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Facelift-Premiere: Der Skoda Kodiaq (2021)

Nach fünf Jahren auf dem Markt bekommt der Skoda Kodiaq eine große Modellpflege: So gibt es einen neuen Motor für den RS, aber noch kein PHEV

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Vier Jahre nach der Einführung des ersten Modells präsentiert Skoda im Rahmen einer großen SUV-Kampagne eine aktualisierte Version des Familien-SUV Kodiaq. Kaum zu glauben, aber bei der Premiere im Jahr 2016 war der Kodiaq das erste SUV des tschechischen Herstellers. Ein voller Erfolg: Bis Ende März 2021 wurden mehr als 600.000 Einheiten in Tschechien, China, Russland und Indien gebaut.

Und jetzt - nur vier Jahre später - sind neben dem optional als Siebensitzer erhältlichen Fahrzeug der kleine Kamiq, der kompakte Karoq und seit kurzem auch der vollelektrische Enyaq iV im SUV-Programm. Letzteren konnten wir erst kürzlich im Rahmen einer Testfahrt unter die Lupe nehmen.

Nun versieht Skoda also dem Kodiaq also mit einem Update. Dabei hat man nach eigener Aussage "besonderes Augenmerk auf das emotionale Design und die aerodynamischen Eigenschaften des Kodiaq gelegt". Was das bedeutet und mit welchen Neuerungen der Tiguan-Verwandte noch aufwarten kann? Wir haben die Infos.

Kofferraumvolumen von bis zu 2.065 Liter

An der Größe scheint Skoda nichts verändert zu haben. Was daran liegt, dass grundlegende Updates nicht in diesem Facelift inbegriffen sind. So können sich die Kunden des 4,7 Meter langen SUV weiter über die auf Wunsch erhältliche dritte Sitzreihe und ein maximales Kofferraumvolumen von bis zu 2.065 Liter freuen.

2021 Skoda Kodiaq Facelift

2021 Skoda Kodiaq Facelift Zoom

Optisch tut sich jedoch etwas. Für die Konfigurationen der Ausstattungslinien "Active", "Ambition" und "Style" gibt es fortan dekorative Metallabdeckungen an der Front- und Heckschürze, die dem Fahrzeug einen noch geländegängigeren Stil verleihen sollen. Das neue Design der Frontpartie mit hochgezogener Motorhaube, einem stärker vertikal ausgerichteten Kühlergrill und neuer Frontschürze betont laut Skoda die ausdrucksstarke Silhouette des SUVs.

Serienmäßig gibt's jetzt LED-Scheinwerfer und optional sind erstmals auch Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer erhältlich. Am Heck wird mit LED-Rückleuchten getrahlt.

Ergonomische Sitze in perforiertem Leder mit Belüftungs- und Massagefunktion

In die Radhäuser ziehen Felgen mit einem Durchmesser von bis zu 20 Zoll und auf dem Kofferraumdeckel sitzt ab sofort ein neuer Spoiler. Ob er so groß ist wie der auf dem Enyiaq? Wahrscheinlich nicht ganz. Der Kodiaq RS erhält zudem einen sportlicheren Frontstoßfänger in der für das Modell charakteristischen dynamischen Optik.

Skoda Kodiaq (2021)

Skoda Kodiaq (2021) Zoom

Im Innenraum will Skoda das Design und die Qualität des Kodiaq auf ein neues Niveau gehoben haben. So profitiert das Interieur durch neue Dekoreinlagen und Kontrastnähte an der Frontblende und in den Türen, die Ambientebeleuchtung hat ebenfalls mehr Funktionen bekommen.

Zum ersten Mal für ein Modell umfasst die Optionsliste auch ergonomische Sitze in perforiertem Leder mit Belüftungs- und Massagefunktion. Die optionalen Eco-Sitze, die für die Linien "Ambition" und "Style" erhältlich sind, bestehen aus einem Material, das aus recycelten pflanzlichen Materialien hergestellt wird.

Virtual-Cockpit-Kombiinstrument misst 10,25 Zoll

Wie Sie vielleicht bemerkt haben, sitzt hinter dem Lenkrad nun ein Display. Dieses Virtual-Cockpit-Kombiinstrument misst 10,25 Zoll und ist für die meisten Modelle optional im Programm - nur im RS ist es serienmäßig. Das ebenfalls optional erhältliche 575-Watt-Canton-Soundsystem verfügt nun über zehn statt acht Lautsprecher, zusätzlich zu deme Center-Lautsprecher im Armaturenbrett und dem Subwoofer im Kofferraum.

Skoda Kodiaq (2021)

Skoda Kodiaq (2021) Zoom

Interessant ist, dass Skoda in Sachen Assistenzsysteme im Kodiaq nicht wirklich umfangreich nachrüstet. Okay, das aktuelle Modell ist schon recht gut ausgestattet, aber die Neuerungen betreffen hauptsächlich verbesserte Integrationen von Smartphones über zahlreiche Apps.

Ebenfalls neu: Das proaktive System namens "Crew Protect Assist". Es verfügt über zusätzliche Radarsensoren, die nicht nur Objekte vor, sondern auch hinter dem Fahrzeug überwachen und vor der Gefahr einer Kollision warnen.

Unter der Haube tut sich ebenfalls wenig. Zur Wahl stehen vorerst zwei Benziner (ein 1,5 TSI mit 150 PS und ein 2,0 TSI mit 190 PS) sowie ein 2,0-Liter-Diesel. Der Vierzylinder-Selbstzünder ist in Aufladungsstufen mit 150 oder 190 PS konfigurierbar.

Einzig der RS profitiert von einem neuen Aggregat: einem 2.0 TSI-Benziner der EVO-Familie und mit 245 PS. Der Vorgänger-RS war nur mit Diesel erhältlich. So konnte Skoda bei der Neuauflage 60 Kilogramm einsparen. Und bei dem neuen und leichteren 7-Gang-DSG noch einmal 5,2 Kilo.

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Vollkommen elektrisch wird der Kodiaq seit der Einführung des Enyaq iV wohl nie werden. Jedoch hätten wir uns zum Facelift schon irgendwie über einen PHEV oder zumindest einen MHEV gefreut.

Für den europäischen Markt wird die Neuheit ab Juli 2021 erhältlich sein. Und zwar in den Ausstattungslinien "Active", "Ambition" und "Style" sowie als Kodiaq "L&K", "Sportline" und "RS". Zu dem Preisen äußerte sich Skoda im Rahmen der Premiere noch nicht. Aktuell gelingt der Einstieg in die Kodiaq-Welt aber bei 29.990 Euro.

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