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  • 09.12.2022 · 12:25

  • von Anthony Karr, Übersetzung: Roland Hildebrandt

Porsche 911 ST (2023) zeigt sich auf neuen Erlkönigbildern

Die Logik sagt uns, dass auch der Antriebsstrang unter der hinteren Haube ohne Modifikationen mit dem 911 GT3 Touring geteilt wird

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Es gibt ein neues Mitglied in der immer größer werdenden Porsche-911-Familie. Was Sie in der Galerie unten sehen, ist ein Prototyp des 911 ST, der als Hommage an ein Sondermodell aus den frühen 1970er Jahren gedacht ist. Dies ist natürlich nicht das endgültige Produkt, das wir irgendwann in den Ausstellungsräumen sehen werden, aber diese neuen Erlkönigfotos verraten viele seiner Designmerkmale.

Porsche 911 ST (Erlkönigaufnahmen)

Porsche 911 ST (Erlkönigaufnahmen) Zoom

Der klassische Porsche 911 S/T 2.5 ist ein Fall für solvente Elfer-Nerds: Das Fahrzeug wurde 1972 lediglich 21 Mal für den seriennahen Kundenrennsport gebaut. Aber Porsche wird natürlich zum 60. Geburtstag des 911 im nächsten Jahr mit genügend Retro-Ideen fleißig Kasse machen. Darunter der Neo-ST ...

Unübersehbar ist beim Erlkönig das "Double-Bubble"-Dach, welches direkt vom 911 Sport Classic stammt, der Anfang 2022 vorgestellt wurde. Das gezeigte Testfahrzeug hat keine zweifarbige Karosserie und ist ganz in Schwarz gehalten, aber für das Serienmodell könnte es verschiedene Farbschemata geben, die das Dachdesign besser unterstreichen, das bis zu einem gewissen Grad verborgen bleibt.

Heritage-Logo ähnelt dem Emblem des 911 Sport Classic

Ein weiteres erwähnenswertes Merkmal sind die Räder mit Zentralverschluss, was nicht weiter verwunderlich ist, da der 911 ST angeblich auf dem Porsche 911 GT3 (jetzt Porsche 911 GT3 Gebrauchtwagen kaufen) Touring basiert.

Auf der Rückseite befindet sich ein seltsamer schwarzer Kreis auf dem Gitter der Motorabdeckung, links vom Bremslicht. Wir wissen nicht genau, worum es sich dabei handelt, aber unsere Spionagefotografen berichten, dass es sich dabei um das Porsche Heritage-Logo handeln könnte, das dem Emblem des 911 Sport Classic ähnelt.

Weiter unten an der Heckschürze befindet sich ein aggressiver Diffusor mit einem mittig montierten Paar Auspuffrohre, obwohl dieses Layout das gleiche zu sein scheint wie beim regulären 911 GT3 Touring.


Fotostrecke: Porsche 911 ST (2023) zeigt sich auf neuen Erlkönigbildern

Die Logik sagt uns, dass der Antriebsstrang unter der hinteren Motorhaube auch mit dem 911 GT3 Touring ohne Modifikationen geteilt wird. Sollte diese Annahme zutreffen, dürfte der 4,0-Liter-Boxermotor weiterhin 510 PS (375 Kilowatt) und 470 Newtonmeter Drehmoment bieten. Ob es ein manuelles Getriebe geben wird oder nicht, ist noch nicht bekannt.

Der 911 gestern und heute:

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Der 911 ST soll die zweite von insgesamt drei Heritage-Versionen des 911 sein, die Porsche auf den Markt bringen will. Die erste war der bereits erwähnte 911 Sport Classic, die dritte wird dem Vernehmen nach eine wiederbelebte Version des Carrera RS sein. Doch bevor es soweit ist, wird der 911 ST sein Debüt feiern, wahrscheinlich irgendwann im nächsten Jahr.

Quelle: CarPix

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