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  • 20.01.2022 · 09:40

  • von Adrian Padeanu, Übersetzung: Roland Hildebrandt

Giddy-up! Bugatti Chiron und Bolide sind offiziell ausverkauft

Bugatti freut sich, dass alle Chiron-Hypercars ausverkauft sind, während der Bolide nur zwei Monate nach seinem Debüt ausverkauft war

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Es war Ende Oktober 2021, als Bugatti die Superreichen dieser Welt warnte, dass die Zeit für den Kauf eines Chiron knapp wird. Zu diesem Zeitpunkt waren noch weniger als 40 Bauplätze verfügbar, aber das ist nicht mehr der Fall, da die verbleibenden Hypercars inzwischen alle vergeben sind. Insgesamt 150 zahlungskräftige Kunden haben das W16-Monster im vergangenen Jahr bestellt, 60 Prozent davon waren Neukunden der Marke aus Molsheim.

Bugatti Bolide (2021) Zoom

Von den 150 wohlhabenden zukünftigen Besitzern entschieden sich 40 für den Bolide, auch bekannt als "der extremste Bugatti aller Zeiten". Obwohl der Bolide, der nur für die Rennstrecke gedacht ist, bereits im August vorgestellt wurde, brauchte die französische Marke nur ein paar Monate, um alle Fahrzeuge zu verkaufen. Diese waren für bescheidene 4 Millionen Euro pro Stück (vor Steuern) erhältlich und die Autos werden frühestens 2024 ausgeliefert.

2021 war ein arbeitsreiches Jahr für Bugatti, in dem die Auslieferungen des Super Sport 300+ begannen und der 13,4 Millionen Dollar teure La Voiture Noire an seinen geheimnisumwitterten Besitzer ausgeliefert wurde. Darüber hinaus wurden alle Divo-Modelle in den letzten 12 Monaten übergeben, zudem eröffnete das Unternehmen vier Ausstellungsräume in Tokio, Singapur, Riad und Manchester.

Im Jahr 2022 wird Bugatti alle zehn Exemplare des vom EB 110 inspirierten Centodieci mit fertig stellen und an die Besitzer ausliefern. Die Auslieferung des Super Sport 300 (ohne das +) an die Kunden wird in Kürze beginnen, da Bugatti in diesem Jahr mindestens 80 Fahrzeuge ausliefern will.


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Das Jahr 2022 ist natürlich auch aus einem anderen Grund wichtig: Das neu gegründete Gemeinschaftsunternehmen Bugatti Rimac wird seine Arbeit mit 435 festen Mitarbeitern aufnehmen. 300 werden in Zagreb und 135 in Molsheim tätig sein, hinzu kommen 180 Kollegen aus dem Entwicklungszentrum des VW-Konzerns in Wolfsburg.

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Zur Erinnerung: Die Rimac-Gruppe hält 55 Prozent der Anteile, während die restlichen 45 Prozent der Anteile Porsche gehören. Mate Rimac, Gründer und CEO von Rimac Automobili, ist der CEO des neuen Unternehmens mit Sitz in Sveta Nedelja.

Porsche wird als "strategischer Anteilseigner" fungieren, wobei Porsche-Chef Oliver Blume zusammen mit Lutz Meschke, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Finanzvorstand von Porsche, dem Aufsichtsrat angehören wird. Sowohl Bugatti als auch Rimac versprechen, "eigenständige und außergewöhnliche Fahrzeuge" zu liefern.

Quelle: Bugatti

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