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Als Kimi Räikkönen vor einem Rennen eingeschlafen ist

Kimi Räikkönen ist immer für eine Anekdote gut - Physiotherapeut Josef Leberer erzählt, wie der "Iceman" vor seinem zweiten Formel-1-Rennen eingeschlafen ist

(Motorsport-Total.com) - Man kann über Kimi Räikkönen sicherlich geteilter Meinung sein. Während der Finne in der Formel 1 eine Menge Fans hat, gibt es durchaus auch Kritiker, die den bis heute letzten Ferrari-Weltmeister nicht zu den ganz großen seiner Zunft zählen. Über eine Sache lässt sich allerdings nicht streiten: Mit seiner speziellen Art bereichert Räikkönen die ansonsten häufig etwas zu steril wirkende Formel-1-Welt enorm - und das mittlerweile bereits seit 15 Jahren.

Kimi Räikkönen

Lang ist's her: 2001 gab Kimi Räikkönen für Sauber sein Debüt in der Formel 1 Zoom

In der Saison 2001 nahm Sauber den damals gerade einmal 21-Jährigen unter Vertrag. Im gleichen Jahr debütierten mit Juan Pablo Montoya und einem gewissen Fernando Alonso noch zwei weitere Piloten, die in der Königsklasse später einen bleibenden Eindruck hinterließen. Alle drei sollten in den folgenden Jahren mehrere Rennsiege holen, Räikkönen und Alonso sogar den WM-Titel.

Den größten Kultstatus genießt heute ohne Frage der mittlerweile 36-jährige Finne. "Kimi war schon unglaublich cool und gelassen", erinnert sich Physiotherapeut Josef Leberer im exklusiven Interview mit 'Motorsport-Total.com' zurück. Der Österreicher begleitete Räikkönen durch seine Debütsaison 2001 und berichtet: "Ich erinnere mich an die Geschichte beim Grand Prix von Malaysia."

"Petronas war damals unser Hauptsponsor, ein ganz wichtiges Rennen", erklärt Leberer, der in seiner Karriere unter anderem auch schon mit Ayrton Senna und Alain Prost zusammengearbeitet hat. "Es ist Sonntagmittag vor dem Rennen, er liegt bei mir auf dem Massagetisch. Und der Kerl ist so cool, dass er mir einfach einschläft! Ich habe ihn schlafen lassen. Um 13:05 Uhr werden die Ingenieure langsam nervös und fragen, wo er ist", erinnert sich der Österreicher.


Fotostrecke: Karriere-Meilensteine: Kimi Räikkönen

"Also wecke ich ihn und sage ihm: 'By the way, du fährst gleich das zweite Formel-1-Rennen deines Lebens. Aufstehen!' Er streckt sich einmal durch und meint: 'Ah, Josef, lass mich doch noch ein paar Minuten schlafen, bitte.' Unvorstellbar!" Seine unkonventionelle Art hat Räikkönen bis heute beibehalten - und genau das macht den Finnen bei vielen Fans so beliebt.

Auf 'Motorsport-Total.com' lesen sie am Freitag das komplette Interview mit Josef Leberer. Im Rahmen des Themenspecials zur goldenen Rookie-Generation 2001 gibt es außerdem zwei weitere exklusive Interviews mit Paul Stoddart, dem ersten Teamchef von Fernando Alonso bei Minardi, und Patrick Head, der Juan Pablo Montoyas Formel-1-Einstieg bei Williams aus nächster Nähe miterlebte.

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