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Lamborghini Urus Evo (2022): Facelift erstmals erwischt

Lamborghini bereitet die Modellpflege seines Bestsellers Urus vor - Erste Prototypen zeigen, zumindest äußerlich, eher kleine Änderungen

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Wie nicht anders zu erwarten, ist das Super-SUV Urus für seinen Hersteller Lamborghini eine richtige Erfolgsgeschichte. Im März 2018 kam der kantige Bruder von Porsche Cayenne, Audi Q8 und Bentley Bentayga auf den Markt. Keine zweieinhalb Jahre Später hatte man bereits die 10.000er-Marke geknackt. Alleine 2019 verkaufte Lambo 4.962 Exemplare. So ist der Urus alleine für mehr als die Hälfte der gesamten Lamborghini-Neuzulassungen verantwortlich.

Aber auch der vermeintlich kleine Markt der horrend starken und teuren Edel-Crossover schläft nicht. Aston Martin hat inzwischen seinen DBX platziert und der Bentayga wurde jüngst modellgepflegt. Nach beinahe drei Jahren Laufzeit (Meine Herren, wie die Zeit vergeht) scheint man nun auch in Sant'Agata Handlungsdruck zu verspüren. Neue Erlkönigbilder zeigen nun erstmals, dass an einem Facelift des Urus gearbeitet wird.

Der Urus Evo - so nennt der Stier seine aufgefrischten Modelle in aller Regel - unterscheidet sich optisch nicht allzu sehr vom aktuell angebotenen Modell. Natürlich hilft die starke Tarnung auch nicht gerade dabei, kleinere Designänderungen auszumachen. Immerhin scheint es Anpassungen beim Grill und den Scheinwerfern zu geben. Am Heck sind auch die Rückleuchten getarnt, was darauf hindeutet, dass sie nach dem Facelift anders aussehen werden.

Ansonsten scheinen sich die Änderungen in Grenzen zu halten. Auspuff und Schürzen sehen aus wie bisher. Heißen muss das freilich nichts.

Wenig Neues erwarten wir auch beim bisher einzigen Antrieb des italienischen Super-SUV. Der 4,0-Liter-Biturbo-V8 leistet aktuell 650 PS und 850 Nm Drehmoment. Per Achtgang-Automatik geht die Kraft an alle vier Räder. Der Urus beschleunigt in 3,5 Sekunden von 0-100 km/h und schafft 305 km/h Spitze. Womöglich werden die Ingenieure noch ein paar PS und Nm mehr aus dem Achtzylinder quetschen. Wie es mit dem lange angekündigten Plug-in-Hybrid weitergeht, wird sich zeigen.

Im Interieur des Urus sollte das Facelift eher leichte Modifikationen bringen. Einige Updates bei Infotainment, Connectivity und Assistenzsystemen erscheinen plausibel. Wann genau der überarbeitete Urus vorgestellt wird, hat Lamborghini noch nicht bekannt gegeben. Wir gehen aber mal davon aus, dass er 2022 debütiert.

Source: Automedia

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