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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Leclerc-Crash: Unfallursache geklärt!

Was heute in der F1 los war: +++ Unfallursache für Leclerc-Crash geklärt +++ Was hat Ferrari in Monza gemacht? +++ Formel-E-Champion darf F1-Training fahren +++

12:56 Uhr

Leclerc: Ursache für Monaco-Crash gefunden

Am Wochenende hat Charles Leclerc einen historischen Ferrari von Niki Lauda in die Streckenbegrenzung gesetzt - autsch! Doch jetzt ist der Grund dafür gefunden: Kurz vor dem Unfall brach die Bremsscheibe. Auf Fotos ist zu sehen, wie die Bremse in der Rascasse-Kurve aus den Rädern krümelt.

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16:00 Uhr

Feierabend

Und damit verabschieden wir uns für heute aus dem Ticker. Morgen sind wir an dieser Stelle aber natürlich wie gewohnt für euch da. Dann kümmert sich Ruben Zimmermann um die Bespaßung und weitere Informationen vor dem Formel-1-Rennen in Barcelona.

Bis dahin wünschen wir einen angenehmen Resttag. Ciao!


15:50 Uhr

Warum Bottas & Alfa Romeo plötzlich vor Mercedes fahren!

Weil Valtteri Bottas besser ist als Kimi Räikkönen und der Ferrari-Motor 30 PS mehr leistet als 2021, ist dem Schweizer Sauber-Team (Alfa Romeo) 2022 ein Aufschwung gelungen, analysiert Formel-1-Experte Marc Surer in unserem neuen Video auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de.

"Kimi war müde", sagt der Schweizer Ex-Rennfahrer, der dem Team aus seiner Heimat sehr nahesteht, im Gespräch mit Chefredakteur Christian Nimmervoll. Dazu kommt, dass die Fabrik in Hinwil einen großen Vorteil habe: "Die sind auf einem guten Weg, dank des Windkanals."

Aber es lohnt sich noch aus einem ganz anderen Grund, dieses Video zu schauen: Man bekommt Bottas' nackten Hintern zu sehen. Wir hoffen daher auf eine höhere Frauenquote als sonst ... ;)



15:20 Uhr

Mick: Lieber Auto verstehen als Updates

Mick Schumacher geht den Weg seines Teams mit und fände Updates im Moment nicht zwangsläufig förderllich: "Ich glaube nicht, dass wir das Auto schon zu 100 Prozent verstehen - ich glaube, das tut niemand -, denn wir versuchen immer noch herauszufinden, warum sich das Auto so verhält, wie es sich verhält", sagt er.

Updates würden es dann schwierig machen, das Auto zu verstehen, weil man es dann immer wieder verändert. "Wenn das Auto gleich bliebe, würde man es nach fünf Rennen vielleicht ein bisschen besser kennen, weil es das gleiche ist, aber wir verändern es ständig, um es schneller zu machen", so der Deutsche.


14:52 Uhr

Haas: Updates erst "in vier oder fünf Rennen"

Barcelona galt früher als Rennen für das erste große Saisonupdate der Teams. Auch 2022 werden einige Teams wie Ferrari Verbesserungen im Gepäck haben. Mick Schumacher wird bei Haas jedoch erst einmal ohne auskommen müssen, wie Teamchef Günther Steiner verrät.

"Wir haben beschlossen, mit den Upgrades noch ein wenig zu warten, denn ich denke, dass wir auch ohne sie noch Leistung im Auto haben, die wir auf der Strecke abrufen müssen", sagt Steiner. "Manchmal gelingt uns das, manchmal nicht."

Ein "gutes" Upgrade-Paket habe das Team erst in vier oder fünf Rennen.


14:18 Uhr

Bald auch Sprint in Baku?

Rahimov hat auch über den Wunsch gesprochen, im kommenden Jahr ein Sprintrennen in Aserbaidschan auszutragen. Das möchte er ansprechen, wenn die Formel 1 im Juni zu Gast ist: "Das ist für dieses Jahr auf meiner Agenda", sagt er.

