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SMS an Berger zeigt: So wenig bekommt Toto Wolff von der DTM mit

Wie Toto Wolff DTM-Boss Gerhard Berger dieses Jahr eine überraschende SMS schickte und warum dieser den Mercedes-Ausstieg noch nicht verwunden hat

(Motorsport-Total.com) - Ein Jahr ist es nun her, dass sich Mercedes mit Titeln in allen drei Wertungen aus der DTM verabschiedet hat. Und obwohl Ex-Partner HWA der DTM treu geblieben ist, bekommt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nicht mehr viel von der langjährigen Stammserie der Stuttgarter mit.

Toto Wolff, Gerhard Berger

Gerhard Berger mit Toto Wolff, als dieser noch öfter bei der DTM vor Ort war Zoom

Das beweist eine Anekdote, als sich der Österreicher dieses Jahr am Wochenende vor dem Belgien-Grand-Prix der Formel 1 mit Landsmann und DTM-Boss Gerhard Berger treffen wollte.

"Als Lausitzring war, habe ich ihm eine SMS geschickt und ihn gefragt: 'Bist du in Tirol, gehen wir was essen?'", erzählt Wolff. "Schreibt er: 'Nein, ich bin in der Lausitz, wohne in einem Hotel und mache DTM. Vielen Dank. Kann nicht auf die Hütte kommen.'"

Wolff gibt zu, dass ihn diesbezüglich auch ein bisschen ein schlechtes Gewissen plagt, schließlich fiel Berger, der Anfang 2017 den Vorsitz der DTM-Dachgesellschaft ITR von Hans Werner Aufrecht übernommen hatte, durch die Bekanntgabe des Mercedes-Ausstiegs Ende Juli 2017 aus allen Wolken.

"Ich sehe natürlich die Schwierigkeiten, mit denen Gerhard kämpft", sagt Wolff. "Ich sehe mich da auch irgendwie mit in der Pflicht, denn am Ende des Tages haben wir alle gemeinsam den Gerhard in dieses Abenteuer geschickt. Und dann haben wir uns ein Jahr später verabschiedet. Jedes Mal, wenn ich ihn sehe, sagt er mir das auch."

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