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  • 09.12.2022 · 14:07

  • von Manuel Lehbrink

Mercedes-AMG S 63 E Performance (2023) mit PHEV-V8 und 802 PS

Mit dem Mercedes-AMG S 63 E Performance kommt 2023 die leistungsstärkste S-Klasse auf den Markt, die der Automobilhersteller je angeboten hat

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Mit dem Mercedes-AMG S 63 E Performance kommt 2023 nicht nur die neueste Plug-in-Hybrid-Sportlimousine auf den Markt, sondern auch die leistungsstärkste Mercedes-Benz S-Klasse (jetzt Mercedes-Benz S-Klasse Gebrauchtwagen kaufen), die der Automobilhersteller je angeboten hat.

Mercedes-AMG S 63 E Performance (2023) Zoom

Die Herzen des S 63 E Performance sind ein 4,0-Liter-Twin-Turbo-V8 sowie ein an der Hinterachse montierter Elektromotor. Die Gesamtleistung beträgt satte 802 PS und 1.430 Newtonmeter Drehmoment sind möglich. Das bringt die Limousine in geschätzten 3,2 Sekunden auf Tempo 100. In Europa liegt der Topspeed serienmäßig bei nur 250 km/h. Wer schneller fahren will, wird hier zur Kasse gebeten. In den Vereinigten Staaten gehört das AMG Driver's Package zur Serienausstattung und ermöglicht ab Werk eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h.

Der Biturbo-V8 der aufgepumpten S-Klasse leistet 612 PS zwischen 5.500 und 6.500 U/min. Das maximale Drehmoment von 900 Nm steht zwischen 2.500 und 4.500 U/min zur Verfügung.

Plug-in-Hybrid-Power

Der Elektromotor hat eine Dauerleistung von 95 PS. Die Spitzenleistung von 190 PS steht in 10-Sekunden-Intervallen zur Verfügung. Das maximale Drehmoment beträgt 320 Nm. Dafür gibt es ein Zweiganggetriebe, das bei etwa 140 km/h in den zweiten Gang schaltet.

Eine 13,1-Kilowattstunden-Batterie versorgt den E-Motor mit Strom. Sie ist hinten über der Hinterachse angebracht. Mercedes macht keine Angaben zur Reichweite des Elektroautos, sagt aber, dass bei der Abstimmung die schnelle Leistungsentfaltung im Vordergrund steht und nicht eine lange elektrische Fahrstrecke. Die Batterie verfügt über ein 3,7 kW AC-Ladegerät.

Das (potenzielle) Fahrerlebnis

Der Verbrenner-Teil des Antriebsstrangs besteht nicht nur aus dem Motor, sondern auch aus einer Neungang-Automatik, die die Leistung an ein Allradsystem weiterleitet. Die Hinterachse hat maximal 2,5 Grad Lenkeinschlag.


Fotostrecke: Mercedes-AMG S 63 E Performance (2023) mit PHEV-V8 und 802 PS

Der S 63 E Performance ist mit einer adaptiven Luftfederung ausgestattet, die die Limousine bei Geschwindigkeiten über 120 km/h um 10 Millimeter absenken kann. Außerdem verfügt sie über eine aktive Wankstabilisierung , die die Bewegung der Karosserie bei Kurvenfahrten reduzieren soll. Aktive Motorlager können die Verbindung zwischen dem V8 und der Karosserie je nach Fahrsituation weicher oder steifer machen.

AMG versteift die Struktur der Sportlimousine durch einen Aluminium-Stabilisator unter dem V8 und eine Querstrebe für die Aufhängungspunkte. Diagonale Aluminium-Federbeine am Heck übernehmen die gleiche Aufgabe.

Und wie sieht er aus?

Die Bremsen werden von 400-Millimeter-Scheiben mit Sechs-Kolben-Bremssätteln vorne und etwas kleineren Scheiben mit Ein-Kolben-Stoppern hinten eingesetzt. Keramik-Verbundteile sind für die Verzögerer optional erhältlich.

Mercedes-AMG S 63 E Performance (2023)

Mercedes-AMG S 63 E Performance (2023) Zoom

Der S 63 E Performance hat ein etwas aggressiveres Erscheinungsbild als die normale S-Klasse. Der Kühlergrill bekam eine Reihe von vertikalen Lamellen. Das AMG-Emblem befindet sich in einer Mischung aus Chrom und Schwarz an der Spitze der Nase. Die untere Blende weist große Öffnungen an den äußeren Ecken auf. Am Heck befinden sich vier trapezförmige Auspuffendrohre, zwischen denen ein Diffusor liegt.

Im Innenraum gibt es vier Sitzplätze. Das MBUX-Infotainmentsystem verfügt über spezielle Anzeigen für die AMG- und Hybrid-Antriebsstrangfunktionen. Ein Head-up-Display gehört ebenfalls zur Serienausstattung. Die Lenkradschalter bieten die Möglichkeit, zwischen vier Bremsenrekuperationsmodi zu wählen.

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Einen Preis hat der Hersteller noch nicht veröffentlicht. Rechnen Sie aber mal mit einem Basispreis von über 150.000 Euro. Wann genau das Fahrzeug bei den Händlern steht, muss ebenfalls noch kommuniziert werden.

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