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Kimi Räikkönen: Druck von Marchionne und Vettel ist mir egal

Kimi Räikkönen lässt sich durch hohe Erwartungen und Druck vom Ferrari-Boss nicht aus dem Konzept bringen - Verbesserung gegenüber 2015 das Ziel

(Motorsport-Total.com) - Im ersten Jahr an der Seite von Sebastian Vettel konnte Ferrari-Altmeister Kimi Räikkönen nicht glänzen. Zwar musste der Finne öfters mit technischen Problemen kämpfen, aber auch eigene Fehler verbauten gute Punkteresultate. So stand es in der WM-Wertung Ende 2015 278 Punkte für Vettel zu 150 Punkte für den Finnen. Auch im Qualifyingduell kürte sich der Deutsche klar (4:15) zum Sieger bei den Roten.

Kimi Räikkönen

Nerven aus Stahl: Ferrari-Star Kimi Räikkönen verspürt keinen Druck Zoom

Kann sich Räikkönen nicht immense steigern, so rückt eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr bei Ferrari in weite Ferne. Der Weltmeister von 2007 bestreitet nun bereits seine 14. Formel-1-Saison, sein sechstes Jahr mit der Scuderia (2007-2009, 2014 bis heute).

Druck von seinem Teamkollegen oder von Ferrari-Boss Sergio Marchionne lässt den "Iceman" kalt: "Natürlich willst du lieber vorn sein, aber so viele Dinge können passieren. Das Wichtigste ist, dort zu sein, wo wir sein wollen. Wenn wir Dritter und Vierter werden, wollen wir beide vorn sein, aber erst wenn du um die ersten beiden Plätze kämpfst, zählt es wirklich."


Fotostrecke: "Classic Kimi": Räikkönens Top 15 Momente

Diese dürften ob der Mercedes-Dominanz jedoch nur schwer zu erreichen sein. Ferrari hofft auf eine weitere Verbesserung und Verkleinerung des Abstandes zu den Silberpfeilen. "Wir versuchen, das Team zu puschen. Als Fahrer möchtest du vorne kämpfen", weiß Räikkönen nur zu genau.

Insgesamt 20 Mal stand der Finne auf dem obersten Treppchen des Podiums (Zur Datenbank!), sein letzter Erfolg datiert jedoch schon ins Jahr 2013 (Australien) zurück. "Wir wissen, was die Leute von uns erwarten. Unser eigenes Ziel als Team und Fahrer ist es, uns im Vergleich zum Vorjahr zu verbessern. Das ist das Ziel von uns allen."


Fotos: Kimi Räikkönen, Test in Barcelona


"Wir alle machen unsere Aufgaben und Vorbereitungen, damit wir die Ziele, die wir alle als Team wollen, erreichen. Es ist egal, ob wir Druck verspüren oder nicht", gibt der 36-Jährige und damit älteste Fahrer im Feld gewohnt trocken zu Protokoll. (Weitere Daten und Fakten im Räikkönen-Porträt!)

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