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  • 14.01.2010 · 14:13

ADAC-Preisverleihung "Gelber Engel" 2010

Bei der Verleihung des ADAC-Preises "Gelber Engel" 2010 forderte Horst Köhler die Automobilindustrie auf, umweltfreundlichere Autos zu bauen

(Motorsport-Total.com/Auto-Reporter) - "Der Markt für herkömmliche Autos in Europa ist heute nahezu gesättigt. Der für nachhaltig umweltverträgliche nicht", sagte Köhler heute in München.

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Er sprach sich gleichzeitig für den Ausbau des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs aus. Von den Autofahrern erwartet Köhler die Bereitschaft zu umweltgerechter Mobilität, wozu gerade der ADAC Überzeugungsarbeit leisten könne.#w1#

Die Wahl zum "Lieblingsauto der Deutschen" bei Deutschlands größter Autowahl konnte die neue E-Klasse von Mercedes für sich entscheiden. Den zweiten Platz holte sich Deutschlands beliebtester Kleinwagen, der VW Polo - dicht gefolgt vom BMW X1, dem besten SUV bei der ADAC-Wahl. Mehr als eine viertel Million Leserinnen und Leser der "ADAC Motorwelt" und Besucher des Internetauftrittes www.adac.de haben abgestimmt.

Eine weitere Auszeichnung beim "Gelben Engel" 2010 - für die "Persönlichkeit" 2010 - ging an Linde-Chef Prof. Dr. Wolfgang Reitzle. In der Kategorie "Qualität" hatte der Subaru Justy mit Bestwerten im Jahr 2009 die Nase vorn.

Die neue ABS-Generation von Bosch für Motorräder bekam den Preis für "Innovation und Umwelt". Als die stärkste "Marke" setzte sich Audi durch. Damit sicherten sich die Ingolstädter bereits zum dritten Mal in Folge diese bedeutende Markentrophäe.

Die Preise wurden in der Residenz München an die Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Zetsche (Daimler) und Rupert Stadler (Audi) sowie an den Geschäftsführer der Subaru Deutschland GmbH, Jens Becker, und den Vorstand Dr. Werner Struth der Robert Bosch GmbH vergeben. Wolfgang Reitzle erhielt den Persönlichkeitspreis aus der Hand von ADAC-Präsident Peter Meyer.

In seiner Rede wies Meyer auf die Bedeutung der Automobilhersteller als Joblokomotive gerade auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten hin und rief die Autohersteller dazu auf, sich noch stärker für die Umsetzung alternativer Antriebe zu engagieren.

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