


18:35 Uhr

Marko: Red Bull "ganz klar" das schnellste Auto

Von Horner haben wir ja schon gehört, dass Verstappen seiner Meinung nach auch ohne den Leclerc-Ausfall um den Sieg hätte kämpfen können. Helmut Marko sieht es ganz ähnlich und erklärt bei 'Sky', dass das Rennen "sehr nervenaufreibend" gewesen sei.

"Wir hatten mit den Temperaturen zu kämpfen und hatten dann aus dem Grund auch zurückstecken müssen. Aber generell, wenn wir freie Fahrt und volle Motorleistung hatten, waren wir ganz klar die schnellsten Autos im Feld", betont Marko.

Im 'ORF' ergänzt er zudem: "Vom Speed her waren wir schneller wie die Ferrari im Rennen, auch im Reifenverschleiß waren wir deutlich besser. In Zukunft müssen wir das etwas stressfreier gestalten."


18:27 Uhr

Alonso: P9 ist "fast wie ein Sieg"

Von ganz hinten noch in die Punkte gefahren. "Ich bin natürlich sehr happy", berichtet der Spanier nach seinem Heimrennen und erklärt: "Es ist an jedem Wochenende das Ziel, in die Punkte zu kommen."

Nach dem Qualifying habe man gewusst, dass es heute "sehr schwierig" werden würde. Daher fühle sich P9 heute "fast wie ein Sieg" an. Er hoffe darauf, jetzt eine kleine Serie starten zu können.

Zur Erinnerung: Zuvor war Alonso in vier Rennen in Serie ohne Zähler geblieben. Vielleicht startet seine Saison ja mit dem heutigen Rennen so richtig ...


18:19 Uhr

Perez: Mit drei Stopps hätte ich gewonnen

Der Mexikaner ärgert sich nicht nur über die Stallorder - sondern auch über die Strategie. "Heute war klar, dass drei Stopps besser waren. Wenn ich in diese Richtung gegangen wäre, hätte ich das Rennen gewonnen", ist er sich sicher.

Zur Erinnerung: Er war auf zwei Stopps unterwegs, der Teamkollege auf drei. "Es ist für Max gutgegangen. Das werden wir besprechen. Aber wir wussten nicht, welche Strategie die beste sein würde", gesteht er.

Letztendlich also vor allem Pech für ihn. "Es ist trotzdem ein gutes Teamergebnis", zeigt er sich versöhnlich, betont jedoch noch einmal: "Wir müssen ein paar Dinge intern klären, aber es gibt nichts, worüber ich besorgt bin."


18:10 Uhr

Schumacher: "Im Endeffekt ist man immer schlauer"

Auch für den zweiten Deutschen im Feld gab es auf P14 keine Punkte. Am Ende gingen ihm die Reifen ein. "Im Endeffekt ist man immer schlauer im Nachhinein", so Schumacher, der mit seiner Strategie nicht glücklich ist.

"Nach einer sehr guten ersten Runde waren dann die Hoffnungen doch schon sehr groß", gesteht er. Da lag er ja auf P6. "Aber dann, nach der zweiten und dritten Runde, ging dann schon das Gefühl so los: Oh, das könnte doch schwierig werden ..."

Er muss also weiter auf seinen ersten WM-Punkt warten.


18:02 Uhr

Vettel: Fehlerfreies Rennen auf P11

Der undankbare elfte Platz am Ende. Vettel erklärt bei 'Sky': "Ist natürlich schade, dass wir nichts mitnehmen können, außer den elften Platz. Ich habe keine Punkte." Mit seinem Rennen sei er aber eigentlich ganz zufrieden.

"Heute war es ganz okay, aber es war natürlich wie erwartet sehr schwierig, mit den Reifen hauszuhalten. Wir haben es besser gemacht als die meisten, aber es hat uns nicht wirklich was gebracht", zuckt er die Schultern.

Unterm Strich sei es ein fehlerfreies Rennen gewesen, weshalb er "soweit zufrieden" sei. "Ich bin schon schlechtere Rennen gefahren und war ganz vorne. Also in der Hinsicht kann man zufrieden sein", so der Deutsche.


17:54 Uhr

Hätte Leclerc locker gewonnen?

Christian Horner ist sich da nicht so sicher. "Ich denke, es wäre in der zweiten Rennhälfte ein sehr interessanter Kampf geworden", sagt der Red-Bull-Teamchef bei 'Sky'. Er glaubt also, man hätte Ferrari noch herausfordern können.

Im Hinblick auf den zweiten Gegner, Mercedes, sagt er: "Sie kommen zurück in diese Meisterschaft. Ich habe seit dem ersten Rennen gesagt, dass sie ein sehr starkes Team sind." Barcelona sei "ein sehr großer Schritt" für Mercedes gewesen.

"Wir unterschätzen unsere Rivalen nicht", betont er. Der Kampf an der Spitze werde ab jetzt noch enger werden.


17:45 Uhr

Sainz: Auto war stark beschädigt

"Es war nicht unser Tag", zuckt der Spanier nach P4 die Schultern. Am Ende für ihn eigentlich sogar noch eine gute Schadensbegrenzung, denn er berichtet, dass der Ferrari nach seinem Dreher ziemlich beschädigt gewesen sei.

