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  • 15.06.2022 · 12:22

  • von Manuel Lehbrink

Porsche 911 GT3 mit Manthey-Kit ist auf Ring 4 Sekunden schneller

Bei dem Kit handelt es sich nicht um normales Aftermarket-Tuning, denn es wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Porsche und Manthey entwickelt - Alle Infos

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Manthey ist vielleicht am besten für seine Rennsport-Porsche bekannt, aber das Unternehmen arbeitet auch an straßenzugelassenen Fahrzeugen aus Zuffenhausen. Das neueste Upgrade für einen StVO-konformen Porsche kommt in Form des Manthey Performance Kits für die aktuelle Generation des 911 GT3 (jetzt Porsche 911 GT3 Gebrauchtwagen kaufen). Und die erzielten Ergebnisse sind beeindruckend ...

Porsche 911 GT3 mit Manthey Performance Kit

Porsche 911 GT3 mit Manthey Performance Kit Zoom

Dabei handelt es sich um weit mehr als nur ein Tuning-Kit für den Aftermarket, denn es wurde in enger Zusammenarbeit zwischen den Porsche-Ingenieuren und den Nordschleifen-Spezialisten von Manthey in Meuspath entwickelt.

Das Paket wird über das Porsche-Händlernetz vertrieben und ist darauf ausgerichtet, das Fahrzeug auf der Rennstrecke schneller zu machen. Mit dem Kit umrundet der 911 GT3 den Nürburgring in 6:55,737 Minuten oder genau 4,19 Sekunden schneller als ein serienmäßiger 911 GT3. Wahnsinn!

Vierfach verstellbares Gewindefahrwerk erlaubt Einsatz auf der Strecke und auf der Straße

Die aerodynamischen Änderungen gehören zu den am besten erkennbaren. Es gibt eine große Spoilerlippe an der Front und zusätzliche seitliche Klappen an der Frontschürze.


Fotostrecke: Porsche 911 GT3 mit Manthey-Kit ist auf Ring 4 Sekunden schneller

Der Unterboden des Wagens wurde mit neuen Luftleitelementen modifiziert, die den Abtrieb an der Vorderachse erhöhen, was in Kurven eine sehr willkommene Verbesserung darstellt. Am Heck wird der Flügel größer und der Diffusor der Stoßstange erhält verlängerte Finnen aus CFK. Ein sehr markantes Upgrade sind die Carbon-Aero-Scheiben für die Hinterräder.

In Zusammenarbeit mit Manthey hat Porsche ein vierfach verstellbares Gewindefahrwerk entwickelt, das sowohl für den Einsatz auf der Straße als auch auf der Rennstrecke angepasst werden kann. Der Automobilhersteller verspricht ein verbessertes Handling im Grenzbereich, ohne die Alltagstauglichkeit zu beeinträchtigen.


Der 911 GT3 fährt auf 20-Zoll-Felgen vorne und 21-Zoll-Felgen hinten. Optional sind leichte Schmiederäder erhältlich, die die ungefederten Massen um 7,3 Kilogramm reduzieren. Hinter den massiven Rädern verbergen sich spezielle Rennbremsbeläge, die ebenfalls gegen Aufpreis erhältlich sind.

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Porsche und Manthey testeten den modifizierten 911 GT3 auf dem Nürburgring mit dem Porsche-Testfahrer Kevin Estre am Steuer. Wie bereits erwähnt, war das Auto auf dem 20,6 Kilometer langen Kurs der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt 4,19 Sekunden schneller als ein serienmäßiger 911 GT3.

Das auf der Rennstrecke getestete Kit ist ab sofort für Kunden in Europa erhältlich, die Auslieferung soll im Herbst diesen Jahres beginnen. Porsche verspricht, dass weitere Märkte folgen werden.

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