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Kawasaki 2016: Sykes möchte zu alter Stärke finden

Die Entwicklungsrichtung der neuen ZX-10R stimmt Tom Sykes extrem zuversichtlich - Jonathan Rea reist mit Aufholebedarf zum Test nach Aragon

(Motorsport-Total.com) - Jonathan Rea dominierte die Superbike-WM-Saison 2015, während Teamkollege Tom Sykes mit der 2015er-Kawasaki seine Probleme hatte. Die Entwicklungsrichtung änderte sich durch die Modifikationen am Superbike-Reglement. Sykes tat sich schwer, seine Leistungen der vergangenen Jahre zu erreichen und wurde hinter Ducati-Werkspilot Chaz Davies nur WM-Dritter, obwohl die Kawasaki ZX-10R das beste Motorrad im Feld war.

Tom Sykes

Kawasaki-WerkspilotTom Sykes möchte 2016 seinen zweiten WM-Titel einfahren Zoom

Für die Saison 2016 hofft Sykes auf eine Rückkehr zur Entwicklungsrichtung von 2012 bis 2014. Tatsächlich soll die überarbeitete ZX-10R besser zu Sykes' Fahrstil passen als das Modell der Saison 2015. In Aragon bestreitet das Kawasaki-Werksteam nun den dritten Nachsaisontest. Montag und Dienstag rücken Sykes und Weltmeister Rea mit der 2016er-Maschine aus und vergleichen die Daten mit denen der beiden vergangenen Tests.

Für Rea wird es erst der zweite Test sein, da der Brite beim ersten Aragon-Test fehlte, um die Geburt seines zweiten Sohnes nicht zu verpassen. "In Jerez hatte ich einen sehr guten ersten Eindruck vom neuen Motorrad", erinnert sich der Champion an sein "erstes Mal" mit der 2016er-Kawasaki. In Aragon möchte Rea die neuen Komponenten erneut vergleichen, um ein besseres Verständnis zu erhalten.

Jonathan Rea

Superbike-Weltmeister Jonathan Rea verzichtete auf den ersten Aragon-Test Zoom

"Wir arbeiteten eine Liste neuer Teile ab und werden in Aragon noch mehr Dinge testen. Ich hoffe, das Wetter ist an den beiden Tagen gut, weil wir uns bald für eine Richtung entscheiden müssen. Wir müssen also eindeutige Entscheidungen treffen, damit wir für die Januar-Tests Teile bestellen können", betont der ehemalige Honda-Pilot. "Deshalb werden wir ein weiteres Mal verschiedene Optionen abarbeiten und möchten dabei verstehen, wie das Motorrad auf einer anderen Strecke funktioniert."

Das Wetter bereitet Rea etwas Sorgen: "Zu dieser Jahreszeit ist es deutlich kühler als bei den meisten Rennen. Das Zeitfenster zum Fahren ist ziemlich schmal. Wir müssen produktiv arbeiten", fordert der Weltmeister. Teamkollege Sykes fiebert dem dritten Test gespannt entgegen und erhofft sich positive Rückschlüsse.

Tom Sykes

Tom Sykes stimmt die Entwicklungs- richtung für die neue Saison sehr positiv Zoom

"Ich hatte eine Woche Urlaub, die ich mit der kompletten Familie in einem Wald im Südwesten von England verbrachte. Es war eine schöne Auszeit. Nun bin ich bereit für den nächsten Test. Mein Grinsen wird immer größer, wenn ich auf das neue Motorrad steige", berichtet der Weltmeister von 2013. "Bei den ersten Tests haben wir etwas Zeit verloren, doch ich bin mit dem Team und dem Motorrad sehr zufrieden."

"Ich kann das Fahren wieder genießen", freut sich Sykes. "Ich würde meinen, dass wir schon jetzt konkurrenzfähig sind, obwohl wir noch Tests vor uns haben. Wir müssen noch ein paar Dinge probieren und die Entwicklungsrichtung beschließen. Ich muss festhalten, dass der Weg, den wir von 2012 bis 2014 gingen, genau der Richtung des neuen Motorrads entspricht. Es ist alles positiv, passt gut zusammen und ergibt Sinn."

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