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Vorne Tucson, hinten Pick-up: Hyundai zeigt den Santa Cruz (2022)

Der Hyundai Santa Cruz präsentiert sich als stilvoller Kompakt-Pick-up mit einer vielseitigen Ladefläche, die einen versteckten Stauraum bietet

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Lange ist es her: Ursprünglich wurde der Hyundai Santa Cruz Pick-up als Konzept auf der North American International Auto Show 2015 vorgestellt. Nun ist endlich die Serienversion präsentiert worden. Und zwar in Tucson (USA). Reiner Zufall? Wohl nicht, wenn man die dem Hyundai Tucson sehr ähnliche Frontpartie sieht.

Es ist erwähnenswert, dass das Unternehmen das Modell jedoch nicht typisch amerikanisch als "Truck" bezeichnet, sondern stattdessen die Abkürzung "SAV" beziehungsweise "Sport Adventure Vehicle" wählt.

Der Santa Cruz ist serienmäßig mit einem 2,5-Liter-Vierzylinder-Saugbenziner ausgestattet. Im Moment sagt Hyundai nur, dass dieses Aggregat mehr als 190 PS und mehr als 244 Newtonmeter Drehmoment leisten soll. Der Motor ist mit einer Achtgang-Automatik mit Allradantrieb verbunden, und dieses Set-up kann bis zu 3.500 Pfund (also rund 1.600 kg) schleppen.

Hyundai Santa Cruz (2022)

Hyundai Santa Cruz (2022) Zoom

Der optionale Motor ist ein 2,5-Liter-Vierzylinder mit Turbolader, der mehr als 275 PS und mehr als 420 Nm leisten soll. Er wird mit einer Achtgang-Doppelkupplungsautomatik gekoppelt und mit am Lenkrad montierten Schaltwippen zum manuellen Schalten versehen. Allradantrieb ist Standard und das Turbomodell kann 5.000 Pfund (2.268 Kilogramm) ziehen.

Unschwer zu erkennen: Der Santa Cruz hat eine Front, die dem neuen Tucson schon sehr ähnelt. Die Tagfahrlichter fügen sich sauber in das Kühlergrilldesign ein. Man kann sie wirklich nur bemerken, wenn sie beleuchtet sind und in den unteren Ecken befinden sich zusätzliche Lichter.

Im Profil hat der Santa Cruz eine steil abfallende A-Säule, die die Front schlank erscheinen lässt. Die C-Säule ist ebenfalls abgewinkelt, was für ein dynamischeres Aussehen sorgt, als wenn sie senkrecht stehen würde. Es gibt außerdem nette Details, wie kleine Silhouetten des Modells oben auf der Kotflügelverkleidung.

Hyundai Santa Cruz (2022)

Hyundai Santa Cruz (2022) Zoom

Die Party findet jedoch am Heck statt, wo die Ladefläche des Santa Cruz einige nützliche Funktionen bietet. Der Boden misst 52,1 Zoll (132,3 Zentimeter) Länge. Ein Teil der Fläche lässt sich aufklappen, um einen versteckten Stauraum freizugeben. Trittstufen an der Ecke des Stoßfängers erleichtern den Einstieg in den Fond.

Hyundai verspricht außerdem, Zubehör zur Verlängerung anzubieten. Eine weitere Option ist eine ausziehbare Tonneau-Abdeckung am Boden der Kabine, die die Besitzer ausfahren und verriegeln können, wenn Ladung von außen gesichert werden soll.

Der Santa Cruz ist serienmäßig mit einem 8-Zoll-Infotainment-Bildschirm ausgestattet, der Apple CarPlay und Android Auto unterstützt. Käufer können auf ein 10-Zoll-Display aufrüsten. Die Kunden können sich auch für ein digitales Kombiinstrument entscheiden. Die Rücksitze lassen sich umklappen, sodass darunter Ablagefächer entstehen.

Hyundai Santa Cruz (2022)

Hyundai Santa Cruz (2022) Zoom

Das serienmäßige Sicherheitspaket des Santa Cruz umfasst einen Assistenten zur Vermeidung von Kollisionen mit Fußgängern und Radfahrern, einen Spurhalteassistenten und einen Aufmerksamkeitswarner. Optional können Käufer einen adaptiven Tempomat, einen Tote-Winkel-Kollisionsschutz, einen Kollisionsschutz für den rückwärtigen Querverkehr, eine Tote-Winkel-Kamera, einen Ausstiegsassistenten und einen Surround-View-Monitor erwerben.

Hyundai wird den Santa Cruz ab Juni in seiner US-Fabrik in Montgomery, Alabama, bauen. Der Verkauf wird in Nordamerika später im Sommer beginnen. Die Preise werden kurz vor der Markteinführung bekannt gegeben.

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Jetzt zum traurigen Teil der Meldung als redaktionelle Ergänzung des Übersetzers: Hyundai macht weiterhin keine Anstalten, das Ding auch für den europäischen Markt in Betracht zu ziehen. Eigentlich sehr schade, denn kompakte Pick-ups werden auch hierzulande immer beliebter und Nissan Navara, Ford Ranger oder Mitsubishi L200 würde ein klein wenig Konkurrenz sicher gut tun.

Quelle: Hyundai

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