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Sandro Cortese auch in Portimao dabei: "Die Ducati hat sehr viel Potenzial"

Barni-Ducati lässt Sandro Cortese auch in Portimao testen - Zudem gibt es für die Saison 2020 eine neue Chance: Pedercini-Kawasaki sucht dringend einen Fahrer

(Motorsport-Total.com) - Sandro Cortese testete am Mittwoch und am Donnerstag zusammen mit den anderen WSBK-Piloten in Jerez. Erstmals seit seiner Schulter-OP saß der Berkheimer wieder auf einem Motorrad. Zudem musste sich Cortese bei schwierigen Bedingungen an die für ihn neue Ducati Panigale V4R gewöhnen.

Sandro Cortese

Sandro Cortese sammelte in Jerez die ersten Erfahrungen mit der WSBK-Ducati Zoom

"Ich bin sehr froh, dass ich nach drei Monaten Pause wieder auf das Motorrad steigen konnte. Am wichtigsten war mir, dass ich nach meiner Schulter-OP wieder richtig fit bin. Ich konnte schmerzfrei fahren und fühlte mich sehr wohl auf der Maschine", kommentiert Cortese, der im Barni-Ducati-Team Stammpilot Leon Camier ersetzte.

"Es war eine sehr große Umstellung für mich. Ich saß zum ersten Mal auf der Ducati, die zudem mit Showa-Federelementen und einer für mich neuen Elektronik ausgerüstet war", bemerkt Cortese. Ich danke dem Barni-Team, die mich haben zwei Tage lang testen lassen."

"Ich bin mega glücklich und erstaunt, wie gut die Ducati ist. Ja, das Motorrad ist schwer zu fahren und schwer abzustimmen, doch es ist sehr viel Potenzial vorhanden", erklärt Cortese, der am Sonntag und Montag in Portugal noch einmal fahren wird. "Ich freue mich riesig, auch in Portimao fahren zu dürfen."

Sandro Cortese

Kein Risiko: Sandro Cortese ging beim Jerez-Test sehr methodisch vor Zoom

Durch den Test für Barni brachte sich Cortese im Fahrerlager der Superbike-WM wieder ins Gespräch. Der Supersport-Weltmeister von 2018 unterhielt sich mit WSBK-Teamchef Lucio Pedercini, der noch keinen Fahrer für die neue Saison bekanntgegeben hat.

Die ursprünglichen Pläne von Pedercini platzten nach dem spontanen Verlust des Hauptsponsors (mehr Infos). Cortese kann sich Chancen auf einen Platz im privaten Kawasaki-Team ausrechnen, das am Jerez-Test nicht teilnahm und erst in Australien dazustoßen wird.


Fotos: WSBK-Vorsaison-Test in Jerez


Die Zeiten vom Test in Jerez (Donnerstag):
1. Jonathan Rea (Kawasaki) - 1:40.983 Minuten
2. Toprak Razgatlioglu (Yamaha) - 1:41.214
3. Scott Redding (Ducati) - 1:41.407
4. Alex Lowes (Kawasaki) - 1:41.642
5. Michael van der Mark (Yamaha) - 1:42.707
6. Leon Haslam (Honda) - 1:42.797
7. Loris Baz (Ten-Kate-Yamaha) - 1:43.384
8. Alvaro Bautista (Honda) - 1:43.579
9. Michael Rinaldi (Go-Eleven-Ducati) - 1:43.789
10. Federico Caricasulo (GRT-Yamaha) - 1:43.811
11. Tom Sykes (BMW) - 1:44.014
12. Maximilian Scheib (Orelac-Kawasaki) - 1:44.153
13. Garrett Gerloff (GRT-Yamaha) - 1:44.214
14. Sandro Cortese (Barni-Ducati) - 1:44.258
15. Chaz Davies (Ducati) - 1:44.276
16. Sylvain Barrier (Brixx-Ducati) - 1:44.322
17. Leandro Mercado (Motocorsa-Ducati) - 1:44.451
18. Eugene Laverty (BMW) - 1:44.543
19. Christophe Ponsson (Aprilia-Testteam) - 1:47.058

Die Zeiten vom Test in Jerez (Mittwoch):
1. Leon Haslam (Honda) - 1:52.149 Minuten
2. Michael van der Mark (Yamaha) - 1:52.180
3. Garrett Gerloff (GRT-Yamaha) - 1:52.213
4. Scott Redding (Ducati) - 1:52.508
5. Loris Baz (Ten-Kate-Yamaha) - 1:52.660
6. Tom Sykes (BMW) - 1:53.097
7. Alex Lowes (Kawasaki) - 1:53.246
8. Toprak Razgatlioglu (Yamaha) - 1:53.494
9. Federico Caricasulo (GRT-Yamaha) - 1:53.676
10. Alvaro Bautista (Honda) - 1:54.824
11. Leandro Mercado (Motocorsa-Ducati) - 1:55.361
12. Maximilian Scheib (Orelac-Kawasaki) - 1:55.884
13. Eugene Laverty (BMW) - 1:56.015
14. Sylvain Barrier (Brixx-Ducati) - 1:56.105
15. Christophe Ponsson (Aprilia-Testteam) - 1:56.542
16. Chaz Davies (Ducati) - 1:58.684
17. Sandro Cortese (Barni-Ducati) 1:59.030
18. Michael Rinaldi (Go-Eleven-Ducati) - 2:04.148
19. Jonathan Rea (Kawasaki) - ohne Zeit

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