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Arrivabene: Wollen mit Sebastian Vettel Vizemeister werden

Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene hat Fragen über Sebastian Vettel satt - Der Deutsche habe dem Team einen "zusätzlichen Push" gegeben, so der Italiener

(Motorsport-Total.com) - Er arbeitet mit Akribie und nahe an der Perfektion, lernt Italienisch (hier mehr darüber lesen!) und versucht sich an das italienische Lebensgefühl anzupassen: Sebastian Vettel ist endgültig in Maranello angekommen. Gewinnt er in seinem ersten Jahr mit der Scuderia Ferrari nun auch noch den Vizetitel in der Fahrermeisterschaft, avanciert er endgültig zum neuen Liebling der Tifosi. Auch Teamchef Maurizio Arrivabene ist angetan von seinem deutschen Sprössling, beantwortet aber sichtlich genervt die sich wiederholenden Fragen über die Personalie Vettel.

Sebastian Vettel, Maurizio Arrivabene

Die Chemie stimmt: Sebastian Vettel mit seinem Boss Maurizio Arrivabene Zoom

In der FIA-Pressekonferenz der Teamchefs am Freitag in Mexiko wird Arrivabene gefragt, was Vettel mit seiner Ankunft in Maranello im Team bewirkt hat. Arrivabene entgegnet: "Ich möchte nicht über Sebastian sprechen, weil ich dauernd gefragt werde - er ist ein viermaliger Weltmeister. Er hat gezeigt, dass er ein großartiger Fahrer ist, aber er hat auch ein gutes Team um sicher herum", verweist der Italiener auf die Ferrari-Mannschaft in Vettels Rücken.

Er habe sich gut in das Team integriert und arbeite auch mit seinem Kumpel Kimi Räikkönen gut zusammen. "Er hat uns einen zusätzlichen Push gegeben." Ein weiterer Motivationsschub könnte der Gewinn des Vizetitels in der Fahrerwertung sein. Da liegt der Heppenheimer knapp mit vier Punkten Vorsprung (insgesamt 251 Zähler) auf dem zweiten Platz hinter Weltmeister Hamilton. Landsmann Nico Rosberg kann 247 Zähler für sich verbuchen, hat in den letzten drei Rennen aber noch die Chance, den Vizetitel aus dem Vorjahr zu verteidigen. (Zum WM-Stand!)


Fotostrecke: Sebastian Vettels Weg zu Ferrari

"Die Weltmeisterschaft ist noch nicht entschieden. Im Moment ist er Zweiter, aber ich denke, dass Nico ihn jagen wird. Wir werden unser Bestes geben, damit Sebastian die Position behalten kann, auch wenn Toto das nicht gefällt", schielt Arrivabene in der Pressekonferenz zu Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hinüber. Ein fairer Sportsmann ist der ehemalige Philip-Morris-Manager allemal: "Übrigens, Gratulation an Mercedes und Lewis für den Titel, sie haben es sich wirklich verdient."

"Im Laufe der WM sind sie nicht wirklich näher gekommen." Marc Surer über Ferrari

Doch schon im nächsten Jahr planen die Italiener den Frontalangriff. Derzeit fehlen ihnen allerdings immer noch 0,3 bis 0,7 Sekunden auf die silberne Konkurrenz, analysiert Marc Surer bei 'Sky.de'. "Dafür (damit Vettel Hamiltons größter Rivale wird; Anm. d. Red.) muss Ferrari zunächst beweisen, dass sie die Lücke zu Mercedes, die es immer noch gibt, geschlossen bekommen."

"Am Anfang der Saison waren wir zwar überrascht, wie stark Ferrari ist, aber im Laufe der WM sind sie nicht wirklich näher gekommen", so der Ex-Formel-1-Pilot. In der Teamwertung belegt die Scuderia souverän den zweiten Platz hinter Mercedes. Mit 374 Punkten haben sie 154 Zähler Vorsprung auf Verfolger Williams (220 Punkte).

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