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Opel Astra 1.4 Turbo (2019) mit stufenloser Automatik im Test

Honda zeigt den neuen Jazz - Der variable Kleinwagen, international auch als Honda Fit bekannt, erhält künftig serienmäßig einen Hybridantrieb

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Die ganze Welt scheint gefühlt nur noch vom neuen VW Golf zu reden. Golf 8 hier, Golf 8 dort. Dabei ist die Konkurrenz kaum minder interessant.

Nehmen wir nur einmal den jüngst überarbeiteten Opel Astra. Er wurde uns jetzt zur Verkostung als 1,4-Liter-Turbobenziner mit stufenlosem Automatikgetriebe gereicht. Kann diese Kombination überzeugen? Empfiehlt sich der Astra nach dem Facelift gar als formidable Golf-Alternative?

Im Herbst 2015 kam der aktuelle Opel Astra K auf den Markt, im Sommer 2019 erfolgte das Facelift. Vor uns steht der Fünftürer, dessen optische Modellpflege noch am ehesten anhand des Kühlergrills erkennbar ist. Aber warum auch viel ändern? Die Optik war von Beginn an gefällig und Gebrauchtwagenkäufer wird es freuen.

Bei den Abmessungen ist der fünftürige Astra mit 4,37 Meter rund zehn Zentimeter länger als der neue VW Golf. 2,66 Meter Radstand sorgen für ein feines Raumangebot, die Weite im Astra wird allerdings auch mit einer üppigen Breite von 1,87 Meter ohne Außenspiegel erkauft.

Einmal den Blick quer durch das Cockpit streifen lassen: Die Instrumente stecken nun nicht mehr in Tuben, was die Ablesbarkeit klar verbessert. Wer die serienmäßigen Displays im VW Golf 8 ablehnt, wird im Astra glücklich: Optional ein Acht-Zoll-Infodisplay zwischen den Instrumenten, in der Mittelkonsole je nach Bedarf ebenfalls bis zu acht Zoll.

Schön: Jeder Astra weist serienmäßig ein Multimedia-Radio mit 7-Zoll-Touchscreen sowie Apple CarPlay und Android Auto auf. Sparfüchse können so auf ein Navi verzichten und die Infos aus ihrem Smartphone holen.

An Assistenzsystemen herrscht kein Mangel: Wer die richtigen Kreuzchen in der Aufpreisliste macht, bekommt einen adaptiven Tempomat, eine Spurhaltehilfe, eine Verkehrszeichenerkennung oder auch einen Totwinkelwarner. Sehr zu empfehlen sind die LED-Matrixscheinwerfer namens IntelliLux, eines der besten Lichtsysteme in dieser Klasse.

Wie fährt er sich?

Mit dem Facelift wurden die Benziner im Astra komplett auf Dreizylinder umgestellt. Wohlgemerkt keine PSA-Motoren, sondern Aggregate, deren Entwicklung noch unter GM-Regie begonnen wurde. Wer nicht selbst schalten möchte, kann jetzt einzig zu einem stufenlosen Automatikgetriebe greifen. Es wird kombiniert mit einem 145-PS-Motor, der dann 1,4 Liter Hubraum aufweist statt der 1,2 Liter des gleichstarken Schalters.

Wie dem auch sei: Gilt die Einschränkung des "nur noch"? Klar, beim Begriff "stufenloses Automatikgetriebe" kommen schnell Assoziationen an zähe Gummibandeffekte auf. Macht es der Astra besser? Macht er. Wer das Gaspedal voll durchtritt, erntet zwar länger anhaltende hohe Drehzahlen.

Doch dafür ist diese Motor-Getriebe-Kombination nicht gedacht, schnelle Autobahnjäger sollten besser zum 122-PS-Diesel mit Neungangautomatik greifen.

Der 1,4-Liter-Benziner möchte bewusster gefahren werden und gibt seine Visitenkarte bei Stadt- und Überlandfahrten ab. Dort hängt er gut am Gas, schon ab 1.500 Touren stehen die maximalen 236 Newtonmeter Drehmoment bereit. Mit 9,9 Sekunden auf Tempo 100 hängt er seinen gleichstarken Kollegen mit Handschaltung um 0,4 Sekunden ab.

Im Stand und bei kaltem Motor ist ein etwas rauer Dreizylinderklang präsent, ansonsten überzeugt die Geräuschdämmung. Aber speziell durch die Klangkulisse wirkt das Getriebe angestrengter, als es eigentlich ist. An die stets in Bewegung befindliche Nadel des Drehzahlmessers muss man sich gewöhnen, sollte sich aber vor Augen halten, dass es sich um eine kontuinierliche variable Kraftübertragung handelt. Nichts anderes bedeutet der englische Begriff CVT.

Lineares entspanntes Fahren lautet daher die Devise. Für leichte Komforteinbußen sorgt hingegen trotz sogenanntem Wattgestänge die Verbundlenker-Hinterachse. Sie federt bisweilen recht robust ein.

Den kompletten Testbericht gibt es auf Motor1.com Deutschland!

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