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WSBK Aragon FT3: Danilo Petrucci vorn, Toprak Razgatlioglu nur auf P11!

Danilo Petrucci fährt bei der Superbike-WM in Aragon die FT3-Bestzeit - Toprak Razgatlioglu nur drittbester Yamaha-Pilot - Dominique Aegerter stürzt

(Motorsport-Total.com) - Barni-Ducati-Pilot Danilo Petrucci hat sich bei der Superbike-WM in Aragon (Spanien) die Bestzeit im dritten Freien Training gesichert. Der ehemalige MotoGP-Pilot fuhr zusammen mit Ducati-Markenkollege Alvaro Bautista in einer eigenen Liga (zum FT3-Ergebnis).

Titel-Bild zur News: Danilo Petrucci

Wird Danilo Petrucci für Alvaro Bautista zum größten Gegner? Zoom

Der Rest des Feldes lag am Freitagmorgen mehr als eine halbe Sekunde zurück. WM-Herausforderer Toprak Razgatlioglu (Yamaha) fand keine Antworten für die Probleme und landete mit 1,561 Sekunden Rückstand auf P11.

Wie in den beiden Sessions am Freitag fanden die 25 WSBK-Piloten auch zu Beginn des dritten Freien Trainings gute Bedingungen vor, um sich für die Superpole und die Rennen vorzubereiten. Am Freitag führte Alvaro Bautista mit einer 1:49.649er-Runde an. Diese Zeit wurde im FT3 deutlich unterboten.

Dominique Aegerter landet nach wenigen Minuten im Kies

Für Dominique Aegerter (GRT-Yamaha) begann der Samstag nicht nach Plan. Der Schweizer stürzte nach wenigen Minuten und beschädigte seine Yamaha R1 dabei schwer. Die Session war für Aegerter vorzeitig beendet. Das GRT-Team hat viel Arbeit vor sich, um das Superbike bis zur Superpole wieder einsatzbereit zu machen.

Die Rundenzeiten waren zu Beginn des FT3 vergleichsweise langsam. Durch die niedrigen Asphalttemperaturen fehlte den Piloten das Gefühl, das sie am Freitagnachmittag hatten. Erst gegen Ende des FT3 purzelten die Rundenzeiten, als einige Fahrer mit weichen Reifen auf die Strecke fuhren.

Ducati-Duo an der Spitze: Danilo Petrucci hauchdünn vor Alvaro Bautista

Elf Minuten vor dem Ablaufen der Trainingszeit schob sich Alvaro Bautista mit einer absoluten Fabelrunde an die Spitze und fuhr die erste 1:48er-Runde des Wochenendes. Mit seiner 1:48.886er-Runde war Bautista zu diesem Zeitpunkt 1,130 Sekunden schneller als der Rest des Feldes.

Drei Minuten später übernahm Danilo Petrucci die Spitze. Der Italiener fuhr 0,078 Sekunden schneller als Ducati-Markenkollege Alvaro Bautista. Petrucci und Bautista waren ihren Gegnern klar voraus. Mehr als eine halbe Sekunde lagen die restlichen 23 Fahrer zurück.

Kawasaki-Ersatzpilot Florian Marino in den Top 5!

Einen deutlichen Aufwärtstrend sah man bei Yamaha. Remy Gardner (GRT-Yamaha) schob sich auf die dritte Position. Markenkollege Andrea Locatelli folgte auf der vierten Position. Für eine Überraschung sorgte Kawasaki-Ersatzpilot Florian Marino auf P5. Doch der Rückstand war groß. Zur Spitze klaffte eine Lücke von über einer Sekunde.

Jonathan Rea (Kawasaki) ging die Session verhalten an und wartete zu Beginn in der Box. Der Rekord-Weltmeister fuhr nur acht Runden und beendete das FT3 auf der sechsten Position. Dahinter folgte die BMW von Garrett Gerloff. Der Bonovo-Pilot ließ seine Markenkollegen auch im FT3 hinter sich.

Florian Marino

Florian Marino behauptete sich vor Jonathan Rea Zoom

Honda-Pilot Iker Lecuona, Bonovo-BMW-Pilot Loris Baz und Ducati-Werkspilot Michael Rinaldi komplettierten die Top 10. Rinaldi war einer von sechs Fahrern, die im FT3 langsamer waren als im FT2 am Freitagnachmittag.


Fotos: Superbike-WM 2023: Aragon (Spanien)


Schrecksekunde für Toprak Razgatlioglu bei hohem Tempo

Enttäuschend verlief das FT3 für WM-Herausforderer Toprak Razgatlioglu, der beim finalen Versuch eine Schrecksekunde erlebte. Am Ende der Gegengeraden wurde die Yamaha R1 des Türken unruhig. Razgatlioglu musste sein Motorrad aufrichten und auf das alte Layout abbiegen.

Auf die Bestzeit fehlten über 1,5 Sekunden. Bereits am Freitag wirkte Razgatlioglu alles andere als happy mit der Situation und kritisierte Yamaha, den Test in der Sommerpause ausgelassen zu haben.

Philipp Öttl (GoEleven-Ducati) beendete das FT3 auf der 15. Position. Zur Bestzeit von Ducati-Markenkollege Danilo Petrucci fehlten dem Deutschen 1,753 Sekunden.

Am Samstag folgen die Superpole um 11:10 Uhr und das erste Rennen um 14:00 Uhr (zur TV-Übersicht).

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