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  • 28.07.2021 · 15:39

  • von Stefan Wagner

Toyota Aygo (2022) mit Serienkarosserie und -Leuchten erwischt

Neue Erlkönigbilder zeigen: Die dritte Generation des Aygo rückt näher, diesmal ohne PSA-Geschwister - Aber kommt er auch als Crossover?

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Es ist nicht unbedingt die beste Zeit für den klassischen Kleinstwagen. Emissions-Regulierungswut, die Frage ob man nicht eigentlich elektrifizieren müsste (macht ja bei einem kleinen Stadtauto durchaus Sinn) - das alles macht die Knutschkugeln so teuer, dass sie sich eigentlich gar nicht mehr lohnen. Und in der Beliebtheitsskala haben ihnen all die City-Crossover oder Elektro-Zwerge ohnehin den Rang abgelaufen.

2022 Toyota Aygo neues Spionagefoto Zoom

Umso überraschender kam im März dieses Jahres Toyotas Bestätigung, dass es eine neue Generation des Aygo geben wird. Obendrein eine, die sich weiterhin auf Verbrennungsmotoren verlässt. Zu diesem Zeitpunkt testeten die Japaner bereits Prototypen des Stadtautos in rauen Winterkonditionen. Jetzt haben wir neue Erlkönigbilder, die den Aygo bei Tests in Europa zeigen.

Noch immer zeigt das Auto nicht all zu viel von seinem neuen Design, allerdings ist nicht zu übersehen, dass es bereits mit Serienkarosserie und -Leuchten durch die Gegend fährt. Scheinwerfer und Rückleuchten sind noch teilweise abgedeckt, aber hinten sieht man bereits ganz gut, dass die Form des aktuellen Modells im Großen und Ganzen beibehalten wird. Vorne erwarten wir LED-Scheinwerfer.

Toyota hat das Design des neuen Aygo ja im März bereits mehr oder weniger mit dem X Prologue Concept vorweggenommen. Jetzt werden immer mehr Ähnlichkeiten zwischen der Studie und dem Erprobungsfahrzeug offensichtlich. Die extrem kurzen Überhänge und die Dachlinie zeigen beispielsweise, dass es eine starke optische Verbindung zwischen der Studie und dem fertigen Serienauto geben dürfte.


Fotostrecke: Toyota Aygo (2022) mit Serienkarosserie und -Leuchten erwischt

Ursprünglich waren wir nach der Enthüllung des Aygo X Prologue davon ausgegangen, dass die neue Generation des Kleinstwagens in Richtung Crossover abdriften wird. Ist ja aktuell auch beliebter irgendwie. Die bisherigen Erlkönigbilder sprechen eine andere Sprache. Wobei nicht auszuschließen ist, dass es eine normale und eine etwas deftigere, höhergelegte Version des kleinen Toyota geben könnte.

Der neue Aygo wird auf der sogenannten GA-B-Plattform aufbauen, die aktuell bereits unter dem Yaris und dem Yaris Cross steckt. Das dürfte massiv Kosten senken. Der Hersteller strebt mit dem drei Plattform-Brüdern eine jährliche Produktion von 500.000 Fahrzeugen an.

Um preislich konkurrenzfähig zu bleiben, wird der Aygo weiterhin auf kleine, ökonomische Verbrenner setzen. Ein Hybrid oder gar ein reiner Elektriker wären in diesem Segment zu teuer. Wir gehen davon aus, dass wir noch in diesem Jahr deutlich mehr vom kommenden Aygo sehen und erfahren werden. Ein Debüt in 2021 scheint absolut möglich.

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