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  • 03.10.2021 · 15:38

  • von Adrian Padeanu, Übersetzung: Manuel Lehbrink

Der neue Mercedes GLC (2023) bekommt eine Allradlenkung

Unsere Fotografen sind auf einen Erlkönig-Prototyp der nächsten Generation des Mercedes GLC gestoßen, bei dem die Hinterräder mitlenken: Wir haben die Infos

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Allradlenkungen gibt es schon länger, als man das vielleicht annehmen würde. Der erste in Großserie gefertigte Pkw mit zwei steuerbaren Achsen war 1987 der Honda Prelude. Es folgten weitere japanische Modelle um Mitsubishi, Nissan und Mazda. 1992 legte BMW im damaligen 8er nach und bot die sogenannte "Aktive Hinterachskinematik" sogar teilweise serienmäßig an.

Mercedes GLC (2023): Erlkönig mit Hinterachslenkung Zoom

Mercedes hat das mitlenkende Heck in der neuesten Ausführung beispielsweise in der S-Klasse und dem neuen EQS am Start. Sie folgen auf andere aktuelle Modelle mit Allradlenkung wie etwa den AMG GT C.

In den einstigen Flaggschiffen des Unternehmens dreht die Standardkonfiguration die Hinterräder in einem Winkel von 4,5 Grad, während die neuen High-End-Modelle sie um bis zu 10 Grad drehen können. Und neue Erlkönigbilder zeigen, dass der GLC als nächstes mit der Technologie ausgestattet wird ... wahrscheinlich aber in einer einfacheren Version.

Das ist nicht weiter verwunderlich, denn die neue C-Klasse verfügt bereits schon optional über eine Allradlenkung mit einem Winkel von 2,5 Grad. Bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h dreht sie die Hinterräder entgegengesetzt zu den Vorderrädern, bei höheren Geschwindigkeiten drehen sich alle vier Räder in dieselbe Richtung.


Fotostrecke: Mercedes GLC (2023) mit Allradlenkung

Die Allradlenkung verkleinert so nicht nur den Wendekreis und macht das Auto in der Stadt wendiger, sondern erhöht auch die Stabilität, vor allem bei Kurvenfahrten mit höherer Geschwindigkeit. Die Logik sagt uns, dass der neue GLC das gleiche Set-up haben wird wie die aktuelle C-Klasse, da wir es im Grunde mit einer Limousinen-SUV-Beziehung zwischen den beiden Autos zu tun haben.

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Das bedeutet auch, dass der AMG GLC 63 seinen kernigen V8-Motor zugunsten eines elektrifizierten Vierzylinders verlieren wird, der aus den AMG 45-Kompaktsportler stammt. Wie bei der aktuellen C-Klasse werden alle Antriebe unter der Haube des SUVs vier Zylinder haben.

Der Prototyp, der in der Nähe des Nürburgrings und am Nürburgring selbst fotografiert wurde, schien alle Serienbauteile zu haben. Zumindest was die Karosserie und die Scheinwerfer betrifft. Das könnte darauf hindeuten, dass in den kommenden Monaten eine Weltpremiere stattfinden wird, um den GLC mit der C-Klasse in Einklang zu bringen.

Quelle: Automedia, CarPix

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