Der Promoter ist ein Fan der Sprintrennen: "Ich denke, es ist gut, die Dinge im Laufe der Jahre ein wenig zu variieren. Es kann langweilig werden, wenn sich die Leute zu sehr an das gleiche Format gewöhnen und dann das Interesse verlieren."

Die Formel 1 möchte 2023 sechs Sprintrennen austragen.


13:51 Uhr

Baku ändert Boxeneinfahrt

Baku hat für das Rennen im kommenden Monat seine Boxeneinfahrt verändert, die vielen Fahrern ein Dorn im Auge war und als sehr gefährlich galt. "Das ist eine der angsteinflößendsten Stellen, die ich in einem Formel-1-Auto entlanggefahren bin", hatte etwa Nico Rosberg gesagt.

Nun haben die Veranstalter reagiert: "Es gibt keine Änderungen an der Strecke selbst, aber wir wurden von der FIA aufgefordert, die Einfahrt zur Boxengasse leicht zu verändern, damit sie etwas sicherer ist", sagt Promoter Arif Rahimov. "Wir werden sehen, wie es läuft. Normalerweise machen die Fahrer nicht viele Fehler bei der Einfahrt in die Boxengasse."


13:28 Uhr

F1-Technik. Das extreme Mercedes-Update in Miami

Mercedes hatte in Miami ein neues Frontflügel-Konzept mitgebracht, das in der Form noch keiner hatte. Was so besonders ist, das hat sich mein Kollege Stefan Ehlen einmal angeschaut (hier lesen).

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13:01 Uhr

Noch einmal näher rangezoomt

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12:01 Uhr

Noch freie Wochenenden übrig?

Formel 1, IndyCar, Extreme E und jetzt auch die Formel E. Hat McLaren-Geschäftsführer Zak Brown eigentlich überhaupt noch Platz im Kalender dafür? "Eine Serie geht noch", lacht er, "weil ich noch zwei freie Wochenenden habe, die nicht mit Motorsport gefüllt sind. Sie müssen einfach ein Rennen an Weihnachten machen."

Er glaubt nicht, dass zu viele Serien von der Arbeit der Rennteams ablenken, da diese wie etwa in der Formel 1 von Andreas Seidl von einem Teamchef geführt werden. "Und mein Job ist es, die richtigen Führungskräfte zu installieren", so Brown.

Ihn selbst stört sein voller Kalender übrigens nicht: "Ich bin gerne an der Rennstrecke", betont er.


11:29 Uhr

Zak Brown: McLaren profitiert von Formel-E-Engagement

Am Samstag wurde bekannt, dass McLaren ab der kommenden Saison auch in der Formel E antreten wird, wo man das Mercedes-Team übernehmen wird. Geschäftsführer Zak Brown glaubt, dass das Engagement in der Elektroserie nur positive Folgen für das Formel-1-Team haben kann.

"Es macht McLaren Racing kommerziell deutlich attraktiver. Wir bekommen mehr Sponsoren, egal über Formel E, IndyCar oder Formel 1. Und das geht in McLaren Racing und umgekehrt", sagt Brown und betont, dass die einzelnen Rennteams voneinander profitieren werden.

Eine Störung für das Formel-1-Projekt sei das nicht, weil alle Teams unabhängig voneinander arbeiten. "Unser kommerzielles Team hat mehr Arbeit, unsere HR- und Finanzabteilung hat mehr Arbeit. Aber wir holen entsprechend noch ein paar Mitarbeiter, um sicherzustellen, dass wir alle Rennaktivitäten ausreichend unterstützen."


11:19 Uhr

Übersicht der Freitagsfahrer

Eine Übersicht über alle Freitagsfahrer bekommst du übrigens auf de.motorsport.com!


11:11 Uhr

Erster Freitagsfahrer der Saison

Unsere Tabelle der Freitagsfahrer wird eröffnet! Zum ersten Mal in dieser Saison wird ein Team einen Youngster im Training fahren lassen - das ist pro Stammfahrer einmal Pflicht in der Saison.

Formel-E-Meister Nyck de Vries hat nach seinem Sieg in Berlin gestern noch einmal Grund zur Freude und fährt in Barcelona für Williams anstelle von Alexander Albon - also ausgerechnet für den Fahrer, gegen den er lange um das Stammcockpit gekämpft hatte.