Das Auto habe sich nach seinem Ausritt ganz anders angefühlt und er sei ziemlich herumgerutscht. Übrigens: Durch das Ergebnis hat Red Bull mit Verstappen nicht nur die Führung in der Fahrer-WM übernommen.

Auch bei den Konstrukteuren sind die Bullen durch den Doppelsieg an Ferrari vorbeigezogen.


17:38 Uhr

Marko: "Max war der Schnellere"

Der Österreicher hat sich im 'ORF' zur Stallorder geäußert, über die Perez ja nicht ganz glücklich war. "Die zwei waren auf unterschiedlichen Strategien. Es war klar, dass Checo mit seinem Reifensatz nicht zu Ende fahren hätte können", erklärt er.

"Damit war ganz klar, dass Max der Schnellere war", rechtfertigt er die Entscheidung und ergänzt: "Wir haben aufgrund des DRS-Fehlers bei Max auf drei Stopps geändert, weil wir gesehen haben, anders kommen wir an Russell nicht vorbei."

"Und mit Checo waren zwei Stopps geplant, und wir haben ihm dann zum Schluss noch die Soft-Reifen gegeben, damit er die schnellste Runde fahren kann", so Marko. Das klappte übrigens, der Mexikaner konnte sich den Bonuspunkt sichern.

Sauer ist Marko auf Perez übrigens nicht. "Dass der nicht gleich sagt: 'Ja bitte, ich winke ihn vorbei ...' Sonst wäre er kein richtiger Rennfahrer", zeigt Marko Verständnis.


17:30 Uhr

Wolff ärgert sich über Magnussen

Viel Lob für Hamilton vom Teamchef. Vom Haas-Piloten ist Wolff dagegen weniger beeindruckt. Eine Strafe gab es für die Berührung mit Hamilton zwar nicht, doch der Österreicher hat trotzdem wenig Verständnis.

Kurve 4 sei "einfach keine Kurve, wo man es außen rum versucht", ärgert sich Wolff und ergänzt: "Vor allem ist es nicht sein Rennen." Denn der Mercedes war heute deutlich schneller als der Haas.

Der Crash sei "wahrscheinlich vermeidbar gewesen", so Wolff. Letztendlich brachte die Berührung auch Magnussen selbst um alle Chancen auf Punkte.


17:23 Uhr

Wolff: Wasserleck bei Hamilton

Das wollen wir natürlich auch noch auflösen: Der Mercedes-Teamchef erklärt bei 'Sky', dass ein Wasserleck Hamilton am Ende eingebremst habe. Es sei sogar nicht einmal klar gewesen, ob der Brite überhaupt ins Ziel kommen würde.

Bei Russell sei das Problem mit dem überhitzenden Auto ein anderes gewesen. Der musste am Ende ja auch nicht ganz so viel Speed wie sein Teamkollege herausnehmen.


17:16 Uhr

Russell: Das war harte Arbeit ...

Der Brite strahlt nach P3, gesteht aber, dass es "sehr hart" gewesen sei. "Ich gab alles, um Max hinter mir zu halten. Er hat einen großartigen Job gemacht", lobt er und erklärt, er sei "stolz" auf die Arbeit des ganzen Teams.

Allerdings habe er Probleme mit einem überhitzenden Auto gehabt - ein altes Mercedes-Problem. Unterm Strich freue er sich aber über die Punkte. Und ein paar Führungskilometer dürfte er heute ja auch sammeln!


17:10 Uhr

Verstappen: Der Wind war schuld

"Ich hatte plötzlich eine Menge Rückenwind", sagt der Niederländer über seinen Abflug und erklärt: "Ich habe einfach das Heck verloren und bin abgeflogen." Anschließend habe dann sein DRS nicht richtig funktioniert und er habe festgesteckt.

"Aber wir sind durch die Strategie nach vorne gekommen und konnten unser eigenes Rennen fahren", zeigt er sich zufrieden. Sein Fazit: "Schwieriger Anfang, aber ein gutes Ende!"


17:03 Uhr

Offizieller Fahrer des Tages ...

... ist übrigens Hamilton geworden. Am Funk sagt ihm Mercedes, dass er heute der schnellste Mann auf der Strecke gewesen sei. Nach seiner Berührung am Anfang sei er 50 Sekunden hinter Sieger Verstappen gewesen, am Ende nur noch 40.

Vergleichbar sind die Zeiten aber natürlich nicht, weil Verstappen ja unter anderem einmal neben der Strecke war und beide auch unterschiedliche Strategien hatten. Trotzdem sicher ein starkes Rennen des Rekordchampions!


16:58 Uhr

Jetzt Fahrer bewerten!

Bei uns habt ihr natürlich auch an diesem Wochenende wieder die Möglichkeit, die 20 Piloten für ihre Leistung zu bewerten. Wer waren eurer Meinung nach die besten Fahrer in Barcelona? Am Montag gibt es die große Auswertung bei uns.

Hier geht es zu Abstimmung!

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