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Sein sechstes Mal mit Ferrari: Räikkönens Erwartungen 2016

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen spricht über seine mittlerweile 14. Formel-1-Saison, seine Erwartungen und den Umgang mit den leicht modifizierten Regeln

(Motorsport-Total.com) - 2007 saß er das erste Mal in einer roten Göttin, nun hat Kimi Räikkönen (Zum Fahrerporträt!) zum sechsten Mal einen Ferrari präsentiert. Gemeinsam mit Sebastian Vettel möchte der Finne in seiner bereits 14. Formel-1-Saison noch einmal den Angriff auf Mercedes wagen.

Kimi Räikkönen

Was wird der "Iceman" in seiner 14. Formel-1-Saison 2016 mit Ferrari schaffen? Zoom

Angesprochen auf die neun Jahre Unterschied, von seinem ersten bis zu seinem sechsten Ferrari-Launch, entgegnet der "Iceman", der sich in der Vorsaison seinem Teamkollegen Vettel klar geschlagen geben musste, gewohnt unbeeindruckt: "Natürlich sind sie alle unterschiedlich, jedes Jahr gibt es ein anderes Auto. Manchmal auch andere Sponsoren und andere Teammitglieder. Im Endeffekt machen sie aber die selben Dinge, das variiert immer von Jahr zu Jahr. Für das Team ist es natürlich aufregend, das neue Auto zu präsentieren. Für uns ist es aufregender, wenn wir auf der Strecke sind."

Das erste Mal wird der 36-Jährige den Ferrari SF16-H am kommenden Mittwoch in Barcelona fahren. Sein deutscher Garagennachbar bekommt den Vortritt. Ein Bild, dass die gesamte vergangene Saison widerspiegelt. Während Vettel drei Siege einfahren konnte, kann Räikkönen nur auf drei Podestplatzierungen verweisen (Alle Fakten zu Räikkönenes Karriere in unserer Datenbank!). Ob er sich auf das zweite Jahr an der Seite seines Kumpels anders vorbereitet hat?

Keine Änderung in der Saisonvorbereitung

"Nein, nicht wirklich. Ich habe die üblichen Dinge über den Winter gemacht", beantwortet der Weltmeister von 2007 die Frage kühl. Er möchte natürlich eine stärkere Saison haben, entgegnet er. Aber man müsse zuerst abwarten, wo man mit dem Auto stehe, mahnt der 20-fache Grand-Prix-Sieger.


Ferrari SF16-H: Kimi Räikkönens Eindrücke

Der bisher letzte Ferrari-Weltmeister, Kimi Räikkönen, spricht über seine Ziele 2016 und seinen ersten Eindruck über seinen neuen Dienstwagen Weitere Formel-1-Videos

Das Reifenreglement für die Saison 2016 wurde im Vorfeld geändert. Nun steht mit dem Ultrasoft eine weitere Reifenmischung zur Verfügung, außerdem hat sich das Auswahlverfahren der Mischungen für die Teams geändert. (Hier ausführliche Erklärung lesen!)

"Ich weiß nicht genau, wie die Regeln aussehen und wie sie dann am Rennwochenende funktionieren werden", gibt Räikkönen im Interview zu. "Wir werden es dann bei den Testfahrten und beim ersten Rennen sehen. Wird es einen Unterschied ausmachen? Ich weiß es nicht. Es ist nicht angebracht, irgendwelche Prophezeiungen anzustellen." Und auch die Regeländerungen im Bezug auf die Beschneidung des Teamfunks lassen den "Iceman" kalt.

Räikkönen lassen neue Reifen- und Funk-Regeln kalt

Der Finne ist dafür bekannt, in der Unterhaltung mit seinem Renningenieur nicht besonders redselig zu sein. So wurde auch sein Funkspruch beim Abu-Dhabi-Rennen 2012 ("Leave me alone. I know, what I'm doing") zum Running Gag im Fahrerlager. "Ehrlich gesagt, kenne ich die Details der Regeln nicht genau, weil es so viele Kleinigkeiten gibt, die man sagen darf oder nicht sagen darf."


Räikkönen lächelt: Sitzanpassung bei Ferrari

In Maranello nimmt die Saisonvorbereitung weiter Form an - Da lässt sich sogar der "Iceman" zu einem Lächeln herab Weitere Formel-1-Videos

"Wenn es etwas mit der Sicherheit zu tun hat oder du ein Problem mit dem Auto hast, darf das Team reden. Für mich macht es jetzt keinen großen Unterschied, ob sie über Rundenzeiten und all das reden dürfen", bleibt sich Räikkönen treu. "Aber natürlich gibt es auch Momente, wo es ganz hilfreich wäre, mit dem Team über gewisse Dinge zu reden. In einer idealen Welt, wo wir keinerlei Probleme haben, sollte es keinen Unterschied machen", schmunzelt er.

Wie fühlt es sich nun an, sich als bisher letzter Ferrari-Weltmeister in sein insgesamt sechstes Ferrari-Cockpit zu setzen? "Wir haben den gleichen Sitz, und es fühlt sich alles sehr gleich an. Aber natürlich ist es ein anderes Auto. Die Sicht ist immer ein bisschen anders und auch die Sitzposition, bisher hat es sich aber sehr gut angefühlt."

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