"Es ist großartig für mich, das Team kennenzulernen, den FW44 zu fahren und mich selbst an einem Formel-1-Wochenende auf die Strecke zu begeben", sagt der Niederländer. "Die Vorbereitung auf den Test läuft bisher gut und das Team hat mich unglaublich unterstützt. Ich freue mich schon sehr auf die ganze Erfahrung in Spanien!"


10:46 Uhr

Leserfrage: FIA-Aufpasser bei Ferrari-Filmtag?

Unsere Leserin Josefine fragt sich bezüglich des Ferrari-Filmtages in Monza, ob die FIA eine Person vor Ort hat, die kontrolliert, ob auch alles den Regeln entsprechend stattfindet. Das können wir für den entsprechenden Fall nicht verifizieren, aber meistens ist das der Fall. Zumindest muss das Team die FIA im Vorfeld über den Ablauf informieren und dem Verband im Anschluss Telemetriedaten zur Verfügung stellen.

In Artikel 10.7 des Sportlichen Reglements ist zudem festgelegt, was die Teams dem Verband übermitteln müssen:
i) Die genaue Spezifikation des/der zu benutzenden Autos.
ii) Name(n) des/der Fahrer(s).
iii) Die Art der Tätigkeit.
iv) Datum/Daten und geplante Dauer der Tätigkeit.
v) Der Zweck der Tätigkeit.


10:04 Uhr

Nico Hülkenberg beim eSC

Nico Hülkenberg war an diesem Wochenende beim eSC - nein, nicht beim Gesangswettbewerb ESC (über den wir aus deutscher Sicht mal wieder den Mantel des Schweigens legen), sondern beim Saisonstart der eSC (eSkootr Championship) in London, einer neuen Rennserie für Elektro-Scooter.

Was Hülkenberg dort gemacht hat? Mitgefahren ist er nicht, allerdings besitzt er in der neuen Meisterschaft ein eigenes Team. 27X ist nach dem ersten Wochenende Fünfter (von neun Teams). Der beste Pilot, Claudi Corti, liegt auf Platz acht.


09:35 Uhr

Schikane nicht einfach zu ändern

Wenn die Formel 1 das nächste Mal in Miami ist, dann sollte zumindest die eklige Schikane weg sein, wenn es nach Meinung vieler Fahrer geht. Doch das ist nicht so einfach. Denn die enge Kurvensequenz ist aufgrund der geografischen Lage unter den Autobahnbrücken praktisch ein Muss.

Die Streckendesigner mussten FIA-Vorgaben einhalten, und herausgekommen ist diese Schikane. "Es war sozusagen ein notwendiges Übel, um die Strecke groß genug zu machen, damit der Rest der Rennstrecke großartig wird", sagt Garfinkel. "Das ist ein Bereich, in dem es knifflig ist, weil wir die Fahrer wirklich verlangsamen müssen, weil wir nicht genug Auslauf haben."


09:00 Uhr

Miami: Rennen im Mai bleibt

Miami will auch in Zukunft seinen aktuellen Kalenderplatz im Mai halten, auch wenn die beiden anderen US-Rennen in Austin und Las Vegas erst am Ende des Jahres stattfinden. Das Rennen hatte mit seinem Datum für ein paar hochgezogene Augenbrauen gesorgt, weil man von Imola nach Miami fliegt und dann wieder zurück nach Barcelona - logistisch nicht gerade sinnvoll.

Trotzdem beharrt Miami auf seinem Slot, weil man es mit den anderen Sportevents am Hard Rock Stadium koordinieren muss. Das Tennisturnier Miami Open findet zwischen Mitte März und Anfang April statt, die NFL-Saison der Miami Dolphins beginnt im September und geht über den Rest des Kalenderjahres.

"Es wird in jedem Jahr rund um diesen Zeitpunkt sein", sagt Grand-Prix-Chef Tom Garfinkel. "Es könnte eine Woche früher oder später sein, aber es wird um diesen Zeitpunkt sein."