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Alonso: FOM scheint meinen Boxenfunk mehr zu mögen

Fernando Alonso wundert sich über die Ausstrahlung seiner Funksprüche - Atmosphäre bei McLaren sei "fantastisch": "Bestes Team meiner Karriere"

(Motorsport-Total.com) - Bereits in seinem ersten Jahr bei McLaren-Honda sorgte Fernando Alonso 2015 für Unterhaltung durch seine Funksprüche. Der zweifache Weltmeister schimpfte zum Beispiel beim Honda-Heimspiel in Japan über seinen "GP2-Motor", woraufhin er forderte, dass der Funkverkehr privat sein sollte. Diese Idee griff auch Max Verstappen nach den verbalen Entgleisungen von Sebastian Vettel in Mexiko wieder auf.

Fernando Alonso

Alonso kann im Gespräch mit seinen Ingenieuren manchmal auch austeilen Zoom

Alonso erklärte bereits unlängst, dass es eine "Tendenz" gebe, welche seiner Funksprüche gesendet werden und welche nicht. Immerhin werden vor der Freigabe der Funksprüche, alle Aussagen durchgehört und nur einige wenige für das Live-Bild ausgewählt. "Meinen Boxenfunk liebt die FOM (Formula One Management; Anm. d. Red.) anscheinend mehr als alle anderen. Ich sage aber nichts anderes als die anderen Fahrer", wundert sich der Spanier gegenüber 'Sky Sports F1'.

Auch in dieser Saison sorgte der McLaren-Pilot für Aufsehen. Beim Grand Prix von Deutschland bewies der Starpilot Humor. Nachdem er durch einen Reifenwechsel mehrere Positionen verloren hatte, funkte er: "Macht euch keine Sorgen, ich werde beim nächsten Stopp wieder eine Position verlieren und sie mir dann später zurückholen." In Kanada meinte der 35-Jährige über die Leistung von McLaren: "Wir sehen aus wie Amateure." Und als er in Russland über ein mögliches Duell mit Felipe Massa informiert wird, kontert er schnippisch: "Ich liebe deinen Sinn für Humor."


Inside GP Barcelona: Alonso im Porträt

Vor seinem Heimrennen wird die Karriere des Fan-Lieblings noch einmal beleuchtet Weitere Formel-1-Videos

In Monza folgte die nächste Episode von Alonsos Funkspruch-Talk: Er wurde von seinem Renningenieur dazu angewiesen, den Haas von Romain Grosjean zu überholen, jedoch brach Alonso im Wissen um seinen Power-Nachteil einfach in Gelächter aus. In Mexiko ätzte er außerdem gegen das Team: "Macht euren Job, ich mache meinen." All diese Funksprüche wurden vom Asturier unter enormen Druck in emotionalen Ausnahmesituationen während eines Rennens getätigt.

Fragt man ihn in einer lockeren Atmosphäre während eines Interviews über die derzeitige Stimmung im Team, so erhält man folgende Antwort: "Ich denke, dass die Atmosphäre im Team besser denn je ist. Ich glaube auch, dass ich im besten Team meiner Karriere bin - was die technischen Möglichkeiten betrifft, sowie auch die Vorbereitungsmaßnahmen, die Anlagen oder die Atmosphäre", so Alonso selbstbewusst. Der Zehntplatzierte von Brasilien weiß aber auch: "Alles ist fantastisch, wir brauchen jetzt nur noch ein schnelles Auto. Wenn du ein schnelles Auto hast, ist alles einfacher."

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